Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Arnold Angenendt

Arnold Angenendt, geboren 1934 in Goch, wurde 1963 zum Priester geweiht und habilitierte 1975 in Theologie. Seit 1983 ist er Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Bücher von Arnold Angenendt

Arnold Angenendt: Offertorium. Das mittelalterliche Meßopfer

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Aschendorff Verlag, Münster 2013, ISBN 9783402112649, , 562 Seiten, 74,00 EUR

Die Eucharistie gilt als Mitte des christlichen Lebens. Dafür zeigen die alten Liturgien eine Form, die auch die "Waisen und Unmündigen" verstehen konnten: Aufrichtung der Herzen zu Gott, Dank für Jesus Christus, der in der Feier zu seiner Gemeinde kommt und zur Wiederholung seines letzten Mahls auffordert, weswegen die Gemeinde Brot und Wein nimmt ... mehr lesen

Arnold Angenendt: Die Revolution des geistigen Opfers. Blut - Sündenbock - Eucharistie

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Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2011, ISBN 9783451305191, Gebunden, 197 Seiten, 18,95 EUR

Das Opfer in kultur-, religions- und theologiegeschichtlicher Sicht ist Thema des neuesten Buches des Münsteraner Kirchen- und Liturgiehistorikers Arnold Angenendt. Am Anfang steht Rene Girards Sündenbocktheorie, ein kulturwissenschaftliches Erklärungsmodell für die Entstehung und Überwindung von Opfer und Gewalt. Aber mit der ... mehr lesen

Arnold Angenendt: Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert

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Aschendorff Verlag, Münster 2006, ISBN 9783402002155, Gebunden, 797 Seiten, 24,80 EUR

Der Kirchenhistoriker Arnold Angenendt behandelt in seinem neuen Buch die heute gängigen Anklagen gegen das Christentum. Die Liste der aufgerechneten "Todsünden" ist lang: Leib- und Geschlechterfeindlichkeit, Erzeugung falscher Schuldgefühle, Anspruch auf alleinseligmachende Wahrheit und damit Intoleranz, Absegnung der Kreuzritter ... mehr lesen

Arnold Angenendt: Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter.

Bestellen bei buecher.deCover: Arnold Angenendt: Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter

Oldenbourg Verlag, München 2003, ISBN 9783486557046, Gebunden, 158 Seiten, 34,80 EUR

Der Vormoderne war die Religion selbstverständlich. Je nach Kulturstand hatte sie verschiedene Formen und Gestaltungen. Kennzeichnend für die mittelalterliche Frömmigkeit ist, dass die Buchreligion Christentum in eine orale Gesellschaft vordrang und diese umgestaltete: Schreiben und Lesen, Philosophie und Theologie entwickelten sich. ... mehr lesen

Arnold Angenendt: Geschichte der Religiosität im Mittelalter. 2. überarbeitete Auflage

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Primus Verlag, Darmstadt 2000, ISBN 9783896781727, Gebunden, 986 Seiten, 65,45 EUR

Nie zuvor ist der Versuch unternommen worden, die Geschichte der Religiosität im Mittelalter zu schreiben. Arnold Angenendt hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein monumentales Werk verfaßt. Er entwirft ein umfassendes Bild der christlichen Vorstellungswelten, wobei er soziale, zivilisatorische und mentale Aspekte miteinbezieht. Sympathisches Verstehen ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Der Kitzel der Vitalität

28.07.2014: Die taz lernt mit dem Band "Dinge drucken", die Hochleistungen der 3D-Drucker zu schätzen und den billigen Kunststoffkram zu verachten. Die SZ liest Christoph Poschmanns Roman über den Ersten Weltkrieg "Das Sandkorn". Die FAZ hört gebannt zu, wenn Dieter Wellershoff über das Altern und Sterben erzählt. Sehr empfehlen kann sie auch die Hörbuch-Produktionen zu Jennifer Egans "Black Box" und Franz Hessels "Spazieren in Berlin". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Schimmernde Aphorismusmosaiken

07.07.2014: Marlene Streeruwitz erfindet sich eine Nachkommin. Karl Ove Knausgård versucht es mal mit Leben. Stefan Aust und Dirk Laabs tauchen ein in die Parallelwelt des Zwickauer Mördertrios - dies alles und mehr in den besten Büchern des Juli.
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Archiv: Kolumnen

Hörnerschwung

12.07.2014: Walliser Schwarzhalsziegen, ein Melklied, Clarice Lispector und "fremd sprechen" - Beobachtungen vom 19. Internationalen Literaturfestival im Walliser Leukerbad. Mehr lesen

Alltägliche Abwesenheit

10.06.2014: "Keine Rede wird je wiederholen, was das Stammeln mitzuteilen weiß": Esther Dischereit widmet den Ermordeten des Zwickauer Terrortrios acht Klagelieder. Mehr lesen

Ins Ausgesparte hinein

14.05.2014: Clemens J. Setz und Yahya Hassan: Über Prosa, in Verse gebrochen. Mehr lesen