Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Arnold Angenendt

Arnold Angenendt, geboren 1934 in Goch, wurde 1963 zum Priester geweiht und habilitierte 1975 in Theologie. Seit 1983 ist er Professor für Mittlere und Neuere Kirchengeschichte an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster.

Bücher von Arnold Angenendt

Angenendt, Arnold: Die Revolution des geistigen Opfers. Blut - Sündenbock - Eucharistie

Bestellen bei buecher.deCover: Die Revolution des geistigen Opfers

Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2011, ISBN 3451305194, Gebunden, 197 Seiten, 18,95 EUR

Das Opfer in kultur-, religions- und theologiegeschichtlicher Sicht ist Thema des neuesten Buches des Münsteraner Kirchen- und Liturgiehistorikers Arnold Angenendt. Am Anfang steht Rene Girards Sündenbocktheorie, ein kulturwissenschaftliches Erklärungsmodell für die Entstehung und Überwindung von Opfer und Gewalt. Aber mit der... mehr lesen

Angenendt, Arnold: Toleranz und Gewalt. Das Christentum zwischen Bibel und Schwert

Bestellen bei buecher.deCover: Toleranz und Gewalt

Aschendorff Verlag, Münster 2006, ISBN 3402002159, Gebunden, 797 Seiten, 24,80 EUR

Der Kirchenhistoriker Arnold Angenendt behandelt in seinem neuen Buch die heute gängigen Anklagen gegen das Christentum. Die Liste der aufgerechneten "Todsünden" ist lang: Leib- und Geschlechterfeindlichkeit, Erzeugung falscher Schuldgefühle, Anspruch auf alleinseligmachende Wahrheit und damit Intoleranz, Absegnung der Kreuzritter... mehr lesen

Angenendt, Arnold: Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter.

Bestellen bei buecher.deCover: Grundformen der Frömmigkeit im Mittelalter

Oldenbourg Verlag, München 2003, ISBN 3486557041, Gebunden, 158 Seiten, 34,80 EUR

Der Vormoderne war die Religion selbstverständlich. Je nach Kulturstand hatte sie verschiedene Formen und Gestaltungen. Kennzeichnend für die mittelalterliche Frömmigkeit ist, dass die Buchreligion Christentum in eine orale Gesellschaft vordrang und diese umgestaltete: Schreiben und Lesen, Philosophie und Theologie entwickelten sich.... mehr lesen

Angenendt, Arnold: Geschichte der Religiosität im Mittelalter. 2. überarbeitete Auflage

Bestellen bei buecher.deCover: Geschichte der Religiosität im Mittelalter

Primus Verlag, Darmstadt 2000, ISBN 3896781723, Gebunden, 986 Seiten, 65,45 EUR

Nie zuvor ist der Versuch unternommen worden, die Geschichte der Religiosität im Mittelalter zu schreiben. Arnold Angenendt hat sich dieser Aufgabe angenommen und ein monumentales Werk verfaßt. Er entwirft ein umfassendes Bild der christlichen Vorstellungswelten, wobei er soziale, zivilisatorische und mentale Aspekte miteinbezieht. Sympathisches Verstehen... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Drogenverseuchte Faulenzer-Boheme

18.05.2013: Die FAZ weiß gar nicht, was sie zuerst empfehlen soll: Ned Beaumans genialischen Roman um einen Autor, der an Brecht und den Frauen scheitert. Oder Olga Martynovas traumhaft-grotesken Familienroman "Mörikes Schlüsselbein"? Oder das vorzügliche "Jahrbuch der Lyrik 2013"? Und dann gäb's da noch "Was Flauschiges" für die Kleinen. Die FR liest Bücher zum Wagner-Jahr. Die taz lernt bedenkenswertes über den Zustand der Sozialdemokratie. Und die SZ versinkt selig in den Briefen Samuel Becketts.
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Archiv: Bücherbrief

Dienstleistungswürfel

08.05.2013: William T. Vollmann setzt das Schostakowitsch-Prinzip in Literatur um. Alain Mabanckou führt uns ins Trois-Cents-Viertel Brazzavilles. Jochen Schmidt führt uns im Sommer 89 ins Ferienlager Schneckenmühle. David Gilmour sucht Italien, Kathrin Passig experimentiert mit neuen Technologien. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai.
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Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen