Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Antonio Munoz Molina
Munoz Molina, Antonio: Die Augen eines Mörders. Roman
Rowohlt Verlag, Reinbek 2000, ISBN 3498043978, Gebunden, 480 Seiten, 21,47 EUR
Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Der Mörder schlägt bei Vollmond zu. Sein neuestes Opfer: ein zehnjähriges Mädchen. Trotz zahlreicher Spuren am Tatort bleibt er ein Schemen. Nur in seinen Augen muss etwas zu lesen sein... Der Inspektor sucht ihn mit der Besessenheit eines Mannes, der ein persönliches Unglück kompensieren muss. Denn er ... mehr lesen
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Munoz Molina, Antonio: Carlotas Liebhaber. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2002, ISBN 3499230968, Paperback, 125 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Spanischen übersetzt von Sabine Giersberg. Am Flughafen von Pittsburgh begegnen sich zufällig zwei spanische Landsleute: Marcelo ist ein jovialer Geschäftsmann, Claudio ein ambitionierter Literaturwissenschaftler. Als ihre Weiterreise durch einen Schneesturm aufgehalten wird, geraten sie in ein Gespräch über Frauen und ... mehr lesen
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Munoz Molina, Antonio: Siesta mit Blanca. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2003, ISBN 3498044826, Gebunden, 110 Seiten, 14,90 EUR
Deutsch von Willi Zurbrüggen. Mario, geradlinig, einfach, Beamter in der andalusischen Stadt Jaen, vergöttert Blanca, den schwankenden Schmetterling, Tochter aus gutem Hause, künstlerisch begabt und intelligent. Für den weichherzigen Einzelgänger und die verlorene Femme fatale scheint die Ehe ein Fluchtpunkt, eine eigenwillige ... mehr lesen
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Munoz Molina, Antonio: Sepharad. Ein Roman voller Romane

Rowohlt Verlag, Reinbek 2004, ISBN 3498044834, Gebunden, 544 Seiten, 24,90 EUR
Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. "Sepharad" ist der hebräische Name für Spanien, das westliche Ende der bekannten alttestamentarischen Welt, Fluchtpunkt für zahlreiche Juden nach der Vertreibung aus dem Heiligen Land. 1492 wurden die Sephardim durch den katholischen Traditionalismus wiederum aus Spanien vertrieben; ... mehr lesen
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Munoz Molina, Antonio: Mondwind. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2010, ISBN 3498045083, Gebunden, 336 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Der Vater ist Gemüsebauer und will dem Sohn die Liebe zur Landwirtschaft vermitteln. Der aber träumt von der Raumfahrt, von Technik und Fortschritt. In ihrem Haus gibt es noch kein fließendes Wasser, die Familie zählt zu den ärmsten der Gegend. Am Salesianer-Kolleg bekommt der Bauernjunge ... mehr lesen
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Munoz Molina, Antonio: Die Nacht der Erinnerungen. Roman

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2011, ISBN 3421044996, Gebunden, 1004 Seiten, 29,99 EUR
Aus dem Spanischen von Willi Zurbrüggen. Madrid 1935/36, am Vorabend des Spanischen Bürgerkriegs: Ignacio Abel, ein erfolgreicher Architekt, beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit der attraktiven Amerikanerin Judith Biely. Als Ignacios Frau das Verhältnis entdeckt, versucht sie, sich umzubringen. Judith, geschockt und geplagt von Gewissensbissen, ... mehr lesen
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Ilse Helbich: Grenzland Zwischenland
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Monika Rinck: Honigprotokolle
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Archiv: Bücherschauen
Faktenhuber
24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





