Was wir tun

Was wir tun

27.11.2007. Von der Feuilletonrundschau über Teletaucher, Virtualienmarkt und Mord und Ratschlag: Der Perlentaucher stellt seine Arbeit vor.
Zuletzt aktualisiert am 26. Juni 2014.

Der Perlentaucher ist ein Kulturmagazin im Netz. Er macht viel Presseschau, bringt aber auch eine Menge eigene Artikel.

Jahrelang warfen wir in "Heute in den Feuilletons" täglich einen Blick in die Kulturseiten der wichtigsten deutschen Zeitungen. Seit Januar 2014 haben wir unsere morgendliche Presseschau gründlich renoviert - und nun gibt es gleich zwei: "9punkt" für das weite Feld der Feuilletondebatte, und "efeu"  für Kunst und Kultur. Die Rubrik versteht sich als ein Informationsservice, aber es handelt sich um eine kommentierte Presseschau. Journalisten kommentieren und müssen akzeptieren, dass sie auch selbst Gegenstand eines Kommentars sein können. Immer wieder blicken wir in der Feuilletonrundschau auch in ausländische Zeitungen oder in Blogs. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Hinweise auf interessante Artikel, auf die wir verlinken sollten, nehmen wir gern entgegen: chervel @ perlentaucher.de. Soweit möglich, setzen wir einen direkten Link zu allen erwähnten Artikeln.

In der Magazinrundschau durchstreifen wir außerdem jeden Dienstag deutsche und internationale Kultur- und Nachrichtenmagazine auf der Suche nach interessantem Lesestoff. Auch hier geben wir selbstverständlich, sofern möglich, direkte Links zu den Artikeln. Vor allem lieben wir die wunderbaren langen Reportagen und Essays aus amerikanischen Magazinen wie der New York Review of Books. Ausdrucken, aufs Bett legen und lesen!

Täglich berichten wir auch über die Buchkritiken der großen deutschen Zeitungen, die wir in kleinen Notizen resümieren - und durchaus auch kommentieren. Wir lesen die Kritiken der FAZ, der FR, der NZZ, der SZ, der taz und der Zeit. Seit Juni 2014 werten wir Samstags auch die Literarische Welt aus. Diese Notizen werden täglich ab 14 Uhr in der Bücherschau des Tages präsentiert. Vor 14 Uhr findet man dort die Notizen vom Vortag.

In der Bücherschau der Woche lassen sich die Notizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Unter Literaturbeilagen finden sich die Notizen - nach Zeitungen oder Themen sortiert - aus den Literaturbeilagen der Tageszeitungen seit Herbst 1999.

Über die Schnellsuche können Sie entweder nach Büchern, das heißt Buchtiteln oder Autoren suchen. Oder nach Stichworten in Artikeln. Die erweiterte Büchersuche lässt sich differenziert nach Themen, Epochen und geografischen Regionen abfragen. Wer sich zum Beispiel für Bücher über Frankreich im 18. Jahrhundert interessiert, kann diese Themenkombination eingeben und wird alle Bücher finden, die in den von uns ausgewerteten Zeitungen zu diesem Thema besprochen wurden. Auch eine Artikelsuche gibt es, in der Sie im gesamten Artikelarchiv und in den Feuilleton- und Magazinrundschauen nach Stichwörtern suchen können.

Für den Medienticker liest Rüdiger Dingemann einschlägige Newsletter und Blogs und wertet sie nach interessanten Medien-, Kultur- und IT-Nachrichten aus. Hier verweist er auch auf kulturelle Radiosendungen. In den Teletauchern weist Rüdiger Dingemann auf die kulturell interessantesten Fernsehsendungen des Abends hin. Beides wochentäglich.

Ekkehard Knörer sucht spannende Krimis für seine Kolumne "Mord und Ratschlag" und geht für "Im Kino" ins Kino.

Rüdiger Wischenbart wirft für seine Kolumne "Virtualienmarkt" einen Blick auf den Buchmarkt im Zeitalter des Internets.

Ingeborg Ermer durchblättert Saison für Saison die Kataloge der Verlage und wählt Auszüge aus den interessantesten Neuerscheinungen für Vorabdrucke in der Rubrik "Vorgeblättert" aus.

Für die "Post aus?" schreiben uns Leser, die im Ausland leben, über Debatten oder das Kulturleben in ihren Ländern. Unvergessen die Post aus der Antarktis, in der Isabel Köhler und Bernd Schuldt von ihrer Mission auf der Neumayer-Station berichteten.

Und dann sind da noch die Debatte über den Islam in Europa, Essays von Andre Glucksmann, von Götz Aly, aktuelle Dossiers zur Hegemann-Debatte, zur Walser-Debatte, zum Karikaturenstreit und und und?

Viel Spaß beim Lesen!
Mailen | Drucken | Merkzettel | Empfehlen auf Facebook | Twittern | Share on Google+

Archiv: Presseschauen

Popkulturen des Städtebaus

25.11.2014. Die taz freut sich beim Literaturfest München über einen anarchischen Frischekick von Clemens Meyer. Die FAZ ist betrübt: Bei Filmfest in Kairo fand sich kein einziger Film mehr mit klarer politischer Haltung. Die Welt bewundert die neuen Phantasiealtstädte in Osteuropa. ArtAsiaPacific stellt das erste Museum für islamische Kunst in Nordamerika vor. Die Berliner Zeitung empfiehlt Putinverstehern von rechts und links einen Besuch bei der Russischen Filmwoche in Berlin. Mehr lesen

Bevorzugung eigener Dienste

25.11.2014. Im Tages-Anzeiger erklärt der Direktor des Kunstmuseums Bern Christoph Schäublin, warum Deutschland alle finanzielle Risiken übernimmt, während sein Museum das Gurlitt-Erbe erhält. Jedenfalls war Erben nie so bequem, meint der Standard dazu. Das EU-Parlament will Google zerschlagen, aber zum Glück für Google wird der Beschluss nicht bindend sein, meldet das Handelsblatt. Die taz diskutiert die Frage, ob eine Kirchensteuer den Islam in Deutschland integrieren würde. Mehr lesen

"Läuft bei dir"

25.11.2014. Google an die Gurgel: EU-Parlament will am Donnerstag über Google-Zerschlagung abstimmen - Klage von Europe v. Facebook: Spricht Facebook seinen Nutzern die Geschäftsfähigkeit ab? - Cosmin Ene meint, dass die angebliche Kostenloskultur im Internet nur eine günstige Ausrede sei -  Neuübersetzungen Oder Das letzte Wort ist nie gesprochen anhand von Jane Austens "Stolz und Vorurteil" - Kabarett-Hörbuch: Großartiges Granteln zum Abschied von Georg Schramm - Flüchtiges Glück: Über das "Jugendwort des Jahres" das ein Satz ist + Zapfenstreich: Vermutlich eine Schmierenkomödie. Mehr lesen

Nippes unseres Innenlebens

25.11.2014. Der New Yorker liefert ein großes Porträt Angela Merkels. Reset.doc liefert ein großes Porträt Wladimir Putins. Der Nouvel Obs erzählt von der innigen Beziehung Marine Le Pens zu Putin. In Eurozine fordert Carl Henrik Fredriksson die europäischen Zeitungsfürsten auf, endlich die nationalen Debattengrenzen einzureißen. Cabinet schildert den Schock Eugène Delacroix' beim Betrachten der ersten Aktfotografien. Aeon verliert sein Gefühl für Realität im Film. In Slate erklärt Regisseur Paul Schrader: Das Filmkonzept des 20. Jahrhunderts ist tot. Mehr lesen

Archiv: Bücher

In der Gosse des Lebens

25.11.2014. Mit dem Erzählband "Mörderische Huren taucht die NZZ noch ein letztes Mal Roberto Bolanos  poetischen Kosmos aus Komik und Vitalität, Furor und Präzision. Außerdem liest sie fasziniert Patrice Nganangs Roman "Zeit der Pflaumen". Die FAZ jubelt über Yuri Herreras mexikanischen Narco-Roman "Der König, die Sonne, der Tod". Die SZ erlebt staunend, wie Leonie Treber den "Mythos Trümmerfrau" zerschlägt und ärgert sich höchst fasziniert über Henry Kissinger. Mehr lesen

Über Eigenart

21.11.2014. Draußen ist es kalt, grau und düster. Wovon träumen wir da? Von der Liebe - mit Reim und Rhythmus, Maß und Klang. Wie in Hebbels "Ich und Du". Mehr lesen

Kenzaburo Oe: Licht scheint auf mein Dach

17.11.2014. Der Schrifsteller Kenzaburô Ôe erzählt vom Leben mit seinem geistig behinderten Sohn Hikari und von seinem Glück darüber, dass Hikari ein angesehener Komponist werden konnte. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Licht scheint auf mein Dach". Mehr lesen

Bücher der Saison: Herbst 2014

14.11.2014. Die Mittellosen brauchen neue Namen, Mr. Mercedes. Das Kapital im 21. Jahrhundert feiert Wiedersehen mit den Siebzigern und King Cotton in Turings Kathedrale. Wirklich, es ist ein großartiger Bücherherbst. Lesen Sie hier.
Mehr lesen

Archiv: Magazin

Der wohlverstandene Islam

14.11.2014. Zwei Anmerkungen zu Katajun Amirpurs Kampf gegen den "Islamischen Staat" mit theologischen Mitteln - und zum offenen Brief konservativer Islamgelehrter an den selbsternannten Kalifen von Bagdad. Mehr lesen

Die Künstler haareraufend

11.11.2014. Pop ist ein vertracktes Etikett. Es klingt vertraut und hält wahrscheinlich ewig. Nur, niemand will damit beklebt werden. Daher auch die Idee der Kuratorin Martina Weinhart an der Schirn: Mal sehen, ob es da nicht doch Streit gibt. Oder sagen wir, eine deutsche Debatte. Ein erster Essay zur Gestalt der Zeit. Mehr lesen

Die Buchkultur und der leere Stuhl

21.08.2014. Der Streit um Amazon in den USA und Deutschland ist Symptom einer säkularen Veränderung der Buchbranche. Der Appell an den Staat gegen die Internetgiganten wird nicht weiterhelfen: Die Impulse müssen aus der Gesellschaft kommen. Manifest für eine soziale Marktwirtschaft im Buch-Business. Mehr lesen

Adieu Spätaffäre, Willkommen Stichwörter

10.06.2014. Warum wir die Spätaffäre einstellen, die Magazinrundschau weiter liefern und Stichwörter einführen. Mehr lesen