Vorgeblättert - Archiv
Von der Redaktion ausgewählte Leseproben aus neuen Romanen und Sachbüchern.
18.07.2011. Das Mietshaus wird saniert und der Schriftsteller, dessen Wohnung und Leben dadurch in Schieflage gerät, ist verzweifelt, und versucht einen Brief an den neuen amerikanischen Investor zu schreiben. Jan Peter Bremer beschreibt seine Mühen in dem Roman "Der amerikanische Investor". Lesen Sie hier einen Auszug.
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11.07.2011. Wer war der größere Verbrecher? Hitler oder Stalin? 14 Millionen Zivilisten kamen zwischen 1933 und 1945 gewaltsam in Osteuropa um. Der amerikanische Historiker Timothy Snyder untersucht in "Bloodlands" drei miteinander verknüpfte geschichtliche Tragödien: Stalins Terrorkampagnen, Hitlers Holocaust und den Hungerkrieg gegen Kriegsgefangene und die nichtjüdische Bevölkerung. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
04.07.2011. Island im 21. Jahrhundert: Eva und Einar Thor sind alkohol- und drogenabhängig und ein Liebespaar: In Briefen tauschen sie sich über ihr Leben und Leiden aus. Der isländische Schriftsteller Einar Mar Gudmundsson erzählt eine Geschichte von Abhängigkeit, in die er selbst verstrickt ist. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Vorübergehend nicht erreichbar".
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27.06.2011. Island im 13. Jahrhundert: Sturla Sighvatsson, der von 1199 bis 1238 lebte, ist ein Mitglied der mächtigen Familie der Sturlungen. Er hat Schuld auf sich geladen und macht sich auf eine abenteuerliche Pilgerreise nach Rom. Lesen Sie einen Auszug aus dem historischen Roman des isländischen Schriftstellers Thor Vilhjalmsson. Mehr lesen
20.06.2011. Verschiedener könnten die Welten nicht sein, in denen die 19-jährige Irma sich behaupten muss. Vom Mennonitendorf zum Filmset und nach Mexiko City geht sie abenteuerliche Wege und schafft es, sich dabei nicht zu verirren. Lesen Sie hier den Anfang aus dem Roman "Kleiner Vogel, klopfendes Herz" der kanadischen Schriftstellerin Miriam Toews. Mehr lesen
28.03.2011. Gibt es das absolute Böse? Gibt es so etwas wie Sünde? Werden wir böse geboren, oder macht uns erst die Gesellschaft zu Übeltätern? Das sind die Fragen, die der britische Kulturwissenschaftler Terry Eagleton in seinem Buch "Das Böse" stellt. Lesen Sie hier einen Auszug.
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17.03.2011. Wasserleichen haben viel zu erzählen. Der englische Historiker Richard Cobb (1917 - 1996) hat die Akten eines Pariser Leichenschauhauses kurz nach der Französischen Revolution zum Sprechen gebracht. Es sind spannende Einsichten in die damalige Gesellschaft. Hier ein Auszug aus: "Tod in Paris. Die Leichen der Seine 1795 - 1801".
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10.03.2011. Reisen wird nie langweilig, und schon gar nicht Schiffsreisen. Cees Nooteboom umrundet Kap Horn, reist nach Montevideo, Argentinien, Bolivien, Indien, Australien ... Er war in der nördlichsten und südlichsten Stadt der Erde. Lesen Sie hier einen Auszug aus seinem "Schiffstagebuch".
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07.03.2011. Die "Bekenntnisse eines Zuhälters" hat Laszlo Vegel 1967 geschrieben. Die jungen Ungarn in dem Roman dieser Zeit ignorieren die erstarrte Gesellschaft, in der sie keine lebenswerte Zukunft sehen. Sie kümmern sich lieber um die wahren Dinge des Lebens: Geld und Sex. Lesen Sie einen Auszug. Mehr lesen
03.03.2011. Die Kindheit auf der Farm ist vorüber, und Tassie, zwanzigjährig, ahnungslos und neugierig, geht zum Studium in die nächstgrößere Stadt und begegnet ihrer ersten Liebe und anderen Abenteuern. Lesen Sie einen Auszug aus Lorrie Moores Roman "Ein Tor zur Welt". Mehr lesen
28.02.2011. Der Erzähler in Michail Schischkins Roman "Venushaar" ist ein Dolmetscher, der die täglich wiederkehrenden Fragen in einer Einwanderungsbehörde (Warum haben Sie Asyl beantragt?) übersetzen muss und darüber ins Grübeln über sein Leben und über die Welt gerät. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
21.02.2011. Julian Schütt hat in seiner spannend zu lesenden Werkbiografie über Max Frisch die frühen Jahre bis zum ersten Erfolgsroman "Stiller" nachgezeichnet und zeigt auf, dass Politik und Literatur keine Gegensätze sein müssen. Lesen Sie hier einen Auszug aus: "Max Frisch. Biografie eines Aufstiegs". Mehr lesen
17.02.2011. Der französische Schriftsteller und Theaterkritiker Paul Leautaud (1872 - 1956) schrieb sein Leben lang Tagebuch. Er war Misanthrop und lebte umgeben von zahllosen Hunden und Katzen in einem Pariser Vorort. In seinen Aufzeichnungen während des Krieges betrachtete er das Pariser Leben unter deutscher Besatzung mit scharfem Humor. Lesen Sie hier Auszüge aus "Kriegstagebuch 1939-1945. Mehr lesen
14.02.2011. HipHop, Collagen oder Reality-TV: Das Sampling in Musik, Kunst und Film zeugt von einem neuen Hunger nach Wirklichkeit, meint David Shields und plädiert dafür, auch in die Literatur mehr Realität hinein zu lassen: Der aus sich selbst schöpfende authentische Autor ist ebenso von gestern wie das Urheberrecht. Lesen Sie hier einen Auszug aus seinem Manifest "Reality Hunger". Mehr lesen
10.02.2011. "Bevor ich die besten der schlechtesten Reisen aussuche, sollte ich mich eigentlich erst der Länder erinnern, in denen ich gewesen war..." schreibt Martha Gellhorn in ihrem Buch "Reisen mit mir und einem Anderen". Es sind ungefähr sechzig, manche Länder hat sie mehrfach bereist. Lesen Sie einen Auszug des Berichtes einer Reise mit Hemingway. Mehr lesen
07.02.2011. Seri, Karl und Aja sind die Helden in Zsuzsa Banks Roman "Die hellen Tage". Sie erleben zusammen eine idyllische Kindheit in den sechziger Jahren in einer süddeutschen Kleinstadt, in Familien, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Sie gehen zusammen zum Studium nach Italien, und Rom wird zum Prüfstein ihrer Freundschaft. Lesen Sie hier einen Auszug.
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31.01.2011. Welche Geheimnisse zu Tage gefördert werden können, wenn ein ehrgeiziger Literaturwissenschaftler den Nachlass eines Dichters sichtet, davon erzählt Katharina Born in ihrer Familiengeschichte "Schlechte Gesellschaft". Lesen Sie hier den Anfang. Mehr lesen
06.10.2010. Warum wurde Verena Becker nie angeklagt, 1977 an der Ermordung des Generalbundesanwalts Siegfried Buback beteiligt gewesen zu sein? Obwohl man die Tatwaffe bei ihr fand. Auch von einem Alibi für den Tattag ist nichts bekannt. Hat Becker vielleicht gleichzeitig für den Verfassungsschutz gearbeitet? In seinem Buch "Verena Becker und der Verfassungsschutz" untersucht Wolfgang Kraushaar die Hintergründe und Motive, die für eine solche Zusammenarbeit sprechen. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
27.09.2010. Eine umfassende Werkmonografie des niederländischen Künstlers Jan Henderikse haben Renate Wiehager und Antoon Melissen vorgelegt. Jan Henderikse war Anfang der 1960er Jahre Mitglied der NUL-Gruppe in den Niederlanden und arbeitet bis heute mit Readymades und alltäglichen Materialien. Lesen Sie hier einen kurzen Beitrag von Antoon Melissen aus "Jan Henderikse: Acheiropoieta".
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20.09.2010. Auch Tiger sind nachtragend. John Vaillant erzählt die spannende Geschichte eines rachsüchtigen, vier Meter langen, 300 Kilo schweren und trotzdem sehr schnellen Amur-Tigers in der russischen Taiga. Lesen Sie hier Auszüge aus "Der Tiger". Mehr lesen
13.09.2010. Wem gebührt die Flöte: Clara hat sie gebaut, Anne kann sie als einzige spielen, aber Bob hat sonst gar nichts. In seinem neuen Buch verfolgt Amartya Sen "Die Idee der Gerechtigkeit" nicht als Frage der reinen Vernunft, sondern mit Blick auf die praktischen Fortschritte. Lesen Sie hier einen Auszug über "Gleichheit und Freiheit". Mehr lesen
06.09.2010. Der Historiker Winfried Speitkamp untersucht in seinem Buch "Ohrfeige, Duell und Ehrenmord" die Ehrbegriffe und Ehrkonflikte in vielen Kulturen und ihre Wandlungen von der Antike bis zur Gegenwart. Lesen Sie hier Auszüge von der Geschichte der gekränkten Ehre, des Duells und des Mordes. Mehr lesen
30.08.2010. Von 1939 bis 1964 führten Hannah Arendt und Gershom Scholem einen intensiven Briefwechsel, in dem sie sich über jüdische Geschichte und jüdisches Selbstverständnis auseinandersetzten. Lesen Sie hier Auszüge aus der Korrespondenz, in denen es um Walter Benjamins Tod und Hannah Arendts Bericht "Eichmann in Jerusalem" geht. Mehr lesen
23.08.2010. Frauen sollten wieder zurück zu Heim und Herd. Diesmal nicht, um den Mann zu umsorgen, sondern das Kind. Unter dem Banner der Natürlichkeit werden die Ansprüche an die gute Mutter so in die Höhe geschraubt, dass Frauen ihre Freiheiten wieder zu verlieren drohen, fürchtet Elisabeth Badinter. Lesen Sie hier einen Auszug aus ihrem neuen Buch "Der Konflikt". Mehr lesen
19.08.2010. Die argentinische Journalistin Maria Sonia Cristoff bereist Patagonien und berichtet von den Menschen, die es dorthin verschlagen hat, in diese gottverlassenen Landschaften am anderen Ende der Welt. Lesen Sie hier einen Auszug aus: "Patagonische Gespenster". Mehr lesen
16.08.2010. "Ich hatte keine Farm in Afrika" könnte der erste Satz von Ngugi wa Thiong'os Buch lauten. Der kenianische Schriftsteller erzählt von seiner Kindheit in einer Bauernfamilie mit dreiundzwanzig Geschwistern, den Befreiungskämpfen der Mau-Mau und vom großen Glück, die Schule besuchen zu dürfen. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Träume in Zeiten des Krieges". Mehr lesen
12.08.2010. Zora del Buono erzählt in ihrem Roman "Big Sue" von der Suche eines Mannes nach seinen Wurzeln. Dabei trifft er unter anderem auf eine neugierige Journalistin, Geister in einer Villa, Alligatoren in den Sümpfen Georgias und gutgehütete Geheimnisse. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Big Sue". Mehr lesen
09.08.2010. In ihrem Romandebüt erzählt die über 70-jährige Italienerin Cesarina Vighy von ihrem Leben in Venedig und Rom und zieht Bilanz angesichts einer unheilbaren Krankheit und von Fragen, die nie beantwortet werden. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Mein letzter Sommer". Mehr lesen
05.08.2010. Irene Bazinger hat einen Band mit Erinnerungen an die große Regisseurin Ruth Berghaus zusammengestellt. In unseren Leseproben erzählt Hans Neuenfels, wie ihm Berghaus einen Antrag machte, Achim Freyer streitet sich über Kommunismus, und Jürgen Flimm erinnert sich an "Generalin Ruth". Mehr lesen
02.08.2010. Die dreißigjähre Kay steht im Mittelpunkt dieser Geschichte aus dem England des Zweiten Weltkriegs. Erzählt wird sie von einem Jungen, der sich mit ihr anfreundet und in der Zeit erwachsen wird. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Roman "Der andere Garten" von Francis Wyndham.
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