Bücherschau der Woche
Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.
Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
Über uns
Service für Leser
Service für Kunden
Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
Perlentaucher-Autoren
Links
Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.
Außer Atem: Das Berlinaleblog
Einäugige und Halbblinde
Von Ekkehard Knörer, 19.02.2011, 10:30
Die der Berlinale wohlgesonneneren unter den Kritikern machten vorab mal wieder die Weltlage des Kinos verantwortlich für den in diesem Jahr für den Wettbewerb absehbaren Magerquark, der in einem Programm von nicht mehr als 16 für den Goldenen Bären antretenden Filmen schon quantitativ vorab erkennbar wurde. Als könnte die Finanzkrise etwas dafür, dass Dieter Kosslick und sein Auswahlkommittee den Wettbewerb in den letzten Jahren mit äußerster Konsequenz zuschanden geritten haben. Allein der Blick auf Cannes, wo sich, wie man jetzt schon gut sehen kann, die großen Namen - und zwar die der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft des Kinos - ballen, wo die vertretenen Filme jedenfalls interessanter scheitern werden als sie bei der Berlinale moderato gelingen.
Weil klagen nichts hilft, flehen nichts hilft, hoffen nichts hilft, schimpfen nichts hilft, beten nichts hilft, verzweifeln nichts hilft, schmeicheln nichts hilft und argumentieren schon am allerwenigsten hilft, seien ein paar Tendenzen wenigstens benannnt, die nicht neu sind, sich diesmal aber doch noch einmal zuspitzten und verschärften. Bei 400 Filmen ist es sinnvoll, sich zu konzentrieren, und notgedrungen konzentriert sich, wer über das Kosslick-Profil der Berlinale spricht, auf den Wettbewerb. Allerdings machen Seitenblicke in andere Sektionen sehr klar, dass auch da inzwischen eine Gleichgültigkeit und Beliebigkeit Einzug gehalten haben, die insbesondere das Forum in seinen Korrekturfunktionen zur kriterienvergessenen Hauptreihe mit Tendenz ins Katastrophale entwerten.
Unter Christoph Terhechte, der gleichzeitig mit Dieter Kosslick sein Amt antrat, wurde fatalerweise auch das Forum umprogrammiert und steckt nun zwischen Baum und Borke in einem finsteren Wald. Einerseits gibt es neben Filmen wie "Swans", "The Terrorists", "Brownian Movement" und einigen anderen, für die das Forum einst geschaffen wurde, noch Auftritte alter westdeutscher Selbstgefälligkeitsjammerei, wie bei Heinz Emigholzens unsäglichem Auftritt vor ausdrücklich verachtetem Publikum zu erleben. (Das Gelbe vom Ei waren seine vier als "Eine Serie von Gedanken" übertitelten Kurzfilme, so verteidigenswert sie sind, auch nicht.) Was, auf einer anderen Seite, eine so dümmlich-feige Komödie wie Anne Villaceques "E-Love" in der Reihe zu suchen hat, wüsste ich gerne von einer/m Auswahlverantwortlichen erklärt. Schlimmer jedoch als solche im Grund zu begrüßenden, aber missratenen Versuche, auch einmal eine Komödie ins Spiel zu bringen, ist die prinzipielle Umsteuerung des Forums, für die Terhechte ganz ausdrücklich eintritt.
Was sich zuvor als ästhetisch-politischer Gegenentwurf zum Mediokren des Weltkino-Mittelfelds bzw. anders gearteten Mainstreams definierte, versteht sich nun - bei allen erwähnten noch vorhandenen Resttendenzen zum Widerstand - ganz ausdrücklich als Ausprobierfeld und Brutkasten für eben jene Fadheitsvertreter, die nach ihren ersten unsicheren Schritten im bestenfalls halb Interessanten dann in Richtung Weltkino-Mainstream entschlüpfen. Soll heißen: zu jenem gewissen geschmackssicheren und vielleicht sogar sympathischen Langweilertum erblühen, das man dann in einem Film wie Lee Yoon-Kis Wettbewerbsbeitrag "Come Rain, Come Shine" (Kritik) oder Seyfi Teomans "Our Great Despair" (und den mochte ich irgendwie sogar wirklich, Kritik) in Vollendung vorliegen sieht.
Beides gute zweite Liga und vielleicht sogar reif für die Relegation. Aber wirklich Gültiges, Spannendes, Aufregendes zum Stand der Dinge im Kino der Welt und zum Stand der Welt in der Sprache des Kinos werden weder Lee noch Teoman je zu sagen haben. Ein ganz ähnlicher Fall ist Paula Markovitch, die über den das wenige Geld oft ins Mittelmäßige steckenden, der Berlinale angegliederten "World Cinema Fund" sogar gleich mit ihrem Erstling in den Wettbewerb kam. Die Berlinale deklariert das, faute de mieux, inzwischen als mutige Nachwuchsförderung und sieht den strengen Kritiker dann mit feuchten Rehaugen an: Wer wird denn über Erstlinge Böses sagen? Es gibt über Markovitchs "Der Preis" (Kritik) ja auch nichts Böses zu sagen, außer dass er ziemlich entleerte, mit Politbehauptungen vage durchsetzte Weltkino-Ödnis ist. Oder als Kompliment formuliert: Hier spricht eine junge Regisseurin die Sprache des ehrgeizlos vor sich Hingelingenden immerhin schon recht fließend.
Von anderswoher lockt die Berlinale die Post-Indie-Königin ohne Königreich Miranda July - und wie verzweifelt muss man sein, die Statuten eines A-Festivals für ein selbstgefällig-narzisstisches Neurosen-Hipsterfilmchen wie "The Future" (Kritik) aus dem Fenster zu werfen, indem man die Sundance-Lumpen ein zweites Mal aufträgt? Oder ist es wieder einmal nur das viele schöne deutsche Fördergeld, das da - und in so vielem anderen - drin steckt und eine magische Anziehungs- oder doch eher Druckkraft auf das Festival ausübt?
Selbst von außerordentlich zurechnungsfähigen und kritikfähigen Insidern hört man, dass Dieter Kosslick doch so viel für den deutschen Film tut. Dabei hat er die Berlinale nur nach der mafia-strukturanalogen nationalen Standort-Logik der deutschen Filmförderung umstrukturiert, aus deren Machtzentrum Filmstiftung NRW er ja auch kommt. Völlig skrupellos und mutmaßlich auch noch mit jenem guten Gewissen, das sozialdemokratische Selbstgerechtigkeit nun mal verleiht, macht er das Festival zum Schaufenster für alles, das auf diesen und jenen Wegen mit deutschem Steuergeld in die Welt gepäppelt und durchgefördert wird. Da ist dann mit nur minimalem Kriterienanhalt am Ästhetischen die Berliner Schule mit Ulrich Köhlers sehr schöner "Schlafkrankheit" ebenso dabei wie Jaume Collet-Seras sogar gleichfalls, wenn auch ganz anders sehr gelungener Studio-Babelsberg-Thriller "Unknown" (Kritik), mit July und Markovitch und Teoman und Moreno dann trostlos dazwischen.
Daneben gab es ein völlig übersteuertes Eitelkeitsprojekt wie Ralph Fiennes? Shakespeare-Verfilmung "Coriolanus" und Andres Veiels unendlich brave und leblose RAF-Privatisierungs-Geschichte "Wer wenn nicht wir" (Kritik). Was genau hat jemand, der Adolf Eichmanns Prozessaussagen mit swingendem Barjazz unterlegt, verdient? Ansonsten kann sich über Veiels Spielfilmdebüt nur einer aufregen, der vom Kino anderes erwartet als die überaus biedere Bebilderung egal welcher (hier allerdings auch noch dämlicher) Thesen. Viele, die dieses andre erwarten, gibt es, blickt man ins Rund der deutschen Tagespresse, offenbar nicht mehr.
Beinahe dankbar muss man da sein für einen aus immerhin auch ästhetischen Gründen so schwer erträglichen Film wie Alexander Mindadzes vor Tschernobyl-Hintergrund gesetzte Hysterie-Produktion "An einem Samstag" (Kritik). Zwar passen die radikale Handkamera und die ermüdend hin- und her taumelnden Liebes- und Abrechnungsgeschichte, die Tschernobyl-Katastrophe und die privat-politischen Konfliktlinien nicht wirklich zusammen, zwar bleibt vieles behauptet und nichts wird zuende gedacht: Man sieht hier aber einen entschiedenen Willen und ästhetische Konsequenz und einen Wut-Impetus, alles Dinge, die dem großen Teil des Wettbewerbsrests abgehen.
Kommen wir zu den beiden Bären-Favoriten, die das mit tatsächlich zureichendem Grund sind. Angesichts der Jury-Zusammensetzung kommt Ulrich Köhlers "Schlafkrankheit" (Kritik), der in diesem Zusammenhang eigentlich auch zu nennende dritte von nicht mehr als drei wirklich satisfaktionsfähigen Filmen, für Hauptpreise wohl eher nicht in Betracht. Als recht haushoher Favorit für den Goldbären gilt ziemlich einmütig Asghar Farhadis iranische Problemgeschichte "Nader und Simin" (Kritik). Schon aus tagespolitischen Gründen hat ein jedenfalls nicht regimefreundlicher Film wie dieser ganz sicher gute Karten. Es kommt hinzu, dass er tatsächlich gar nicht schlecht ist.
In allerdings etwas übereifriger Manier schaufelt Farhadi allerlei iranischen Alltag in sein ziemlich theaterstückmäßiges Drehbuch: Eine Frau will die Scheidung, weil ihr Mann sein Versprechen nicht hält, gemeinsam mit ihr das Land zu verlassen. (Warum genau sie es verlassen will, lässt Farhadi mit Blick auf die Zensur offen - wer verstehen will, versteht freilich schon.) Sie zieht bei ihm aus, so bleibt er allein mit seinem Alzheimer-kranken Vater - der auch der Grund für sein Verbleiben im Land ist - zurück. Mit dessen Betreuerin gerät er aneinander, sie behauptet dann, er sei schuld daran, dass sie ihr Kind verloren hat. Dies noch und jenes wird in eine Geschichte gefügt, die dadurch allerdings zu gleichen Teilen komplexer und unfokussierter wird. Dass der Film in seinem Blick aufs Gezeigte eine in diese und jene Richtung deutbare, sich aber nie eindeutig positionierende Kippfigur bleibt, kann man als Feigheit betrachten, als unvermeidliche Anpassung an die politische Lage oder als Beharren auf Fairness sämtlichen beteiligten Figuren gegenüber.
Ganz sicher erzählt "Nader und Simin" - unter Aussparung alles explizit Politischen - manches Interessante aus einem Land, auf das der Westen gerade seine Aufmerksamkeit richtet. Ebenso sicher gelangt Farhadi über handwerklich sehr souveränes und trittsicheres realistisches Erzählen an keiner Stelle hinaus. Ihn in eine Reihe mit den großen Meistern des iranischen Kinos wie Abbas Kiarostami oder Bahram Beizai zu stellen, wäre absurd. Als Einäugiger unter vielen Halb-Blinden wäre er allerdings ein sehr passender Träger des Goldenen Bären.
Falsch wäre die Entscheidung für diesen Film dennoch, denn da war ja noch ein wirklich zweiäugiger Meister im Feld. Ich persönlich hatte Bela Tarr, einen der letzten großen Autorenfilmer alter europäischer Prägung, nach seinem tief ins Kunstgewerbe gesackten letzten Film "A Man From London" eigentlich schon abgeschrieben. Mit seiner Nietzscheanischen Welterlöschungsgeschichte "A Turin Horse" (Kritik) ist ihm nun aber doch noch ein grandioser selbsterklärter Schlusspunkt unter eines der ragenden Lebenswerke der letzten Jahrzehnte gelungen. Das ist ein bitter konsequentes, mit entschiedenem Willen zur Kunst sich dem Abgrund entgegendrehendes Elementarstück, das keine Gefangenen macht. Man kann sicherlich grundsätzlich "Nein" sagen zu den existenziellen Behauptungen, die Tarr in Ästhetik und These nicht scheut. Wer aber "Ja" zu sagen sich bereit und genötigt fand, sah sich am Ende des Films in einer Weise erschüttert, die mit nichts vergleichbar war, was auf der Berlinale sonst so geschah.
Stichwörter:
abschlusstext, alexander mindadze, andres veiel, asghar farhadi, bela tarr, christoph terhechte, dieter kosslick, forum 2011, wettbewerb 2011
Blogroll
- sennhausers filmblog
- the auteurs notebook
- epdFilm Berlinaleblog
- festivalblog
- film und kritik
- new filmkritik
- critic.de: berlinale im dialog
- cargo
- some dirty laundry
- filmtagebuch
Blogtags
11. februar 2010, 11. september 2001, 12 sisters, 12. februar 2010, 13. februar 2010, 14. februar 2010, 15. februar 2010, 16. februar 2010, 17. februar 2010, 19. februar 2010, 3d, a dream of iron, a somewhat gentle man, a woman, a gun and a noodle shop, abschlusstext, actionfilm, afghanistan, afrika, al qaida, alain gomis, albanien, alexander mindadze, alexei popogrebsky, alkohol, all divided selves, allen ginsberg, altersheim, an einem samstag, andreas baader, andres veiel, angela schanelec, animationsfilm, anime, anja salomonowitz, anna fenchenko, antipsychiatrie, antonio banderas, arbeitskultur, argentinien, Art History, asghar farhadi, atomkatastrophe, auf der suche, aujourd'hui, auschwitz-prozesse, australien, bal, bankraub, banksy, bären 2011, bela tarr, belgien, ben kingsley, ben stiller, bence fliegauf, benjamin heisenberg, benoit jacquot, berlin, berlin, panorama 2010, Berlinale 2010, berlinale 2011, berlinale special, berlinale special 2012, berlinale-jury 2010, berliner schule, bernward vesper, bestiaire, beyond the hill, billy bob thornton, biopic, blood simple, blutrache, bollywood, boris jelzin, bosnien-herzegowina, brasilien, brian m. cassidy, bromance, burhan qurbani, burkina faso, carlo's vision, caterpillar, Cave of Forgotten Dreams, chauvet-höhlen, cheonggyecheon, china, christian petzold, christoph hochhäusler, christoph terhechte, clemence ancelin, come rain, come shine, constantin popescu, coriolanus, dänemark, dante lam, database cinema, david zellner, ddr, dear oyongjang, debra granik, denis cote, der preis, der räuber, der tag des spatzen, deutschland, deutschland: drittes reich, diane krüger, dies und das, dieter kosslick, dogma, dokumentarfilm, dokumentarfilme, dominik graf, dreileben, drogen, ehre, el premio, elke hauck, emin alper, entwicklungshilfe, erika und ulrich gregor, ernst jünger, eröffnungsartikel, espoir voyage, ethan coen, eva sussman, everybody in our family, ewan mcgregor, exit through the gift shop, familie, fernsehen, film noir, film on demand, fin, finnland, florin serban, folter, forum, forum 2010, forum 2011, forum 2012, forum expanded 2012, francine, frankreich, französische revolution, fritz bauer, fukushima, funahashi atsushi, futaba, gangster, gangsterfilm, geister, generation 14plus 2010, gentlemen broncos, gespenster, gina carano, glaube, liebe, tod, Goldene Bären 2010, greenberg, greta gerwig, großbritannien, guantanamo, gudrund ensslin, guy maddin, guy moquet, habiter/construire, hanna schygulla, hans peter molland, headshot, heaven's story, heist-movie, hiroyuki tanaka, hoffnung, hommage 2010, homosexualität, hongkong, how i ended this summer, howl, i'm in trouble!, if i want to whistle, i whistle, ilona ziok, im schatten, Independent, indien, indiewood, internet, irak, iran, isabella rosselini, islam, israel, jafar panahi, jakow kuper, james franco, jan krüger, japan, jared hess, Jasmina Zbanic, jaume collet-serra, jaures, Jazz, jean-francois caissy, jeff bridges, jeffrey friedman, jemen, jerzy skolimowski, Joe Swanberg, joel coen, joel und ethan coen, johann feindt, john hurt, john wayne, jonathan sagall, jose padilha, joshua marston, just the wind, kambodscha, kamera, kanada, kanikosen, kanun, karan johar, kawashima yuzo, kazoku no kuni, kelvin kyung kun park, ken jacobs, kernkraftwerk, kevin bacon, kid-thing, kiko goifman, kim sun, klaus lemke, koji wakamatsu, kommunismus, krieg, kriegsverbrechen, kunst, kurden, L'enfant d'en haut, la belle visite, la demora, La mer à l'aube, laura poitras, le depart, lea seydoux, lee tamahori, lee voon-ki, leonardo di caprio, Les contes de la nuit, Les Femmes du 6eme Etage, liebe, lisa cholodenko, look at me again, luis sampieri, luke fowler, ly lun yim, mad men, mamoru hosoda, margaret thatcher, marseille, marten persiel, martin scorsese, melanie shatzky, meryl streep, metin erksan, michael douglas, michael fassbender, michail chodorkowski, michel ozelot, michel zongo, miguel gomes, miranda july, misel maticevic, missing man, mohamed al-daradji, montevideo, Mumblecore, my name is khan, Na putu, nader and simin, nationalsozialismus, nazis, nenette, netzkultur, nicolas philibert, nina hoss, noah baumbach, nordkorea, nordostpassage, norwegen, nuclear nation, odem, oligarchen, orang-utan, orly, ornette coleman, oskar roehler, österreich, our grand despair, our homeland, ozarks, palästina, panaroma 2011, panorama 2010, panorama 2011, panorama 2012, paris, paula markovitch, pen-ek ratanaruang, perspektive deutsches kino 2011, perspektive deutsches kino 2012, peter kern, philip scheffner, philippe le guay, phyllida lloyd, pillow shot, pina, pina bausch, plein sud, polen, politisches kino, polizeifilm, portrait of the fighter as a young man, portugal, protest, przemyslaw wojcieszek, pulp, queer cinema, r.w. fassbinder, radu jude, raf, rafi pitts, ralph fiennes, reinhold vorschneider, retrospektive 2010, retrospektive 2012, revision, revolution, robert duvall, robert epstein, rodrigo moreno, rodrigo pla, roma, roman polanski, romuald karmakar, rosalind Nashashibi, roter teppich, rumänien, russland, sabu, schlafkrankheit, sebastien lifshitz, secret, seeking the monkey king, self referential traverse, semih kaplanoglu, senegal, sex, seyfi teoman, shah ruhk khan, shahada, shakespeare, shekarchi, shibuya minoru, shirley clarke, shutter island, Silver Bullets, skater, so goes my love, so sang-min, son of babylon, sona, the other myself, spanien, stationendrama, steven soderbergh, stop motion, strafprozess, street-art, submarino, südkorea, summer wars, tabu, taiwan, takahisa zeze, tamara trampe, tanz, tea lim koun, thailand, thaksin, the forgiveness of blood, the future, the ghostwriter, the iron lady, the kids are all right, the lights of asakusa, the oath, the snake man, the stool pigeon, the terrorists, the trio's engagement, the turin horse, this ain't california, thomas arslan, thomas vinterberg, thriller, thunska pansittivorakul, tiens moi droite, tiere, todesstrafe, trash, trockener sommer, trollsländor med faglar och orm, tropa de elite 2, true grit, tschernobyl, tuan yuan, türkei, Udai Hussein, udo kier, ufos, ulrich köhler, un mundo misteroso, ungarn, unknown, unter kontrolle, ursula meier, uruguay, usa, usa, forum, utopians, versailles, video on demand, videos, vietnam, volker sattel, volker schlöndorff, panorama 2012, wanderarbeiter, wang quan'an, wer wenn nicht wir, werner herzog, western, wettbewerb, wettbewerb 2010, wettbewerb 2011, wettbewerb 2012, whiteonwhite:algorithmicnoir, wiegenlieder, wim wenders, winter's bone, wladimir putin, wladimir schnejderow, wolfgang lehman, yang yong-hi, yang yonghi, yasujiro shimazu, zbigniew bzymek, zeitgeist and engagement, zhang yimou, zoé chantre, zoo, zwei ozeane








