Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Joachim Fest
Arendt, Hannah / Fest, Joachim: Eichmann war von empörender Dummheit. Gespräche und Briefe

Piper Verlag, München 2011, ISBN 3492054420, Gebunden, 207 Seiten, 16,95 EUR
In Vorbereitung seines 1964 gesendeten Rundfunkinterviews über Hannah Arendts spektakulären Prozessbericht "Eichmann in Jerusalem" schickt Joachim Fest einen dicken Fragenkatalog an die Autorin. Natürlich spielt darin auch der Vorwurf vieler Kritiker eine Rolle, Arendt verharmlose Adolf Eichmanns Schuld auf unerträgliche Weise. Tatsächlich ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Flüchtige Größe. Gesammelte Essays

Rowohlt Verlag, Reinbek 2008, ISBN 3498021230, Gebunden, 462 Seiten, 19,90 EUR
Immer wieder hat er nicht nur durch engagierte Interventionen bei kulturellen Streitfragen - etwa zu Rainer Werner Fassbinders Theaterstück "Die Stadt, der Müll und der Tod" - von sich reden gemacht, sondern auch durch kenntnisreiche Beiträge zu Schriftstellern, Malern und Architekten. Dabei interessierte er sich besonders ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Bürgerlichkeit als Lebensform. Späte Essays

Rowohlt Verlag, Reinbek 2007, ISBN 3498021184, Gebunden, 368 Seiten, 19,90 EUR
Dieser Band vereinigt Essays Joachim Fests, die bislang nicht in Buchform vorlagen. Sie stammen aus seinen letzten beiden Lebensjahrzehnten und schreiten noch einmal die Themenkreise ab, denen Fest sich widmete: das Dritte Reich und den deutschen Widerstand; die Rolle der Intellektuellen im Zeitalter der Ideologien; die Geschichtsschreibung, Literatur ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Nach dem Scheitern der Utopien. Gesammelte Essays zu Politik und Geschichte

Rowohlt Verlag, Reinbek 2007, ISBN 3498021192, Gebunden, 448 Seiten, 19,90 EUR
Bestseller-Autor Joachim Fest hat neben seinen erfolgreichen historischen Sachbüchern auch ein beeindruckendes essayistisches Werk hinterlassen. Seit den sechziger Jahren war er mit seinen Aufsätzen und Artikeln eine der einflussreichsten Stimmen in der deutschen Öffentlichkeit. Ein Jahr nach Fests Tod präsentiert dieser Band seine ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Ich nicht. Erinnerungen an eine Kindheit und Jugend

Rowohlt Verlag, Reinbek 2006, ISBN 3498053051, Gebunden, 320 Seiten, 19,90 EUR
Mit dieser Autobiografie seiner Kindheit und Jugend gewährt Joachim Fest erstmals umfassenden Einblick in sein unmittelbares Erleben der dunklen Jahre. Ob er das katholische Elternhaus im Berliner Vorort Karlshorst schildert, das frühe Berufsverbot des Vaters, den eigenen Schulverweis - ob "Tante Dollys" Einführungen in die ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Die unbeantwortbaren Fragen. Gespräche mit Albert Speer

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 3498021141, Gebunden, 192 Seiten, 19,90 EUR
Albert Speer bleibt die rätselhafteste Persönlichkeit der NS-Führungsspitze. Er war der Chefarchitekt des Dritten Reiches und Adolf Hitlers enger Vertrauter. Speer baute die Reichskanzlei, erfand die "Lichtdome" und wurde schließlich 1942 zum Rüstungsminister ernannt. Doch er selbst bezeichnete sich als "unpolitisch", ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Begegnungen. Über nahe und ferne Freunde

Rowohlt Verlag, Reinbek 2004, ISBN 3498020889, Gebunden, 352 Seiten, 19,90 EUR
Joachim Fest berichtet über Begegnungen mit prominenten Persönlichkeiten, die sein Leben prägten. Oft sind es "Zufallsbegegnungen", die lange nachwirkten, manchmal auch Freunde. Ob Gelehrte wie Hannah Arendt, Hugh Trevor-Roper oder Arnulf Baring, Schriftsteller wie Sebastian Haffner oder Golo Mann, Journalisten wie Rudolf ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Der Untergang. Hitler und das Ende des Dritten Reiches

Alexander Fest Verlag, Berlin 2002, ISBN 3828601723, Gebunden, 207 Seiten, 17,90 EUR
Die neuere Geschichte kennt nichts, was den Ereignissen des Frühjahrs 1945 vergleichbar wäre. Niemals zuvor sind im Untergang eines Reiches so viele Menschenleben vernichtet, so viele Städte ausgelöscht worden. Joachim Fest erinnert an ein Geschehen, das nicht nur politisch-historisch, sondern für ungezählte Mitlebende ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Horst Janssen. Selbstbildnis von fremder Hand

Alexander Fest Verlag, Berlin 2001, ISBN 3828601588, Gebunden, 320 Seiten, 22,91 EUR
Die erste biografische Annäherung an Horst Janssen (1929-1995), einen der bedeutendsten deutschen Künstler nach 1945. Joachim Fest, den mit Janssen eine enge Freundschaft verband, hat 25 Jahre Notizen von ihren Gesprächen angefertigt. Das Buch, das daraus entstanden ist, erzählt eine exzentrische Lebensgeschichte - gespiegelt in den Empfindungen ... mehr lesen
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Fest, Joachim: Speer. Eine Biographie

Alexander Fest Verlag, Berlin 1999, ISBN 3828600638, gebunden, 560 Seiten, 29,65 EUR
Speer ist ein Rätsel. Der Mann, der mit Anfang Dreißig eine Art Chefarchitekt des Dritten Reiches war, die neue Reichskanzlei baute und die monströsen Konzepte für die "Welthauptstadt Germania" entwarf, war die einzige Figur der nationalsozialistischen Führungsspitze, zu der Hitler mehr als nur sachliche Beziehungen entwickelte. War er ein bloßer ... mehr lesen
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Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
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Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





