Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Petros Markaris

Petros Markaris, geboren 1937 in Istanbul, studierte Volkswirtschaft, bevor er zu schreiben begann. Er ist Verfasser von Theaterstücken, Schöpfer einer beliebten griechischen Fernsehserie, Übersetzer von Brecht und vielen anderen deutschen Dramatikern, und er ist Co-Autor des Filmemachers Theo Angelopoulos. Petros Markaris lebt in Athen.

Bücher von Petros Markaris

Markaris, Petros: Faule Kredite. Ein Fall für Kostas Charitos. Roman

Cover: Faule Kredite

Diogenes Verlag, Zürich 2011, ISBN 3257067933, Gebunden, 400 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger. Die Morde an mehreren Bankern lassen die griechische Finanzwelt erzittern. Die Krise trifft inzwischen jeden, auch die, die sich in Sicherheit wähnten. Und Kommissar Charitos steckt mittendrin. ... mehr lesen
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Markaris, Petros: Balkan Blues. Geschichten.

Cover: Balkan Blues

Diogenes Verlag, Zürich 2005, ISBN 3257064888, Gebunden, 219 Seiten, 19,90 EUR

Aus dem Neugriechischen von Michaela Prinzinger. Kommissar Charitos wäre am liebsten wie alle Athener draußen auf der Straße, um den EM-Titel zu feiern. Aber er hat anderweitig zu tun. Es brennt an allen Ecken und Enden. Und selbst ein Kommissar wie Charitos kann nicht überall nach dem Rechten sehen. Die meisten Figuren dieser ... mehr lesen
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Markaris, Petros: Live!. Ein Fall für Kostas Charitos. Roman

Cover: Live!

Diogenes Verlag, Zürich 2004, ISBN 3257063911, Gebunden, 517 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Griechischen von Michaela Prinzinger. 30 Jahre nach der Militärdiktatur steht der einstige Juntagegner Favieros auf dem Gipfel des Erfolgs. Sein Bauunternehmen floriert - die Vorbereitungen für die Olympischen Spiele 2004 laufen auf Hochtouren. Was also bringt ihn dazu, sich vor laufender Kamera zu erschießen? ... mehr lesen
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Markaris, Petros: Nachtfalter. Roman

Cover: Nachtfalter

Diogenes Verlag, Zürich 2001, ISBN 3257062877, Gebunden, 560 Seiten, 23,98 EUR

Kommissar Charitos ist krank. Eigentlich sollte er sich ausruhen und von seiner Frau verwöhnen lassen. Doch so etwas tut ein wahrer Bulle nicht. Eher steckt er bei Hitze und Smog im Stau, stopft sich mit Tabletten voll und jagt im Schrittempo eine Gruppe von Verbrechern, die die halbe Halbwelt Athens in ihrer Gewalt hat... ... mehr lesen
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Markaris, Petros: Hellas Channel. Roman

Diogenes Verlag, Zürich 2000, ISBN 3257062419, gebunden, 320 Seiten, 22,96 EUR

Aus dem Griechischen von Michaele Prinzinger. Er liebt es, Souflaki aus der Tüte zu esse, dabei im Wörterbuch zu blättern und sich die neuesten Amerikanismen einzuverleiben. Seine Arbeit bei der Athener Polizei ist im Gegensatz dazu kein Honiglecken. Aber auch im größten Trubel gelingt es Kostas Charitos stets, er selbst zu bleiben ? ein hitziger ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen