Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 21.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Lilian Faschinger

Lilian Faschinger wurde 1950 in Kärnten, Österreich, geboren. Nach dem Abitur studierte sie Anglistik und Geschichte in Graz und promovierte 1975 über die spätmittelalterliche englische Mystik. Anschließend war sie bis 1991 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte am anglistischen Institut der Universität Graz tätig, nebenher bereits als Schriftstellerin und Übersetzerin. Seit 1992 arbeitet sie freiberuflich als Schriftstellerin und literarische Übersetzerin. Lilian Faschinger lebt zur Zeit in Paris und Wien.

Bücher von Lilian Faschinger

Faschinger, Lilian: Stadt der Verlierer. Roman

Cover: Stadt der Verlierer

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208178, Gebunden, 316 Seiten, 19,90 EUR

Matthias hat viele Beziehungen. Und er hasst es, wenn Frauen ihm widersprechen. Als er eines Tages im Lainzer Tiergarten eine Frau, die sich umbringen wollte, rettet, beginnt eine weitere, geheimnisvolle Affäre. Zur gleichen Zeit bekommen Emma Novak und Mick Hammerl, Privatdetektive, einen ungewöhnlichen Auftrag: Sie sollen den Sohn von Greta ... mehr lesen
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Faschinger, Lilian: Paarweise. Acht Pariser Episoden

Cover: Paarweise

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 2002, ISBN 3462031325, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR

Paris im Sommer. Das Cafe "Le Libre Echange" ist der Knotenpunkt eines weit verzweigten Handlungsnetzes, das Lilian Faschinger über der Stadt ausbreitet. Ihre Figuren bewegen sich wie in einem Reigen, treffen, verbinden und trennen sich... ... mehr lesen
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Faschinger, Lilian: Wiener Passion. Roman

Cover: Wiener Passion

Kiepenheuer und Witsch Verlag, Köln 1999, ISBN 3462028359, Gebunden, 556 Seiten, 23,01 EUR

In drei Ich-Stimmen erzählt Lilian Faschinger in ihrem neuen Roman von der farbigen Schauspielerin Magnolia Brown, ihrem Wiener Gesangslehrer Joseph Horvath und der 30jährigen Mörderin Rosa Havelka, deren bewegende Lebensbeichte aus dem vorigen Jahrhundert Magnolia in einer Truhe bei ihrer Großtante entdeckt. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen