Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Frederic Beigbeder
Beigbeder, Frederic: 39,90. Neununddreißigneunzig. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2001, ISBN 3498006177, Gebunden, 272 Seiten, 20,40 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Octave Parango hat einen Topjob in einer noblen Pariser Werbeagentur, massig Luxus, Geld und einen solchen Überdruss an seinem Gewerbe, dass ihm davon schlecht würde, gäbe es nicht den Koks, die Frauen und den Zynismus. Schamlos verdammt er sich und seine Welt, weil alles darin käuflich ist. Zugleich bringt ... mehr lesen
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Beigbeder, Frederic: Memoiren eines Sohnes aus schlechtem Hause. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2001, ISBN 349923095X, Paperback, 95 Seiten, 10,02 EUR
Marc Maronnier, ein unverschämter Erfolgsmensch, ist die Hauptfigur der ersten drei Romane Beigbeders. Wie Simone de Beauvoirs "Memoiren einer Tochter aus gutem Hause" ist dieser erste Marc-Maronnier-Roman eine Erinnerung ? unter umgekehrten Vorzeichen ? an eine Jugend im Paris der neunziger Jahre. ... mehr lesen
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Beigbeder, Frederic: Ferien im Koma. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2002, ISBN 3499231913, Paperback, 160 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Die Chronik einer "Nacht auf dem Scheißhaus": "Les Chiottes" nennt sich ein neuer Club, der sich in Form einer gigantischen Toilette mitten in Paris auf der Place de la Madeleine erhebt. Die Eröffnung wird mit einem spektakulären Fest und einer entsprechend exklusiven Gästeliste ... mehr lesen
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Beigbeder, Frederic: Die Liebe währt drei Jahre. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2002, ISBN 3499231921, Paperback, 155 Seiten, 10,00 EUR
Aus dem Französischen von Bettina Grosse. Nach seiner Scheidung von Anne feiert Marc ein rauschendes Fest, auf das die nur allzu tiefe Depression folgt. Paris im Winter, eine vereinsamte Wohnung, schließlich ein kläglicher Selbstmordversuch, der in seiner Komik den mangelnden Ernst der Lage offenbart. Grund dieser Lebensmüdigkeit ... mehr lesen
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Beigbeder, Frederic: Letzte Inventur vor dem Ausverkauf. Die fünfzig besten Romane des 20. Jahrhunderts

Rowohlt Verlag, Reinbek 2002, ISBN 3498006258, Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR
Aus dem Französischen von Juliane Gräbener-Müller. Beigbeders neues Werk ist eine Sammlung von ebenso unterhaltsamen wie knappen Aufsätzen zu den 50 wichtigsten Büchern des 20. Jahrhunderts. Basierend auf einer Leserumfrage, wurde die einzelnen Stücke für Beigbeders Literatursendung im französischen Fernsehen ... mehr lesen
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Beigbeder, Frederic: Windows on the World. Roman

Ullstein Verlag, München 2004, ISBN 3550084536, Gebunden, 380 Seiten, 22,00 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Das Drama beginnt um 8.30 Uhr: Der texanische Immobilienmakler Carthew Yorston und seine beiden Söhne Jerry und David ahnen nicht, dass sie nur noch kurze Zeit zu leben haben. In 119 Kapiteln versucht Frederic Beigbeder das Unbeschreibliche und gibt Minute für Minute die Gedanken des Familienvaters ... mehr lesen
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Beigbeder, Frederic: Ein französischer Roman.

Piper Verlag, München 2010, ISBN 3492054145, Gebunden, 320 Seiten, 19,95 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Als Frederic Beigbeder vor etwa zwei Jahren auf offener Straße beim Koksen erwischt wurde, war das für die gesamte Pariser Kulturszene ein gefundenes Fressen. Für ihn selbst entwickelten sich die darauf folgenden 48 Stunden U-Haft zum Anlass, sein Leben einer Generalinspektion zu unterziehen. ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





