Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 16.03.2010, 12.12 Uhr

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Thierry Chervel

Thierry Chervel, geboren 1957, hat Musikwissenschaften studiert. Er war Redakteur bei der taz (Film, Musik, Tagesthemen), Kulturkorrespondent für die Süddeutsche Zeitung in Paris und Redakteur auf der Berliner Seite der Süddeutschen. Mitbegründer des Perlentauchers.

Er hat auch an der Website für seinen jüngst verstorbenen Vater Marc Chervel mitgearbeitet.

E-Mail: chervel@perlentaucher.de


Artikel von Thierry Chervel im Perlentaucher:

Zum Ende der Berliner Seiten der FAZ vom 29. Juni 2002

Das deutsche Feuilleton aus der Perspektive des Internets vom 20. September 2003

Der Feuilletonkongress in Halle: Ein Fazit vom 21. September 2003

Die Angst der Europäer vor dem Internet vom 17. Mai 2004

Let's talk European vom 1. März 2005

Wichtiger als der Kisch-Preis - der Lettre Ulysses Award vom 2. Oktober 2006

Das neubegonnene Europa. Ein Gespräch mit Bernard-Henri Levy vom 18. April 2007

Archiv: Presseschauen

Weniger Glanz, mehr Knirschen

16.03.2010. Die New York Times untersucht den neuen Realitätshunger. In Salon findet Andrzej Stasiuk nur individuelle Realitäten. In der Gazeta Wyborcza ergründet der Ethnologe Tomasz Rakowski die Realität der Armenschächtler. Manchmal sind Realitäten auch austauschbar, lernt El Pais Semanal von der Financial Times. Le Monde diplomatique informiert über den Stand der Verhandlungen zu Acta. Und der New Yorker erlebt die Kulturindustrie in Höchstform. Mehr lesen

Ein Mann wie Winnetou

16.03.2010. Der Tagesspiegel bringt eine Petition deutscher Großschriftsteller von Grass bis Wolf gegen einen möglichen Leipziger Buchpreis für Helene Hegemann. Gerhard Amendt belehrt in der Welt Josef Haslinger, dass er in seinem Text über pädophile Priester an einem kindlichen Zustand der seelischen Ohnmacht festhalte. Micha Brumlik findet für die taz  von Anfang an homoerotische Aspekte in der deutschen Reformpädagogik. In der FAZ kritisiert Necla Kelek die islamischen Verbände in Deutschland. Mehr lesen

Schuld ist der Zeitgeist

16.03.2010. Der Papst und der Missbrauch - Kirche und Medien: Am offenen Herzen - Eugen Drewermann: "Die katholische Kirche fürchtet den Kollaps" - Adolf Muschg: Nähe ist ein Lebensmittel, kein Missbrauch - Kultur der Wut: Zwischen Mittelstandsdepression und Amoklauf - Dietmar Dath über "Deutschland macht dicht" und wie die Website zum Buch das Schreiben verändert - Duckomenta II.: 5.000 Jahre Menschheitsgeschichte als Entengeschichte. Mehr lesen

Karikaturen und Cartoons

16.03.2010. Beulen.
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Archiv: Bücher

Schönheit und Tragik unserer Existenz

15.03.2010. Von der Kehrseite der intellektuellen Existenz liest die FR in Susan Sontags Tagebüchern "Wiedergeboren". Die SZ ist ganz hingerissen von Ronald M. Schernikaus Interview mit seiner Mutter "Irene Binz". Nicht ganz vorbehaltlos, aber immerhin empfehlen kann sie auch Marc Thörners Reportage "Afghanistan-Code". Orientierungslosigkeit als Chance lernt die FAZ bei Kathrin Passig und Aleks Scholz "Verirren" zu begreifen" Mehr lesen

Francois Walter: Katastrophen

15.03.2010. Für die Natur gibt es keine Katastrophen, nur für die Menschheit. Der Schweizer Historiker Francois Walter hat eine Kulturgeschichte ihrer Bewältigung geschrieben und der Sinnsuche des Menschen: Strafe Gottes, Prüfung der Gottesfürchtigen sowie Ansporn zu neuen technischen Entwicklungen. Hier eine Leseprobe aus "Katastrophen".
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Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010. Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010. Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Archiv: Magazin

Die stärksten Triebkräfte bei Büchern

16.03.2010. Vor der Leizpziger Buchmesse: Ein Blick auf europäische Bestsellerlisten zeigt, dass keineswegs nur die angloamerikanischen Dampfmaschinen ziehen. Übersetzt wird trotzdem zu wenig, und es fehlen Übermittlungskanäle. Mehr lesen

Neid und Gier in Darmstadt

11.03.2010. Seit 2004 veranstaltet der Pfarrer der Stadtkirche Darmstadt einen Predigtzyklus zu den zehn Geboten. Er lädt zu diesen Predigten prominente Autoren ein. Götz Aly deutet das Neunte Gebot am Beispiel der Judenverfolgung in Darmstadt: Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen. Mehr lesen

Zehn Jahre Perlentaucher

04.03.2010. Der Perlentaucher wird am 15. März zehn Jahre alt. Er ist mit zwei Veranstaltungen auf der Leipziger Buchmesse präsent
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Was heißt da Pfusch?

18.02.2010. Bisher war das fröhliche Köln nicht zu erschüttern, höchstens sein Stadtarchiv. Doch der Bau der U-Bahn wird mit gleicher Sorglosigkeit weiterbetrieben. Aber geht es hier wirklich nur um Pfusch am Bau oder um konzertierte Sabotage mit womöglich katastrophalen Folgen? Ein Entsetzensschrei aus dem noch nicht ganz eingestürzten Köln. Mehr lesen