Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

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Außer Atem

Schock-Strategie

Kurz vorgestellt: Filme im Forum, im Panorama und in der Reihe Generation Von Ekkehard Knörer

05.02.2009. Koreanisches Kino, israelische Filmgeschichte, ein Besuch bei einem chinesischen Landarzt, Heiner Müller bei Theaterproben, eine Hommage an die Schwulenikone Joe Dallesandro und ungemachte Betten: Ein Blick auf die Filme in den Nebenreihen der Berlinale: Forum, Panorama und Generation.

Selbst dem, der sehr genau hinschaut, verschwimmt die Berlinale zusehends vor den Augen. Die scharf profilierten Ränder der Nebenreihen "Forum" und "Panorama" lösen sich auf, die Harmonie, die zwischen den drei Hauptsektionen herrscht, wird von ihren Leitern beschworen. Man darf ihnen, blickt man aufs Programm, inzwischen sogar glauben. Auf breiter Fläche bieten sich da Überschneidungen zwischen dem Wettbewerb und den Nebenreihen, leider trifft sich, was da einander begegnen könnte, mit Vorliebe in jener Mitte, in der viel Platz ist vor allem fürs Mittelmäßige.

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Netalie Brauns "Gevald" und Gary Yates' "Highlife"


Forum

So hat das Forum in diesem Jahr dem südkoreanischen Kino einen Schwerpunkt eingerichtet mit gleich fünf Spielfilmen. Auf den ersten Blick sehr erfreulich, weil antizyklisch, denn das Land erlebt nach einem hysterisch erfolgreichen Jahrzehnt gerade mal wieder eine Delle, bei Kinobesuchen wie im internationalen Festival-Blick. Die Aufregung um Kim Ki-duk ("The Isle", "Frühling, Sommer, Winter") ist nach zu vielen Totalausfällen deutlich - und zu Recht - abgeflaut und der wichtigste Autorenfilmer des Landes Hong Sang-soo (mehr hier) zeigte mit "Night and Day" zwar den besten Film des letztjährigen Wettbewerbs, wurde im Meer der Mediokritäten aber leider untergespült.

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Lee Yoon-kis "My Dear Enemy" und So Yong Kims "Treeless Mountain"

Leider muss man sich fragen, was das Forum in den diesjährigen Korea-Schwerpunkts-Filmen entdeckt zu haben glaubt. Der beste der vier der fünf Filme, die ich vorab gesehen habe, ist "My Dear Enemy" von Lee Yoon-ki. Der Regisseur darf damit bereits zum dritten Mal im Forum beweisen, dass er zwar handwerklich hoch begabt ist, nur leider wenig zu sagen hat und sein Bemühen um Unterinstrumentierung der Mittel immerzu penetrant überinstrumentiert. Er beginnt "My Dear Enemy" mit einer bravourösen Plansequenz - also einer ungeschnittenen Kamerafahrt, die erst zwei Geschichten antäuscht, um sich dann einer dritten Figur auf die Fersen zu heften, der der Film dann für den Rest seiner Dauer folgt.

Diese Figur betritt, die Kamera auf den Fersen, ein Wettbüro und konfrontiert dort ihren Ex-Lover mit seinen ausstehenden Schulden und begleitet ihn in der Folge durch das Seoul von heute. Eine Liebesgeschichte, eine Gegenwartsdiagnose will Lee hier verschränken und tut es auf allzu durchsichtige Weise. Weil ihm das vielleicht dämmerte, positioniert er seine Kamera Mal für Mal in irgendeinem Hinterhalt. Lässt sie aus Bussen blicken und hinter Sträuchern stehen, verstellt das Sichtfeld und kauert am Boden. Das ist erst seltsam, dann enervierend und es führt auch nirgendwo hin.

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Roh Gyeong-Taes "Land of Scarecrows" und Raphael Nadjaris "Geschichte des israelischen Kinos

Sehr gezielt mit der Kamera arbeitet auch der Film "Treeless Mountain" von So Yong Kim. Die Geschichte zweier Schwestern, die wegen der großen Probleme ihrer Mutter mit dem Ehemann erst bei einer Tante, dann bei ihrer Großmutter landen, wird rigoros auf die Gesichter der beiden fokussiert. Alle anderen Figuren kommen eher nur gelegentlich in den Blick. Eine zunächst überzeugende Idee, die freilich je länger, je übler ins Leere läuft: Dem Film fällt zum Schicksal der beiden nur das Nächstliegende ein - und darüber hinaus erleidet man doch irgendwann einen Cuteness-Schock beim Anblick der so überaus bedauernswerten und tapferen Mädchen. Ähnlich überfokussiert ist Lee Suk-Gyungs "The Day After", der über die Midlife-Crisis einer Frau von Herzen wenig über die Klischees Hinausgehendes mitzuteilen hat. Ganz anders, weil denkbar unbescheiden, aber noch weniger erträglich, ist Roh Gyeong-Taes "Land of Scarecrows", der Gender Trouble und Ehefrauen-Casting auf den Philippinen, Kunst und Leere in so pätentiöse wie unverbindliche Bilder packt.

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Soda Kazuhiros "Mental"

Andere Schauplätze - und dann doch ein paar Filme, die einzig und allein im Forum laufen können: Viel versprechend klingt Raphael Nadjaris "Geschichte des israelischen Kinos", eine Dokumentation mit vielen Filmausschnitten und Experten-Interviews, die sich - höre ich - zu einem Bild nicht nur des israelischen Films, sondern Israels selbst fügen, das in der Summe nur noch immer mehr neugierig macht auf die Filme und das Land. Eine überaus aufschlussreiche Angelegenheit ist dem Vernehmen nach auch Cong Fengs fast vierstündiger Dokumentar-Film "Doctor Ma's Country Clinic", der nichts anderes tut, als zu beobachten, wer sich im Sprechzimmer eines chinesischen Landarztes einfindet und zuzuhören, was dabei so gesprochen wird. Ebenfalls sehenswert scheint "Mental", eine japanische Doku über eine Irrenanstalt, gedreht von Soda Kazuhiro, der im letztjährigen Wettbewerb den bitteren Wahlkampffilm "Campaign" präsentierte.

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Cong Fengs "Doctor Ma's Country Clinic" und Thomas Heises "Material"

Gesehen habe ich "Material" von Thomas Heise, einen Film, der seinem Titel Ehre macht. Das Bildmaterial, das zu sehen ist, hat der neben Volker Koepp wohl wichtigste Post-DDR- Dokumentarfilmer Heise im Lauf der letzten zwanzig Jahre gedreht, ein klarer Schwerpunkt liegt auf den Wende-Geschehnissen. Wir sehen nicht nur Heiner Müller bei Theaterproben, wir sind irgendwann auch mitten drin in den Demonstrationen des Jahrs 1989 und sehen, mit dem Abstand der Zeit und der Kamera Heises vieles doch wie zum ersten Mal. Nicht zuletzt ist "Material" ein Film über eine Revolution, deren Subjekt jedoch nicht eindeutig auszumachen ist.


Panorama

Seinen dreißigsten Geburtstag feiert dieses Jahr das Panorama. Eingeladen zum Mitfeiern ist Joe Dallesandro, Kult-Model der 60er Jahre, Warhol-Morrissey-Darsteller in den Siebzigern und Schwulenikone bis heute. Zu sehen sind Nicole Haeussers Dallesandro-Dokumentarfilm "Little Joe" und ein sehr sehenswertes Frühwerk der grande dame des erotischen feministischen Skandalfilms Catherine Breillat "Tapage Nocturne" (von 1979). Ebenfalls im Programm: ihr jüngstes Werk "Barbe Bleue", eine, wie der Titel verrät, Neuauflage der Blaubartgeschichte.

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Nicole Haeussers "Little Joe", Jan Krügers "Rückenwind"

Ebenfalls von größerem Interesse im Panorama sind Lucia Puenzos Zweitling "El nino pez - Das Fischkind" (die Regisseurin war bei uns mit "XXY" in den Kinos vertreten, die grandiose Ines Efron spielt erneut die Hauptrolle), Jan Krügers ebenfalls zweiter Langfilm "Rückenwind" (der gelungen Erstling "Unterwegs" stammt aus dem Jahr 2004), das neuste Werk von Michael Glawogger, die Verfilmung von Josef Haslingers Roman "Das Vaterspiel" und vielleicht - wenn auch aus nicht unbedingt cineastischem Interesse - Michael Winterbottoms Versuch, Naomi Kleins globalisierungskritische Thesen zur "Schock-Strategie" auf die Leinwand zu bringen.

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Marco Wilms' "Ein Traum in Erdbeerfolie"


Generation

Unbedingt hinzuweisen ist auch noch auf zwei Filme im gerne als Sache für Spezialisten unterschätzten Kinder- und Jugendprogramm "Generation". Es ist nach der Vorabberichterstattung nicht auszuschließen, dass zwei der spannendsten Filme des ganzen Festivals hier zu sehen sind. Zum einen, als Eröffnungsfilm bereits deutlich exponiert, der nach seinem schönen Erstling "Glue" mit Spannung erwartete und beim Sundance-Festival bereits enthusiastisch aufgenommene Film "Unmade Beds" des Argentiniers Alexis Dos Santos. Er verlässt seine Heimat und erzählt eine Geschichte aus dem Londoner East End von zwei Liebenden, die zwar am selben Ort leben, einander aber nie begegnen. "Afterschool", das Debüt des bei Fertigstellung des Films gerade mal 23jährigen US-Amerikaners Antonio Campos, wird von manchen als erstaunlicher Meisterstreich gefeiert, als brillante Analyse der medialen Lebenswelt der Jugendlichen von heute.

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Antonio Campos' "Afterschool"

Mehr werden wir dann im weiteren Verlauf des Festivals vorstellen, besprechen, empfehlen. Wenn Sie Tipps haben, dann schicken Sie die an uns, wir stellen Sie gerne auch auf die Seite oder nutzen Sie die Kommentarfunktion.


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Archiv: Außer Atem

Hier ist das Positive!

14.02.2009. Aktualisierung vom Samstagabend: Und was sollen wir sagen? Die Jury hat auf Ekkehard Knörer gehört: "La teta asustada" bekommt den Goldenen Bären! / Es gibt bei der diesjährigen Berlinale überhaupt nur einen einzigen plausiblen Kandidaten für den Goldenen Bären, nämlich "La teta asustada" von Claudia Llosa. Mehr lesen

Berlinale 8. Tag

13.02.2009. Baek Seung-Bins "Members of the Funeral" beerdigt Ich liebe Dich. "Deutschland 09" - ein gemischtes Vergnügen, nur nicht im Bordell. Dokumentiert das Leben in den Bergen Montanas aus der Perspektive eines Schafs: Lucien Castaing-Taylors "Sweet grass". Da sitzen dann Michel Piccoli, Bruno Ganz und Irene Jacob im Hotel herum, schwingen große Reden, blicken bedeutungsvoll in die Luft und sind plötzlich nichts anderes mehr als Altlasten des Autorenkinos einer vergangenen Zeit: Theo Angelopoulos' "The Dust of Time". Mehr lesen

Berlinale 7. Tag

12.02.2009. Claudia Llosas "Milk of Sorrow" sucht die Emanzipation in Lima. Cong Fengs Dokumentation "Dr. Ma..." über einen chinesischen Landarzt gehört zu den eindrücklichsten Filmen dieses Festivals. Der im Vorfeld der Berlinale umstrittene Film "Letters to the President" von Petr Lom ist kein Propagandafilm für Ahmadinedschad, sondern wirft einen unheimlichen Blick auf ein Pulverfass vor der Explosion. Und Hans-Christian Schmids "Die wundersame Welt der Waschkraft". Und Rudolf Thomes "Pink"! Mehr lesen

Berlinale 6. Tag

11.02.2009. Eine zirzensische Tour de Force unternimmt Sean Penn in Gus van Sants "Milk". A la tete de Mehmet zielt Isabelle Adjani in Jean-Paul Lilienfelds "La journee de la jupe". Ivy Hos "Claustrophobia" erzählt vom sang- und klanglosen Ende einer Liebe im Auto. Chen Kaiges "Forever Enthralled" porträtiert den Künstler als Leerstelle. Hinter den idyllischen Bildern von Ichii Masahides "Naked of Defenses" rumort Grausiges. Mehr lesen

Berlinale 5. Tag

10.02.2009. Im Dienste eines neuen Republikanismus: Thomas Heises Dokumentarfilm über 1989 "Material". Nüchtern in London: Rachid Boucharebs Wettbewerbsfilm "London River". Erzählt vom Erwachsenwerden in Istanbul: Reha Erdems "Hayat Var". Führt ungeduldige Streitgespräche mit ihrer Mutter: Rebecca Millers "Pippa Lee". Mehr lesen

Berlinale 4. Tag

09.02.2009. Maren Ades Wettbewerbsfilm "Alle Anderen" erkundet jede mögliche Gasse und Sackgasse zwischen Ironie und Postironie. Michael Glawoggers "Das Vaterspiel" schlägt Funken. Die "Geschichte des israelischen Kinos" von Raphael Nadjari ist mit dreieinhalb Stunden einfach zu kurz. Dominic Murphy feiert in "White Lightning" einen drogensüchtigen steppenden Psychopathen. Luc Moodyssons Film "Mammoth" findet's zu Hause doch am schönsten. Mehr lesen

Berlinale 3. Tag

08.02.2009. Macht es sich gemütlich in seiner Latte-Macchiato-Umgebung: Andrew Bujalskis "Beeswax". Ulli Lommels "Absolute Evil" ist ein Monstrum von einem film noir. Simone Bitton dokumentiert den Tod der amerikanischen Friedensaktivistin Rachel in Gaza. Tommy Lee Jones gesellt sich für ein Foto zu den Toten in Bertrand Taverniers "In the electric mist". Spanische Frauen legen jeden Macho aufs Kreuz, beweist Agustin Diaz Yanes in "Solo quiero caminar". Außerdem besprochen: Lars Jessens "Dorfpunks", Hans-Christian Schmids "Sturm", Sebastian Schippers "Mitte Ende August" und John Cooks "Schwitzkasten". Mehr lesen

Berlinale 2. Tag

07.02.2009. Radu Judes "The Happiest Girl in the World" klammert sich so fest an ihre Chance wie an ihre gehäkelte Handtasche. Informationspolitische Cleverness beweist Asghar Farhadi in seinem Wettbewerbsfilm "Darbareye Elly - About Elly". Verstreut symbolisch Samen: Mans Manssons "Mr. Governor". Francois Ozons "Ricky" fliegt, hebt aber nicht ab. Stephen Daldrys "Der Vorleser" scheitert an seiner obszönen Symbolik. Dante Lams "The Beast Stalker" ist feines Pulp-Entertainment über Menschen mit Narben. Mehr lesen

Berlinale 1. Tag

06.02.2009. Sucht die Weisheit im Schoß junger Schulmädchen: Sono Sions "Love Exposure". Beweist ein Ethos des Blicks: Soda Kazuhiros Dokumentarfilm über eine psychiatrische Klinik in Japan. In Tom Tykwers Thriller "The International" lässt sich Clive Owen ordentlich was aufs Ohr hauen, der Shootout findet im Guggenheim statt: Das nennt man souveränes Genrehandwerk.
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Weltkino

05.02.2009. Heute abend eröffnet Tom Tykwers Film "The International" die Berlinale. Dieter Kosslick hat in diesem Jahr eine völlig überdimensionierte Film-Völlerei entfessselt: Für jeden ist etwas dabei, aussuchen muss man allerdings selbst. Hier schon mal ein Blick auf die Filme im Wettbewerb. Mehr lesen

Berlinale 2008: Die Bären

16.02.2008. Der Goldene Bär ging an den brasilianischen Film "Tropa de Elite". Die Silbernen Bären als beste Schauspieler bekamen die Britin Sally Hawkins für ihre Rolle in Mike Leighs Film "Happy Go Lucky" und der Iraner Reza Naji für seine Rolle in Majid Majidis "Avaze Gonjeshk-ha - The Song of Sparrows" Mehr lesen

Versammlung des Lauen

16.02.2008. Nur ein wirklich origineller Autorenfilmer hat es in den Berlinale-Wettbewerb geschafft: "Nacht und Tag" zeigt den koreanischen Regisseur Hong Sangsoo (Foto) als einen der großen Eigensinnigen des Kinos. Ansonsten dominierte in diesem Jahr abgemagerter Wischi-Waschi-Realismus. Mehr lesen

Berlinale 8. Tag

15.02.2008. Gnadenloser Realismus der Laien: Lance Hammers "Ballast". Da freut man sich doch auf Elizabeth: Justin Chadwicks "The Other Boleyn Girl". Und untun druntur munkuln die Bässe: Dem einst so bedeutenden Regisseur Andrzej Wajda fehlen zum Katyn-Stoff heute die filmischen Mittel. Höllische Gemeinheit: Philippe Claudels "Il y a longtemps que je t'aime - I've Loved You So Long". Verhandelt einen Tempelberg an Komplexen: Amos Kolleks "Restless". Mehr lesen

Berlinale 7. Tag

14.02.2008. "Feuerherz" ist zugleich extrem umstritten und extrem bieder. Das Alter ist kälter als der Tod: Robert Guediguians "Lady Jane". Zeigt Problemlösungskompetenz in Los Angeles: Kelly Parkers "South Main". Nanni Moretti als heiliger Pietro der Piazza in: Antonello Grimaldis "Caos calmo - Quiet Chaos". Mehr lesen

Berlinale 6. Tag

13.02.2008. Wie Federball im Krieg: Yoji Yamadas "Kabei". Erklärt die feinen Unterschiede zwischen krimineller und legaler Folter: Errol Morris' Dokumentarfilm "Standard Operating Procedure". Kichert alles nieder: Mike Leighs "Happy Go Lucky". Beschreibt die Komödie der männlichen Existenz: Hong Sangsoos "Nacht und Tag". Miss-Helden in Leipzig: Gunther Scholz findet sie in "Sag mir, wo die Schönen sind..." Mehr lesen

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