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Aus dem Archiv
- Debatte "Islam in Europa": Mit Beiträgen von Pascal Bruckner, Ian Buruma, Necla Kelek, Lars Gustafsson, Adam Krzeminski, Bassam Tibi u.a.
- Der dänischer Karikaturenstreit: Eine europäische Presseschau
- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Essay
Islam in Europa - Chronologie der Debatte
17.04.2007. Wen soll der Westen unterstützen: Gemäßigte Islamisten wie Tariq Ramadan oder islamische Dissidenten wie Ayaan Hirsi Ali? Pascal Bruckner hat mit seiner Polemik gegen Ian Burumas Buch "Murder in Amsterdam" und einen Artikel Timothy Garton Ashs eine internationale Debatte ausgelöst. In der von Perlentaucher und signandsight.com angestoßenen Debatte haben Buruma und Ash geantwortet. Auch Necla Kelek, Paul Cliteur, Lars Gustafsson, Stuart Sim, Ulrike Ackermann, Adam Krzeminski, Halleh Ghorashi und Bassam Tibi haben eingegriffen.
Wen soll der Westen unterstützen: Gemäßigte Islamisten wie Tariq Ramadan oder islamische Dissidenten wie Ayaan Hirsi Ali? Hat die Gruppe höhere Rechte als das Individuum? Pascal Bruckner hat mit seiner Polemik gegen Ian Burumas Buch "Murder in Amsterdam" und gegen Timothy Garton Ashs Artikel zu diesem Buch in der New York Review of Books eine internationale Debatte ausgelöst. Auf Bruckners Artikel haben Ian Buruma und Timothy Garton Ash inzwischen geantwortet. Auch Necla Kelek, Paul Cliteur, Lars Gustafsson, Stuart Sim, Ulrike Ackermann, Adam Krzeminski, Halleh Ghorashi und Bassam Tibi haben eingegriffen.
Reaktionen in der Weltpresse
Die von Perlentaucher und signandsight.com lancierte Multikulturalismusdebatte hat zahlreiche Reaktionen in der Weltpresse ausgelöst. Eine kleine Dokumentation.
Hier die Artikel in der englischen Version auf signandsight.com
Und hier die Artikel der Debatte auf Deutsch:
Fundamentalismus der Aufklärung oder Rassismus der Antirassisten?
24. Januar: Ayaan Hirsi Ali sieht nicht nur gut aus, sondern beruft sich auch noch auf Voltaire. Da übertreibt sie, finden Ian Buruma und Timothy Garton Ash, und erklären sie zur "Fundamentalistin der Aufklärung". Sie selbst verkörpern den Rassismus der Antirassisten. Von Pascal Bruckner
Die Freiheit kann nicht staatlich verordnet werden
29. Januar: Niemand verteidigt Ehrenmorde oder die Beschneidung von Mädchen. Straftaten sind Sache der Strafverfolgung. Viel verzwickter ist die Frage, wie man verhindert, dass gewalttätige Ideologien die durchschnittlichen Muslime anstecken. Eine Antwort auf Pascal Bruckner. Von Ian Buruma
Lieber Pascal als Pascal Bruckner
1. Februar: Weder separatistischer Multikulturalismus noch republikanischer Monokulturalismus sind Erfolg versprechende Modelle. Integrationspolitik kann nicht auf der Annahme basieren, dass Millionen von Muslime in Europa ihren Glauben aufgeben. Von Timothy Garton Ash
Die Stereotype des Mr. Buruma
5. Februar: Der Islam ist nicht so stark in sich differenziert, wie es Ian Buruma in seiner Antwort auf Pascal Bruckner behauptet: Im Gegenteil - er ist eine drückende soziale Realität, kodifiziert in der "Kairoer Erklärung der Menschenrechte", die von 45 muslimischen Staaten unterzeichnet wurde und die die Scharia zum Maßstab macht. Von Necla Kelek
Krieger ist nicht gleich Krieger
6. Februar: Ian Buruma vertritt in "Murder in Amsterdam" eine postmodernistische Auffassung, die die radikale Aufklärung mit dem radikalen Islamismus gleichsetzt. Aber so lassen sich religiöse Eiferer nicht befrieden. Job Cohen, Bürgermeister von Amsterdam kann ein Lied davon singen. Von Paul Cliteur
Der Dogmatismus der Aufklärung
7. Februar: Ich bewundere die Leistungen der Aufklärung kein bisschen weniger als es Professor Cliteur zu tun scheint, aber ich glaube auch, dass eine ihrer größten Leistungen die Zurückweisung aller Dogmatismen ist. Eine Antwort von Ian Buruma an Paul Cliteur
Identität und Migration
8. Februar: Moderne liberale Gesellschaften haben schwache kollektive Identitäten. Postmoderne Eliten, besonders in Europa, glauben heute, dass ihre Identitäten nicht mehr länger von Religon und Nation bestimmt werden. Aber wenn unsere Gesellschaften nicht offensiv liberale Werte vertreten, können sie von Migranten in Frage gestellt werden, die genauer wissen, wer sie sind. Von Francis Fukuyama
Die Logik der Toleranz
17. Februar: Die verschiedenen Ansprüche oder Anschauungen in den jeweiligen "Kulturen" sind nicht miteinander vereinbar. Selbstverständlich sollten Monotheisten, Atheisten und Polytheisten idealerweise in der Lage sein, in friedlicher Nachbarschaft zu leben. Aber die Gesetze der Scharia und die Regeln westlicher Demokratien sind vollkommen unvereinbar. Und diese Unvereinbarkeit ist im "multikulturellen Gespräch" nicht einfach wegzudiskutieren. Von Lars Gustafsson
Schlagt nicht die Postmodernen
21. Februar: Das eigentliche Problem heißt Dogmatismus. In seinem Kern hinterfragt der Relativismus die Vorstellung von einer absoluten Wahrheit - eben dessen, worauf sich alle zum Fundamentalismus Neigenden berufen. Schlimmer noch, Fundamentalisten weigern sich sogar anzuerkennen, dass andere Standpunkte überhaupt Gültigkeit besitzen können. Mit ihnen kann man nicht reden - weder über Multikulturalismus, noch sonst etwas. Von Stuart Sim
Lob der Dissidenz.
25. Februar: Ian Buruma und Timothy Garton Ash erinnern an die wohlmeinenden Intellektuellen der westlichen Welt, die einst den Stalinismus, aber nicht den Kommunismus kritisieren wollten. Sie träumen von "Wandel durch Annäherung", aber sie verirren sich auf einem "Dritten Weg". Von Ulrike Ackermann.
Multikulturalismus ist nicht gleich Kulturrelativismus
8. März: Er könnte auch ein liberaler Kulturalismus sein, wie ihn der kanadische Philosoph und Politologe Will Kymlicka propagiert. Dann wäre die Frage, auf welcher Basis Minderheiten Gruppenrechte einfordern können. Von Jesco Delorme
Sowohl Voltaire als auch Lessing
10. März: Der heutige Streit zwischen den "Fundamentalisten der Aufklärung" und den "Kulturrelativisten" hat in Europa sehr alte Wurzeln. Beide Positionen sind vonnöten, um auf die islamische Herausforderung zu reagieren. Von Adam Krzeminski
Warum hat Ayaan Hirsi Ali unrecht?
14. März: Ayaan Hirsi Alis Thesen zur Unvereinbarkeit des islamischen Glaubens mit der Emanzipation der Frau sind reduktionistisch und dogmatisch. Bei der Lösung der Probleme kann nur eine Offenheit der westlichen Gesellschaft für die Entscheidungen der Migranten helfen. Von Halleh Ghorashi
Der Euro-Islam als Brücke zwischen Islam und Europa
20. März: Beim Euro-Islam geht es um den Gegenstand, nicht um das Profil von Personen wie Tariq Ramadan und Ayaan Hirsi Ali oder um irgendeinen postmodernen Nihilismus. Selbst Muslim und Migrant, erkenne ich, dass Europa eine zivilisatorische Identität hat und das Recht hat, diese zu bewahren. Das ist nicht gegen die Muslime gerichtet, weil die Idee Europas inklusiv ist; sie kann die Identität der Zuwanderer berücksichtigen, jedoch mit der Erwartung einer Anpassung ohne Selbstaufgabe. Von Bassam Tibi
Es ist ein großer Fehler, die Dissidenten innerhalb des Islams zu ignorieren
23. März: Ayaan Hirsi Ali bestreitet, dass der Islam mit der liberalen Gesellschaft vereinbar ist. Das tut auch Osama bin Laden. Wir sollten auf die hören, die beides sein wollen: gute Muslime und gute Bürger eines freies Landes. Von Timothy Garton Ash
Vom Recht auf die Differenz gelangt man rasch zur Differenz der Rechte
26. März: Es genügt nicht, den Terrorismus zu verurteilen. Zugleich muss sich die Religion, die ihm Nahrung gibt und auf die er sich zu Recht oder zu Unrecht beruft, verändern. Westeuropa spielt hier eine wichtige Rolle. Einige abschließende Bemerkungen zur Multikulturalismus-Debatte von Pascal Bruckner
Eine letzte Antwort
12. April 2007. Es geht nicht um ein entweder Hirsi Ali oder Tariq Ramadan. Eine letzte Antwort auf Pascal Bruckner. Von Ian Buruma und Timothy Garton Ash
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Links zur Debatte:
Amartya Sen beschreibt in seinem Buch "Die Identitätsfalle" die Tücken des Multikulturalismus: "Die lautstarke Verteidigung des Multikulturalismus, die wir dieser Tage häufig vernehmen, ist oft nichts anderes als ein Plädoyer für pluralen Monokulturalismus. Wenn ein junges Mädchen aus einer konservativen Einwandererfamilie sich mit einem englischen jungen Mann verabreden möchte, ist das sicherlich ein multikultureller Schritt. Versuchen ihre Aufpasser sie jedoch daran zu hindern (was recht häufig geschieht), ist das kaum als multikulturelle Maßnahme zu betrachten, denn in diesem Fall geht es ja gerade darum, die Kulturen voneinander abzuschotten." Hier eine Leseprobe
Im Magazin der New York Times widmet Ian Buruma dem umstrittenen Islamwissenschaftler Tariq Ramadan ein langes Porträt (online bei der International Herald Tribune). Am Ende vergleicht Buruma Ramadan mit Ayaan Hirsi Ali. Letztere erreiche die Muslime nicht mehr, weil sie ihrem Glauben abgeschworen habe. Ramadan dagegen bestehe darauf, dass "eine vernünftige, wenn auch traditionelle Auffassung vom Islam Werte anbietet, die so universelll sind wie die der europäischen Aufklärung. Diese Werte sind nicht säkular, noch sind sie stets liberal, aber sie sind auch nicht Teil eines Heiligen Krieges gegen westliche Demokratien. Ramadans Politik ist eine Alternative zur Gewalt - Grund genug sich kritisch, aber furchtlos mit ihm zu befassen."
Gehört Ayaan Hirsi Ali zu den "fondamentalisti dell'Illuminismo"? Daniele Castellani Perelli resümiert am 7. Februar für das italienische (Online-)Magazin Resetdoc.org die von Pascal Bruckner in signandsight.com und Perlentaucher lancierte Debatte: "Wird sich der Islam europäisieren oder Europa islamisieren? Diese Frage gilt als eine der Schicksalsfragen des neuen Jahrhunderts. Und sie spaltet seit einigen Jahren die Intellektuellen des alten Kontinents. Die letzte Kontroverse hat sich auf die ganze europäische - und nicht nur europäische - Presse ausgeweitet und dauert nun seit vier Monaten an. An Tiefschlägen wurde nicht gespart. Auf der einen Seite Ian Buruma und Timothy Garton Ash, Kritiker der Islamkritiker, denen sie Fundamentalismus der Aufklärung vorwerfen. Auf der anderen Seite Pascal Bruckner und Ayaan Hirsi Ali. Ein harter und komplexer, in Passagen auch widersprüchlicher Streit." Ebenfalls in Resetdoc.org ein Interview mit der iranischen Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi, die Hrsi Ali vorwirft, "den Mullahs in die Hand" zu spielen.
Im Observer, der Sonntagsausgabe des Guardian, stellt Andrew Anthony die jetzt auch auf Englisch erschienene Autobiografie von Ayaan Hirsi Ali vor. In seiner Besprechung porträtiert er sie - nicht ohne Bewunderung - als jemanden, der "kein Blatt vor den Mund nimmt". Auf den Vorwurf, sie spreche vor allem weiße Liberale an, antwortet sie, "dass es wichtig sei, diese anzusprechen, denn sie müssten sich von der Selbszensur, der Folge postkolonialer Schuldgefühle befreien. 'Wenn ihr euch schuldig fühlen wollt', schnappt Hirsi Ali zurück, 'fühlt euch schuldig, weil ihr uns nicht mit John Stuart Mill bekannt gemacht und uns nur dem Koran überlassen habt. Es hilft nicht weiter, wenn ihr sagt, eure Vorfahren hätten unsere Vorfahren unterdrückt, und euch für immer schuldig fühlt.'"
Im Spectator meint der Philosoph John Gray, die britische Gesellschaft sollte sich von der Vision einer "liberalen Monokultur", in der Muslime zu westlichen Werten bekehrt werden sollen, verabschieden. Im besten Fall sei ein friedliches Zusammenleben denkbar, das Teilen der gleichen Ansichten dagegen unrealistisch. "In Großbritannien findet sich eine noch nie dagewesene Mischung von Lebensstilen und Weltanschauungen. Es gibt Fundamentalisten aller Coleur, meist unauffällige Enklaven traditionellen Lebens und unzählige Menschen, die sich aus den diversen Überlieferungen das heraussuchen, was ihnen passt. Warum sollten ausgerechnet die Muslime dafür an den Pranger gestellt werden, dass sie von einem nationalen Konsens abweichen, der mittlerweile zum großen Teil ein Mythos ist?"
In der Washington Post greift die Historikerin und Journalistin Anne Applebaum in die Debatte ein: Obwohl Ayaan Hirsi Ali inzwischen Europa verlassen hat, "gelingt es ihr, die Europäer zu provozieren, manchmal sogar ohne überhaupt etwas zu sagen. Nach einer ziemlich herablassenden Rezension ihres ersten Buches - in der der britische Autor Timothy Garton Ash sie eine 'mutige, freimütige und leicht vereinfachende Fundamentalistin der Aufklärung' nannte - galoppierte der französische Philosoph Pascal Bruckner herbei, um sie und die Aufklärung zu verteidigen. Garton Ash schlug zurück und andere schlossen sich einer Debatte an (lesen Sie das ganze auf http://www.signandsight.com), die sich schnell ausweitete auf Vernunft, Glauben, Multikulturalismus und die Integration von Millionen muslimischer Immigranten in die europäische Kultur. Was die Europäer am meisten zu erstaunen scheint, ist seltsamerweise die Begeisterung, mit der Hirsi Ali ihren eigenen Säkularismus und die westlichen Werte umarmt hat. Obwohl die Intellektuellen dieses Kontinents den Papst gerne als irrelevanten Dinosaurier verspotten, scheint sie Hirsi Alis Zurückweisung von Religion im Namen von Vernunft und Emanzipation irgendwie nervös zu machen."
In Slate wendet sich Christopher Hitchens am 7. März (offensichtlich ohne die von Perlentaucher und signandsight.com lancierte Debatte zu kennen) gegen Timothy Garton Ash und Ian Buruma und ihren auf Ayaan Hirsi Ali gemünzten Begriff des "Fundamentalismus der Aufklärung": "Einst hätten Garton Ash und Buruma mit jedem Apologeten, der den Kritikern der UdSSR oder Chinas vorgeworfen hätte, mit Menschenrechtsdebatten den Kalten Krieg anzuheizen, kurzen Prozess gemacht. Warum erlauben sie dem Islam, der zugleich eine Ideologie des Aufstands als auch gewisser unbarmherziger Diktaturen ist, eine Ausnahme: Weil er ein 'Glaube' ist?"
Doug Saunders berichtet für The Globe and Mail aus Toronto über die Gründung des Zentralrats der Ex-Muslime in Deutschland und geht dabei auch auf die "high-calibre debate taking place on the Berlin media website signandsight.com" ein. In seinem Artikel zitiert er auch Arzu Toker, eine der Mitbegründerinnen des Zentralrats für Ex-Muslime: "Als ich ein Kind war, verließen wir unser türkisches Dorf, um den alten Damen zu entfliehen, die unseren Kopf bedecken wollten. Dann kam ich nach Deutschland, um ein neues Leben zu beginnen und musste zu meine Verblüffung feststellen, dass ich dem gleichen Druck ausgesetzt war wie zuvor."
Im Guardian nimmt Timothy Garton Ash noch einmal Stellung zur Multikulti-Debatte und geht dabei auch auf Ulrike Ackermanns Beitrag ein, in dem sie Hirsi Ali mit den Dissidenten in der Zeit des Kommunismus vergleicht und Garton Ash und Buruma mangelnde Solidarität vorwirft: "Diese Kritik gründet auf einem falschen Verständnis der Solidarität, die im Kampf gegen den Kommunismus gefordert war und auch heute gelten sollte. Dieses Prinzip ist: Totale Solidarität mit Menschen, die zu Unrecht verfolgt werden, totale Freiheit, nicht mit ihnen übereinzustimmen."
Im Interview mit Beat Stauffer äußert sich der große tunesische Intellektuelle Abdelwahab Meddeb auch indirekt zur europäischen Multikulturalismusdebatte: "Mir scheint, bezüglich des Multikulturalismus müssten wir vorsichtig sein. Natürlich ist es sehr wichtig, dass wir uns in Europa mit anderen Kulturen und deren Werten auseinandersetzen. Doch der Multikulturalismus ist keine 'auberge espagnole', kein Ort, wo jeder tun und lassen kann, was er will. Es darf nicht sein, dass die grundlegenden Werte verschwinden. Wir müssen genau hinsehen, was die Dinge bedeuten. Der Schleier ist ein Zeichen. Was bedeutet dieses Zeichen? Wenn dieses Zeichen gegen meine eigenen Werte verstößt, weshalb soll ich dann dieses Zeichen akzeptieren?"
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