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Essay

Es genügt nicht, den Terrorismus zu verurteilen

Von Pascal Bruckner

22.03.2007. Es genügt nicht, den Terrorismus zu verurteilen. Zugleich muss sich die Religion, die ihm Nahrung gibt und auf die er sich zu Recht oder zu Unrecht beruft, verändern. Einige abschließende Bemerkungen zur Multikulturalismus-Debatte.

Jede Polemik trägt zur Aufklärung bei, auch wenn sie Empfindlichkeiten verletzt. Die von meinem Perlentaucher-Artikel über Ian Burumas Buch "Murder in Amsterdam" ausgelöste Kontroverse mit so vielen leidenschaftliche Reaktionen in den USA, in Europa und bis nach Israel und in den Nahen Osten ist in dieser Hinsicht aufschlussreich. Erlauben Sie mir eine kurze Erinnerung: In seinem sonst hervorragenden Buch über das Ende der Toleranz in den Niederlanden und den Amsterdamer Mord am Filmemacher Theo van Gogh durch einen marokkanischen Extremisten hat der anglo-niederländische Intellektuelle Ian Buruma ein furchterregend ambivalentes Porträt der niederländischen Abgeordneten somalischer Herkunft Ayaan Hirsi Ali gezeichnet, die selbst mit Morddrohungen leben muss. Er feiert ihren Mut, um im nächsten Atemzug ihre Blindheit, ihren Menschenrechtsfanatismus zu bedauern, der sie in ihrem Kampf gegen die Religion in die Irre geführt habe. Hinter der scheinbaren Sachlichkeit der Reportage spricht der Autor mezza voce ein veritables Urteil aus. Überdies hat sich Ian Buruma, darin von Timothy Garton Ash unterstützt, für den höchst umstrittenen Tariq Ramadan eingesetzt, den er in einem New York Times-Artikel (online in der IHT) vom 4. Februar als einzigen ernst zu nehmenden Gesprächspartner auf Seiten des reformistischen Islam hinstellt.

Im Grunde geht es darum, dass der Islam in einigen Ländern dabei ist, die zweite Religion Europas zu werden. Daraus bezieht er das Recht zur freien Religionsausübung, auf angemessene Gebetsstätten und unseren ganzen Respekt. Und zwar unter der Bedingung, dass er selbst die republikanischen und laizistischen Regeln beachtet, keinen extraterritorialen Status für sich beansprucht, der anderen Religionen verweigert wird, und keine Sonderrechte und Ausnahmen bei Schwimmen und Sport für Frauen und Geschlechtertrennung im Unterricht oder andere Vorrechte fordert. Dieses Problem steht in einem spannungsreichen internationalen Kontext: Eine Welle des Fundamentalismus brandet gegen Europa, ein Versuch, die der Laschheit beschuldigten muslimischen Gemeinden zu reislamisieren und zuletzt den ganzen Kontinent der Ungläubigen unter das Gesetz des Propheten zu stellen. Diese Bewegung wird von unterschiedlichen revanchistischen Gruppen getragen, den saudischen Wahabiten, der Muslimbruderschaft, den Salafisten, die untereinander selbst um die radikalste Position wetteifern. Umso wichtiger ist es, klar zu machen, dass wir die Entstehung eines aufgeklärten europäischen Islam bevorzugen, der als Modell für Muslime in der ganzen Welt dienen kann.

Ich wiederhole es: Wir haben in dieser Hinsicht die Wahl zwischen zwei Richtungen. Die eine ist eher angelsächsischer Prägung und beharrt auf einem strikten Differentialismus, der auf dem Respekt vor den Konfessionen und der Religionszugehörigkeit beruht - ein Modell, für das das multikulturelle Kanada das Vorbild bleibt. Die andere ist die eher französisch inspirierte, die auf der strikten Trennung von Kirche und Staat beruht und den Glauben dem Zivilrecht unterordnet. Auch wenn, wie Timothy Garton Ash zurecht feststellt, beide Modelle in der Krise sind, scheint mir, dass das laizistische französische Modell in jeder Hinsicht den besseren Kompass abgibt.

Weil das moderne Frankreich gegen die katholische Kirche entstanden ist, hat es sich eine große Empfindlichkeit für jeden religiösen Fanatismus bewahrt. Und ich möchte behaupten, dass Jacques Chirac, unterstützt von der Kommission des Politikers Bernard Stasi, im Recht war, als er dem Parlament ein Gesetz zum Verbot religiöser Symbole in der Schule und den Behörden vorschlug. Diese Initiative war erfolgreich, ja sehr erfolgreich, und hat die Streitpunkte auf ein Minimum reduziert. Eine Mehrheit der französischen Musliminnen haben ihm, auf ihre Emanzipation bedacht, zugestimmt - so etwa Fadela Amara, mit Mohammed Abdi Gründerin der Banlieue-Vereinigung "Ni putes, ni soumises" ("Weder Huren noch hörig", mehr in der NZZ).

"Im Streit zwischen Schwachen und Starken hilft die Freiheit, die Schwachen zu unterdrücken, während das Gesetz sie schützt", sagte der Abbe Gregoire während der Revolution. Das ist so wahr, dass eine Reihe veranwortungsvoller Politiker in Großbritannien, den Niederlanden und Deutschland, schockiert von den unter islamischer Flagge verübten Exzessen, nun ihrerseits Gesetze gegen religiöse Symbole im öffentlichen Raum erlassen wollen. Die Trennung zwischen dem Spirituellen und dem Weltlichen muss strikt bleiben und der Glaube muss sich auf den Privatbereich beschränken.

Es genügt nicht, den Terrorismus zu verurteilen. Zugleich muss sich die Religion, die ihm Nahrung gibt und auf die er sich zu Recht oder zu Unrecht beruft, verändern. Kann man die Inquisition, die Hexenverbrennungen, die Kreuzzüge, die Verurteilung der Häretiker verstehen, ohne sich auf die römische Theologie zu beziehen? Dem Islam muss gelingen, was das Christentum seit dem 15. Jahrhundert geschafft hat: Er muss sich der Moderne fügen und sich an die heutigen Mentalitäten anpassen. Es scheint in Vergessenheit geraten, dass der Kampf in Europa gegen die Kirche mit sektiererischem Eifer und - von beiden Seiten - mit unerhörter Brutalität geführt wurde, dass die Kathedralen brannten, Priester, Bischöfe und Nonnen aufgeknüpft und guillotiniert worden sind und Kircheneigentum eingezogen wurde. Aber letztlich hat uns diese Schlacht aus der Bevormundung durch die Kirche befreit und Rom sowie die verschiedenen Richtungen des Protestantismus zu radikalen Einschränkungen ihres Anspruchs geführt, die Gesellschaftsordnung zu bestimmen, die Bewusstsein und die Körper zu administrieren. Es gibt keinen Grund, dass der Islam in dem Moment, in dem er in den demokratischen Raum des Westens eintritt, dieser Säkularisierungsbewegung entgehen und Sonderrechte genießen dürfte, die anderen Konfessionen verwehrt bleiben.

Darum werde ich weiterhin die Position einer Ayaan Hirsi Ali derjenigen eines Tariq Ramadan vorziehen, so sehr er sich in einen Freund der Toleranz und einen Propheten des Antikapitalismus verwandelt haben mag. In seiner nur durch winzige Vorbehalte eingeschränkten Lobeshymne auf Ramadan, der ihre Abstammung aus dem Genre der Hagiografie (also den Lebensberichten über Heilige in der katholischen Tradition) anzumerken ist, lässt Buruma doch einige beunruhigende Züge seines neuen Favoriten sichtbar werden. Ich werde nur einen nennen. Während er für den Respekt vor dem weiblichen Schamgefühl plädiert und den muslimischen Frauen empfiehlt, wenn sie es wünschen, auf das Händeschütteln mit Männern zu verzichten und gemischte Bäder zu meiden, stellt Tariq Ramadan fest, dass er selbst dennoch Frauen die Hand gibt. Sie haben richtig gelesen: Im Jahr 2007 treibt ein muslimischer Prediger, der sich als "progressiv" bezeichnet und sich seines Antiliberalismus wegen der Unterstützung durch die französische Ultralinke rühmen darf, die Kühnheit so weit zuzugeben, dass er Personen weiblichen Geschlechts die Hand schüttelt. Man sollte ihn sofort zum Staatssekretär für die Lage der Frau ernennen!

Was Ian Burumas andere Einwände gegen mich angeht, etwa die Berechtigung islamischer Krankenhäuser betreffend, da es doch christliche und jüdische Krankenhäuser gibt, oder die Frage für Musliminnen reservierter Strände, da es doch Strände für Nudisten gibt, also alles eine Frage des Geschmacks ist, hat Necla Kelek die treffende Antwort gefunden: Es ist die Absicht der Islamisten, im ganzen sozialen Raum eine vertikale Segregation zwischen Männern und Frauen zu installieren, im Bereich der Medizin wie der Freizeit und der Bildung, und also im Inneren der offenen Gesellschaften ein freiwilliges Apartheidregime zu errichten. Man sieht, was hinter dieser Verteidigung des Multikulturalismus im Namen der Toleranz steckt: sie endet mit der Abschaffung der gemeinsamen Welt. Vom Recht auf die Differenz gelangt man rasch zur Differenz der Rechte, mit der man die Gläubigen vor der Verschmutzung mit gottlosen und also unreinen Ideen und Verhaltensweisen bewahren will.

Mit Freude habe ich am 15. März 2007 im Guardian (deutsche Version) gelesen, dass Timothy Garton Ash in einem zentralen Punkt jetzt wieder auf meiner Seite steht, wenn er schreibt: "Wir machen einen fatalen Fehler, wenn wir die islamischen Dissidenten ignorieren." Fügen wir hinzu, dass die Alternative sich nicht im Streit um Ayaan Hirsi Ali und Tariq Ramadan erschöpft: Im Maghreb, im Nahen Osten, im Iran, in Frankreich gibt es zahlreiche Theologen, Moscheeleiter, muslimische Intellektuelle wie - um nur ein paar zu nennen - Abdelwahabb Meddeb, Fouad Laraoui, Malek Chebel, Mohamed Arkoun, Latifa Ben Mansour, Soheib und Ghaleb Bencheikh, die wirkliche Relektüren des Korantextes unternommen haben, um dem Einfluss der Extremisten etwas entgegenzusetzen.

Ausdrücklich möchte ich auch an das in meinen Augen fundamentale Werk "Qu'est-ce qu'une revolution religieuse?" ("Was ist eine religiöse Revolution?", Paris 1982) des iranischen Denkers Daryus Shayegan erinnern, eines Spezialisten für den Sufismus und den Hinduismus. In diesem Buch zeigt er, dass die Machtergreifung Khomeinis in Teheran eine "Ideologisierung der Tradition", das heißt die Unterwerfung der göttlichen Offenbarung unter Geschichtsphilosophien und letzten Endes die Austrocknung der muslimischen Kultur bewirkte. Es existieren theoretische und dogmatische Energien, von denen unsere Medien nur allzu selten berichten.

Es scheint mir keine gute Idee, den Dialog mit den Konservativen zu suchen, nur weil sie nicht offen zum heiligen Krieg aufrufen. Man vergibt die Chance, den Islam zu reformieren und begnügt sich mit dem Gewaltverzicht. Und den gemäßigten Fundamentalismus dem Terrorismus vorzuziehen, trägt das Risiko in sich, beides zu bekommen: Orthodoxie und Extremisten, Bartträger und Kamikaze-Krieger, Hassprediger und Bomben, Pest und Cholera. Schließlich hat das obskurantistische Regime in Saudi-Arabien die Entstehung der Al Qaida nicht verhindert.

Eine solche, von Angst und kurzsichtigen Befürchtungen diktierte Position war die der Labour-Regierung in England - die sie inzwischen in Frage stellt - und die von Innenminister Nicolas Sarkozy, als er die Aufnahme der fundamentalistischen UOIF (die den Muslimbrüdern sehr nahe stehende Union des organisations islamiste de France) in den Conseil Francais du Culte Musulman befürwortete. Auf dem Spiel steht die Chance, dass der Islam sich früher oder später, wie Rom mit dem Zweiten Vatikanischen Konzil (Dokumente), einer wirklichen Aktualisierung unterzieht, klarsichtig sein Verhältnis zur Gewalt und zur Weltherrschaft befragt und kritisch die vierzehn Jahrhunderte seiner Geschichte analysiert. Timothy Garton Ash und Ian Buruma sind sich, denke ich, einig: Der Kampf gegen den Fundamentalismus ist nicht möglich ohne die Muslime, da sie die hauptsächlichen Opfer sind. Die hellsichtigsten, die moderatesten unter ihnen beschwören uns, ihnen zu helfen. Die Angelegenheit ist zu ernst. Wir müssen uns für die richtigen Methoden und die richtigen Verbündeten entscheiden.

Aus dem Französischen von Ekkehard Knörer.

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Pascal Bruckner, Jahrgang 1948, ist Romancier und Essayist. Er studierte unter anderem an der Sorbonne und der Ecole pratique des hautes etudes. Sein Doktorvater war Roland Barthes. Als Essayist gehört er zum Umkreis der "nouveaux philosophes". Eines seiner bekanntesten Bücher sind die "Tränen des weißen Mannes" (Le Sanglot de l'homme blanc) von 1983, das "Tiermondisme", einen Schuldkomplex der westlichen Welt gegenüber der "Dritten Welt" thematisiert. Sein Roman "Lunes de fiel" wurde von Roman Polanski verfilmt. Zuletzt erschien der Essay "La tyrannie de la penitence : Essai sur le masochisme occidental".


Pascal Bruckner hat mit seiner Polemik gegen Ian Burumas Buch "Murder in Amsterdam" und einen Artikel Timothy Garton Ashs eine internationale Debatte ausgelöst. Alle Artikel zu dieser Debatte finden Sie auf Deutsch hier, auf Englisch hier.

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