Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Deutsche Kunst im Nationalsozialismus - Seite 1
Dascher, Ottfried: Es ist was Wahnsinniges mit der Kunst. Alfred Flechtheim. Sammler, Kunsthändler und Verleger

Nimbus Verlag, Wädenswil 2011, ISBN 3907142624, Gebunden, 350 Seiten, 39,80 EUR
Mitarbeit: Rudolf Schmitt-Föller und Rico Quaschny. Mit 59 Farbabbildungen. Bis heute verkörpert Alfred Flechtheim wie kaum ein zweiter die Goldenen 20er Jahre: Seine Berliner Kunsthandlung erlebte in jener Zeit einen kometenhaften Aufstieg und bestimmte mit Picasso, den Kubisten und neuen deutschen Künstlern die Debatten; sein Magazin ... mehr lesen
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Schweitzer, Cara: Schrankenlose Freiheit für Hannah Höch. Das Leben einer Künstlerin 1889-1978

Osburg Verlag, Berlin 2011, ISBN 3940731641, Gebunden, 445 Seiten, 26,90 EUR
Mit 32 Abbildungen. Kurz nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs formiert sich in Berlin die Dada-Bewegung. Hannah Höch ist eine der wenigen Frauen in diesem illustren Mannerclub. Mit ihrer Schere schnitt sie Kunstgeschichte, ihre Collagen erschütterten die Weimarer "Bierbauchkulturepoche". Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten ... mehr lesen
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Iselt, Kathrin: Sonderbeauftragter des Führers. Der Kunsthistoriker und Museumsmann Hermann Voss (1884-1969)

Böhlau Verlag, Köln 2010, ISBN 3412205729, Gebunden, 520 Seiten, 59,90 EUR
Hermann Voss (1884 -1969) gehört zu den profiliertesten deutschen Kunsthistorikern des 20. Jahrhunderts. Leipzig, Berlin, Wiesbaden und Dresden waren Stationen seiner Museumskarriere. Verbunden bleibt sein Name jedoch mit der Tätigkeit als Sonderbeauftragter Hitlers für das "Führermuseum" in Linz. Dieses Buch untersucht ... mehr lesen
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Koldehoff, Stefan: Die Bilder sind unter uns. Das Geschäft mit der NS-Raubkunst

Eichborn Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3821858443, Gebunden, 288 Seiten, 22,95 EUR
Mit 20 Abbildungen. Gemälde von Picasso, Kirchner, Rembrandt, van Gogh oder Tizian - die Liste der zwischen 1933 und 1945 den Juden gestohlenen oder weit unter Wert gekauften Bilder ist lang. Unzählige Galeristen, Händler, Auktionshäuser und Kuratoren waren an diesem Unrecht beteiligt - und zwar so systematisch und gründlich, ... mehr lesen
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Löhr, Hanns C.: Der Eiserne Sammler. Die Kollektion Herrmann Göring. Kunst und Korruption im "Dritten Reich"

Gebr. Mann Verlag, Berlin 2009, ISBN 3786126011, Gebunden, 256 Seiten, 49,00 EUR
In der aktuellen Debatte über Raubkunst standen lange die Opfer der nationalsozialistischen Beschlagnahmungen im Vordergrund. Das Buch "Der Eiserne Sammler" widmet sich einem Menschen, der maßgeblich für die Raubzüge im "Dritten Reich" verantwortlich war: Hermann Göring. Der "Reichsmarschall" baute ... mehr lesen
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Müller, Melissa / Tatzkow, Monika: Verlorene Bilder, verlorene Leben . Jüdische Sammler und was aus ihren Kunstwerken wurde

Elisabeth Sandmann Verlag, Mücnhen 2008, ISBN 3938045302, Gebunden, 249 Seiten, 34,00 EUR
Im größten Kunstraub aller Zeiten enteignete das Naziregime etwa 600 000 Kunstwerke aus jüdischem Privatbesitz. Seit 1945 bemühen sich Geschädigte und Erben um die Erstattung ihrer "verlorenen" Bilder - meist mit mäßigem Erfolg. Während die Medien häufig nur über die heute zu erzielenden ... mehr lesen
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Schnabel, Gunnar / Tatzkow, Monika: Berliner Straßenszene. Raubkunst und Restutution. Der Fall Kirchner

Proprietas Verlag, Berlin 2008, ISBN 3000255265, Gebunden, 152 Seiten, 19,80 EUR
Basierend auf aktuellen Recherchen erzählen die Autoren die fast hundertjährige Geschichte um die "Straßenszene", beschreiben das Leben des großen Sammlers, Förderers und Mäzens des deutschen Expressionismus Alfred Hess, seiner Familie und den Weg des Gemäldes von seiner Entstehung 1913 in Berlin bis zu ... mehr lesen
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Fleckner, Uwe (Hrsg.): Angriff auf die Avantgarde. Kunst und Kunstpolitik im Nationalsozialismus

Akademie Verlag, Berlin 2007, ISBN 3050040629, Gebunden, 390 Seiten, 39,80 EUR
Das vielschichtige Thema nationalsozialistischer Kunstpolitik und die bereits in den zwanziger Jahren einsetzende Diffamierung der Moderne gehören zu einem schmerzlichen Kapitel der deutschen Kunstgeschichte, das noch immer nicht hinreichend aufgearbeitet worden ist. Aus diesem Grunde wurde an der Freien Universität Berlin sowie an der Universität ... mehr lesen
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Kunstgeschichte nach 1945. Kontinuität und Neubeginn in Deutschland

Böhlau Verlag, Köln 2006, ISBN 3412004065, Gebunden, 248 Seiten, 29,90 EUR
Herausgegeben von Nikola Doll, Ruth Heftrig, Olaf Peters und Ulrich Rehm. Auch für das Fach Kunstgeschichte ist die historische Zäsur der Jahre 1933 bis 1945 in Deutschland oft betont und untersucht worden. Doch allein die auffällige Kontinuität der Fachvertreter fordert dazu heraus, den Blick über die zeitlichen Grenzen des ... mehr lesen
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Jürgs, Michael: Eine berührbare Frau. Das atemlose Leben der Künstlerin Eva Hesse

C. Bertelsmann Verlag, München 2007, ISBN 3570009297, Gebunden, 382 Seiten, 19,95 EUR
Mit 60 Fotos und 16 Bildtafeln. Eva Hesse wurde mit ihren sinnlichen Gemälden und Skulpturen berühmt und nach ihrem frühen Krebstod zum Mythos verklärt. Sie war kaum drei Jahre alt, als sie von Hamburg aus per Kindertransport dem Nazireich entkam. Ihre Eltern durften Deutschland ... mehr lesen
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Führerauftrag Monumentalmalerei. Eine Fotokampagne 1943-1945

Böhlau Verlag, Köln 2006, ISBN 3412024066, Kartoniert, 285 Seiten, 24,90 EUR
Herausgegeben von Christian Fuhrmeister, Stephan Klingen, Iris Lauterbach und Ralf Peters. In den Jahren 1943-1945 ließ Adolf Hitler vom Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda eine Fotokampagne durchführen, die gefährdete historisch und künstlerisch wertvolle Malereien und Raumausstattungen dokumentieren ... mehr lesen
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Tessmar, Catherine: Wiener Platzerln. Die Geschäfte des Künstlers Luigi Kasimir

Czernin Verlag, Wien 2006, ISBN 3707600718, Gebunden, 120 Seiten, 18,60 EUR
Der Graphiker Luigi Kasimir hielt das Wien der Monarchie und der Zwischenkriegszeit in seinen Farbradierungen im Stil der Jahrhundertwende fest. Seine tausendfach vervielfältigten Bilder von einem traditionellen und katholischen Österreich ermöglichten die Popularisierung und weltweite Verbreitung dieses Wien-Bilds. Als Erinnerung an ... mehr lesen
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Schreiber, Jürgen: Ein Maler aus Deutschland. Gerhard Richter. Das Drama einer Familie

Pendo Verlag, München und Zürich 2005, ISBN 3866120583, Gebunden, 304 Seiten, 22,50 EUR
Gespenstisch miteinander verflochten sind die Lebensläufe von Gerhard Richters Tante Marianne und seinem früheren Schwiegervater, Professor Dr. Heinrich Eufinger, einem Nazi der ersten Stunde. Tante Marianne fällt in die Hände der NS-Psychiatrie, wird mit 21 Jahren zur "Unfruchtbarmachung" verurteilt und 1945 nach ... mehr lesen
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Löhr, Hanns C.: Das Braune Haus der Kunst. Hitler und der 'Sonderauftrag Linz'

Akademie Verlag, Berlin 2005, ISBN 3050041560, Gebunden, 424 Seiten, 49,80 EUR
Seit 1938 verfolgte Adolf Hitler den Plan, in Linz an der Donau ein Museum zu gründen. Die Sammlung sollte internationalen Rang haben. Um dieses Ziel zu erreichen, ließ er in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und den Niederlanden mehrere tausend Kunstwerke erwerben. Über dieses Vorhaben liegen nun bislang unberücksichtigte ... mehr lesen
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Eikmeyer, Robert (Hrsg.): Adolf Hitler: Reden zur Kunst- und Kulturpolitik, 1933-1939.

Revolver Archiv für aktuelle Kunst, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3865880002, Gebunden, 240 Seiten, 19,00 EUR
Das grundlegende Ziel des vorliegenden ersten Bandes der Reihe "Kunst Propaganda Dokumente" ist es, der kunstwissenschaftlichen und der kunsthistorischen Forschung im Besonderen, darüber hinaus aber auch der historischen Forschung und der interessierten Öffentlichkeit die Reden Adolf Hitlers zur Kunst gesammelt zugänglich zu ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Vorgeblättert
Joan Didion: Blaue Stunden
09.02.2012: In "Blaue Stunden" erinnert sich die amerikanische Autorin Joan Didion an ihre Tochter, daran, wie es war, sie aufwachsen zu sehen und Abschied zu nehmen, als sie mit 39 Jahren starb. Es ist eine persönliche Bilanz über Erinnerung und Alter. Lesen Sie hier einen Auszug. Mehr lesen
Maria Sonia Cristoff: Unbehaust
06.02.2012: Würden sich die Tiere an das erinnern, was der Mensch ihnen zumutet, wären wir (die Menschen) vom Aussterben bedroht. Lesen Sie hier einen Auszug aus Maria Sonia Cristoffs Geschichten zur unwahrscheinlichen Beziehung von Mensch und Tier: "Unbehaust. Was Menschen mit Tieren machen". Mehr lesen
Lisa Kränzler: Export A
02.02.2012: Um Love and Tears geht es im Roman von Lisa Kränzler, in dem sie von Lisa erzählt, einer 16-jährigen Austauschschülerin in Kanada, hin- und hergerissen zwischen Gehorsam und Ausbruch. Lesen Sie hier einen Auszug aus dem Erstlingsroman "Export A". Mehr lesen
Hanna Krall: Rosa Straußenfedern
30.01.2012: Briefe, Fragmente, Zettel und Erzählungen erzählen vom Leben der polnischen Autorin Hanna Krall, ihrer Freunde und Zeitgenossen. Der Zweite Weltkrieg, die Volksrepublik Polen, Solidarnosc, vergegenwärtigen sich in ihrer Biografie. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Rosa Straußenfedern". Mehr lesen
Von Lesern empfohlene Bücher
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Kevin Brooks: Kissing the Rain
Aus dem Englischen von Uwe-Michael Gutzschhahn. Mike Nelson, wegen seiner Körperfülle Moo genannt, lässt ...





