Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Max Horkheimer

Max Horkheimer wurde 1895 als Sohn eines erfolgreichen Textilfabrikanten geboren. Seine Zukunft war mehr oder minder geplant, sollte doch der junge Max Horkheimer die Firma des Vaters übernehmen. Doch bereits in seiner Jugend las Horkheimer Autoren wie Ibsen, Strindberg, Karl Kraus oder Schopenhauer, und so führte ihn sein Interesse weg von der väterlichen Firma. Mit 35 Jahren übernahm er die Leitung des Instituts für Sozialforschung und gab die "Zeitschrift für Sozialforschung" heraus. Während des 2. Weltkrieges emigrierte Horkheimer nach Los Angeles und kehrt erst 1950 nach Frankfurt zurück, um das Institut wieder aufzubauen. Ab 1960 lebte Horkheimer in der Schweiz, wo er 1973 starb.

Bücher von Max Horkheimer

Adorno, Theodor W. / Horkheimer, Max: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel. Band IV: 1950-1969

Cover: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3518584642, Gebunden, 1078 Seiten, 49,90 EUR

Herausgegeben von Christoph Gödde und Henri Lonitz. Im Mittelpunkt des vierten und letzten Bandes des Briefwechsels zwischen Max Horkheimer und Theodor W. Adorno steht die gemeinsame Verantwortung für die Forschung und Lehre an der Frankfurter Universität und am Institut für Sozialforschung in den Jahren des Wiederaufbaus, die von ... mehr lesen
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Adorno, Theodor W. / Horkheimer, Max: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel. Band III: 1945-1949

Cover: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518584405, Gebunden, 589 Seiten, 38,00 EUR

Die gemeinsame theoretische Arbeit, die Adorno und Horkheimer nach dem Abschluß der Dialektik der Aufklärung fortzusetzen suchten, erfährt in den Jahren 1945 bis 1949 die die Zukunft entscheidende Zäsur durch die empirische Sozialforschung. Horkheimer geht als Forschungsdirektor zum American Jewish Committee und initiiert die Studies ... mehr lesen
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Adorno, Theodor W. / Horkheimer, Max: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel. Band II: 1938-1944

Cover: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3518584235, Gebunden, 650 Seiten, 44,90 EUR

Herausgegeben von Christoph Gödde und Henri Lonitz. Dieser Band der Korrespondenz von Adorno und Horkheimer umspannt den Zeitraum von 1938 bis 1944 und setzt mit den letzten Wochen Adornos in England ein, die von der Arbeit an seinem Wagner und der Vorbereitung auf seine Mitarbeit an dem von Paul Lazarsfeld geleiteten Princeton Radio Research Project ... mehr lesen
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Adorno, Theodor W. / Horkheimer, Max: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel. Band I: 1927-1937

Cover: Theodor W. Adorno / Max Horkheimer: Briefwechsel

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 351858362X, Gebunden, 600 Seiten, 49,90 EUR

Herausgegeben von Christoph Gödde und Henri Lonitz. Unter den Briefwechseln Adornos ist der sich von 1927 bis 1968 erstreckende mit Max Horkheimer nicht nur der umfänglichste, sondern auch der aufschlussreichste für Adornos Biografie und für die interne Arbeit wie die externen Wirkungen des Instituts für Sozialforschung. Die ... mehr lesen
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Horkheimer, Max: Philosophie als Kulturkritik. Reden und Gespräche. 5 CDs

Hör Verlag, München 2001, ISBN 3895845620, CD, 68,00 EUR

5 CDs mit einer Laufzeit von ca. 360 Minuten. Auswahl: Gunzelin Schmid Noerr. Max Horkheimer ist u.a. zu hören im Gespräch mit Mathias Becker über sein Leben und Werk, er spricht zum Begriff der Freiheit, zur Kritik an der gegenwärtigen Gesellschaft und über die Sehnsucht nach dem ganzen anderen. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen