Bücherschau der Woche
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Aus dem Archiv
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- Die Walser-Affäre: Der Streit um Martin Walsers Roman "Tod eines Kritikers"
- Der 11.September: Eine Presseschau
- Fallende Blätter: Zur Lage des Feuilletons heute
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Klappentext
5 CDs mit einer Laufzeit von ca. 360 Minuten. Auswahl: Gunzelin Schmid Noerr. Max Horkheimer ist u.a. zu hören im Gespräch mit Mathias Becker über sein Leben und Werk, er spricht zum Begriff der Freiheit, zur Kritik an der gegenwärtigen Gesellschaft und über die Sehnsucht nach dem ganzen anderen.
Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 28.11.2001
Eines der "interessantesten Hörbücher dieses Herbstes" ist die Zusammenstellung von neun Reden Max Horkheimers aus den Jahren 1958 - 1967, meint Jens Bisky. Die Reden (u.a. 'Zum Begriff des Menschen heute', 'Religion und Philosophie', 'Über die Idee der Seele'), die als halbstündige Radiovorträge beim Süddeutschen Rundfunk gesendet wurden, liegen nun in 6-stündiger Hördauer vor. Der Rezensent betont den antiquarischen Charakter, den die Aufnahme offenbar zur Zeit ihrer Ausstrahlung schon gehabt habe. Horkheimer, damals schon über sechzig, hielt "Rückschau", seine Reden handeln vom "Veralten überkommener Ideen und Vorstellungen". Und doch: "die alte Stimme beglaubigt die Thesen", versichert Bisky. Horkheimers Vortragsweise, das "spröde Gleichmass seines Sprechens", das ganz auf Brillanz verzichtet, hat auf Bisky eine Wirkung der Entrücktheit und Fremdheit. Obwohl viel von Veränderung die Rede sei, bleibe Horkheimers Rede doch stets beruhigend.
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