Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 22.03.2010, 11.44 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Klaus Taschwer

Klaus Taschwer, geboren 1967. Studium der Soziologie, Politikwissenschaft und Philosophie in Wien. Seit 1995 journalistische Tätigkeit beim "Falter", daneben Arbeiten u.a. für "taz", "Freitag", "Universum Magazin"; Gründungsredakteur des Wissenschaftsmagazins "heureka". Lektor am Institut für Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsforschung der Universität Wien. Lebt als freiberuflicher Sozialwissenschaftler und Wissenschaftsjournalist in Wien.

Bücher von Klaus Taschwer

Föger, Benedikt / Taschwer, Klaus: Konrad Lorenz. Biografie

Cover: Konrad Lorenz

Zsolnay Verlag, Wien 2003, ISBN 3552052828, Gebunden, 340 Seiten, 24,90 EUR

Nobelpreisträger, Erfolgsautor und streitbarer Geist: Konrad Lorenz war der populärste Wissenschaftler unserer Zeit. Zu seinem 100. Geburtstag legen Klaus Taschwer und Benedikt Föger diese Biografie über ihn vor, basierend auf bisher unbekanntem Material aus privaten und öffentlichen Archiven. ... mehr lesen
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Föger, Benedikt / Taschwer, Klaus: Die andere Seite des Spiegels. Konrad Lorenz und der Nationalsozialismus

Cover: Die andere Seite des Spiegels

Czernin Verlag, Wien 2001, ISBN 3707601242, Gebunden, 200 Seiten, 20,71 EUR

Der Verhaltensforscher Konrad Lorenz (1903-1989) war der bekannteste und einflussreichste österreichische Wissenschaftler nach 1945. Spätestens seit dem Jahr 1973, als Konrad Lorenz gemeinsam mit Niko Tinbergen und Karl von Frisch der Nobelpreis zugesprochen wurde, gibt es aber auch Diskussionen um Lorenz' Naheverhältnis zur Ideologie ... mehr lesen
bestellen bei buecher.de

Archiv: Buchautoren

Bücher von Lesern empfohlen

Buch: Die Anatomie der SchwermutRobert Burton: Die Anatomie der Schwermut
Aus dem Englischen und mit einem Essay von Ulrich Horstmann. Burtons Riesenwerk handelt von einem Leiden, das jeder ...

Buch: KeeperMal Peet: Keeper
Aus dem Englischen von Eike Schönfeld. In einer Zeitungsredaktion sitzen sich zwei Männer gegenüber: ...

Archiv: Bücherschauen

Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen