Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Bücher von Tahar Ben Jelloun
Ben Jelloun, Tahar: Yemma - Meine Mutter, mein Kind.

Berlin Verlag, Berlin 2007, ISBN 3827007585, Gebunden, 208 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. "Yemma - Meine Mutter, mein Kind" ist Ben Jellouns bewegende Erzählung von der Alzheimererkrankung seiner Mutter. "Ich habe meiner Mutter zu essen gegeben. Meiner Mutter, meinem Kind. Einen Löffel Milch mit Käse. Wie einem Kind, das mit geschlossenen Augen isst, und meine ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Verlassen. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2006, ISBN 382700652X, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. Tanger verlassen - das ist die Obsession in den Köpfen einer ganzen Generation. Bei schönem Wetter sieht man die spanische Küste in nur 14 km Entfernung. Sie sitzen in den Cafes, trinken Tee, rauchen Haschisch und träumen sich hinüber. Unter ihnen Azel, arbeitslos nach einem ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Papa, woher kommt der Hass?. Gespräch mit meiner Tochter, ab 12 Jahren

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2005, ISBN 3871345350, Einband unbekannt, 128 Seiten, 14,90 EUR
Wie hat der 11. September 2001 unsere Welt verändert? Was geht uns der Nahostkonflikt an? Weshalb nehmen rassistische Übergriffe zu? Soll man Mädchen verbieten, in der Schule ein Kopftuch zu tragen? Gehört die Türkei zu Europa? Und was hat das alles miteinander zu tun? Sechs Jahre nach "Papa, was ist ein Fremder?" ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Der letzte Freund. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2004, ISBN 3827005566, Gebunden, 157 Seiten, 18,00 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. In Tanger - einer kosmopolitischen Stadt und internationale Zone - begegnen sich in den 50ern zwei Jungen, der eine aus Fes - der fast noch mittelalterlichen Stadt - und der andere - Einheimischer. Eine Freundschaft entsteht, gemeinsame Schulzeit im Algerienkrieg, gemeinsam erfahrene Leiden unter der ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Papa, was ist der Islam?. Gespräch mit meinen Kindern

Berlin Verlag, Berlin 2002, ISBN 3827004721, Gebunden, 114 Seiten, 12,00 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. Mit farbigen Abbildungen von Paul Klee. Unter dem Schock der Bilder vom Attentat in New York fragen Ben Jellouns Kinder ihren Vater, ob sie Muslime sind, und sie sind voller Unruhe, ob man ihnen an der Schule ihre Religionszugehörigkeit vorwerfen könnte. Um sie zu beruhigen, erklärt der ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Die Schule der Armen. (Ab 7 Jahre)

Rowohlt Verlag, Berlin 2002, ISBN 3871344451, Gebunden, 95 Seiten, 14,90 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. Mit Illustrationen von Charley Case. Die Familien eines armen westafrikanischen Dorfes können auf den Dollar pro Tag, den ihre Kinder verdienen, nicht verzichten. Darum steht der Lehrer vor leeren Bänken, während seine Schüler Turnschuhe und Fußbälle fertigen. Er ist zunächst ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Das Schweigen des Lichts. Roman

Berlin Verlag, Berlin 2001, ISBN 3827004276, Gebunden, 252 Seiten, 20,35 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. Ben Jellouns Roman basiert auf dem Zeugnis eines Überlebenden von Tazmamart. Dieses geheime Straflager im Mittleren Atlas von Marokko war 1973 eigens für die Teilnehmer an dem gescheiterten Putsch gegen Hassan II. am 10. Juli 1971 konstruiert worden. 1991 wurde das Lager auf internationalen ... mehr lesen
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Ben Jelloun, Tahar: Labyrinth der Gefühle. Roman

Rowohlt Verlag, Berlin 2001, ISBN 3499227223, Paperback, 252 Seiten, 20,35 EUR
Aus dem Französischen von Christiane Kayser. In Neapel, der "Metropole der Dritten Welt", treffen sich die Prostituierte Wahida und der Dichter Gharib. Beide ahnen nicht, wie schicksalhaft diese Begegnung für sie sein wird. Gharib erzählt uns die Geschichte dieser außergewöhnlichen Liebe. Die Geschichte einer Liebe ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Manfred Bogisch: Die LDPD und das Ende der DDR
Manfred Bogisch, langjähriger Mitarbeiter des LDPD-Vorsitzenden Manfred Gerlach und des LDPD-Vorsitzenden ...
Juan Jose Millas: Meine Straße war die Welt
Aus dem Spanischen von Peter Schwaar. In "Als die Welt Kind war" erzählt Juan Jose Millas von dem ...
Archiv: Bücherschauen
Wehrhafte Heiterkeit
16.03.2010: Einfach brillant findet die NZZ, mit welch bitterer Lust und scharfem Geist Shahriar Mandanipur in seinem Roman "Eine iranische Liebesgeschichte zensieren" einen Iran ohne Hoffnung schildert. Die FR preist Georg Kleins "Roman unserer Kindheit" als Wundertüte der Erzählkunst (hier eine Leseprobe). Mit Begeisterung liest die FAZ Richard Obermayrs Roman "Das Fenster". Sehr empfehlen kann die SZ Juan Jose Millas' Roman "Meine Straße war die Welt", aber auch Erik Orsennas Reportage "Die Zukunft des Wassers". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats.
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Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



