Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Georges-Arthur Goldschmidt
Goldschmidt, Georges-Arthur: Meistens wohnt der den man sucht nebenan. Kafka lesen

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3100278240, Gebunden, 141 Seiten, 16,95 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Warum ausgerechnet Kafka? Weil Kafka von großer Klarheit ist, egal wie unwahrscheinlich seine Geschichten sind. Ein Mann verwandelt sich in ein Ungeziefer? Unmöglich, und doch gibt es nichts Gewisseres, nichts Packenderes. Was Kafka schreibt, ist, was es ist - es gibt kein Jenseits der ... mehr lesen
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Goldschmidt, Georges-Arthur: Die Faust im Mund. Eine Annäherung

Ammann Verlag, Zürich 2008, ISBN 3250300217, Gebunden, 157 Seiten, 17,90 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Georges-Arthur Goldschmidt ist eine einzigartige Erscheinung im deutsch-französischen literarischen Grenzverkehr. Sowohl in Frankreich als auch in Deutschland ein Autor von Rang, betrachtet Goldschmidt Probleme und Worte "mal von unten, mal von oben". Er entführt uns in literarische ... mehr lesen
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Goldschmidt, Georges-Arthur: Die Befreiung. Erzählung

Ammann Verlag, Zürich 2007, ISBN 3250105082, Gebunden, 204 Seiten, 19,90 EUR
Megeve in Hochsavoyen, im September 1944, Frankreich ist befreit, da taucht der uns aus den erschütternden Werken "Die Absonderung" und "Die Aussetzung" bekannte Bettnässer Arthur Kellerlicht aus seinem Bauernversteck wieder auf und kehrt ins Internat zurück. Er ist kein Kind mehr, gehört von nun an zu "den ... mehr lesen
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Goldschmidt, Georges-Arthur: Freud wartet auf das Wort. Freud und die deutsche Sprache II

Ammann Verlag, Zürich 2006, ISBN 3250104868, Gebunden, 247 Seiten, 22,90 EUR
Goldschmidt setzt seine mit der Studie "Als Freud das Meer sah" begonnene Analyse der deutschen Sprache vor dem Hintergrund der Psychoanalyse fort. Orientierte sich Freud an der grammatikalischen Struktur der deutschen Sprache, die die eigentliche Information immer an den Schluss der Sätze stellt, ganz im Gegensatz zum Französischen, ... mehr lesen
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Goldschmidt, Georges-Arthur: Der Stoff des Schreibens. Essay

Matthes und Seitz, Berlin 2005, ISBN 3882218622, Gebunden, 192 Seiten, 19,80 EUR
Aus dem Französischen von Klaus Bonn. Der Stoff des Schreibens ist eine Sammlung von ineinander überleitenden Essays über den Zusammenhang von Schreiben und Leben. In seinen Reflexionen verweist Goldschmidt immer wieder auf Autoren wie Rimbaud, Lautreamont, Rousseau, Kafka und Artaud. Nie aber verliert er die eigentlichen Bezugspunkte, ... mehr lesen
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Goldschmidt, Georges-Arthur: In Gegenwart des abwesenden Gottes.

Ammann Verlag, Zürich 2003, ISBN 3250300144, Kartoniert, 93 Seiten, 13,50 EUR
Aus dem Französischen von Brigitte Große. Wie hältst du's mit der Religion? - diese Frage stellt und beantwortet Georges-Arthur Goldschmidt sich selbst vor seinen Lesern. Als Kind jüdischer, zum Protestantismus konvertierter Eltern 1928 in Hamburg geboren, muss Georges-Arthur Goldschmidt vor der Judenverfolgung in Deutschland ... mehr lesen
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Goldschmidt, Georges-Arthur: Über die Flüsse. Autobiografie

Ammann Verlag, Zürich 2001, ISBN 3250600318, Gebunden, 400 Seiten, 22,50 EUR
Geboren wurde Georges-Arthur Goldschmidt in Hamburg. Seine Familie, wohlhabend, weltoffen und verwandt mit dem Dichter Heinrich Heine, ist jüdischer Herkunft, aber bereits im 19. Jahrhundert zum Protestantismus konvertiert. Der Junge wächst in den ersten Jahren wohlbehütet auf, doch bald gibt es deutliche Anzeichen für die Gewalt und den Terror ... mehr lesen
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Jan Philipp Reemtsma: Vertrauen und Gewalt
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Peter Nadas: Parallelgeschichten
Aus dem Ungarischen von Christina Viragh. 1989, im Jahr des Mauerfalls, findet der Student Döhring beim Jogging ...
Archiv: Bücherschauen
Golden german tor lass uns ein als große fisch
10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





