Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 11.02.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Boris Pahor

Boris Pahor lebt in Triest, wo er 1913 geboren wurde. Erste literarische Publikationen, ehe er im Januar 1944 als slowenischer Widerstandskämpfer verhaftet und nach Deutschland in die Konzentrationslager deportiert wurde. Nach seiner Befreiung arbeitete er ab 1947 in Triest als Publizist und Schriftsteller, von 1955 bis 1975 unterrichtete er Literatur am Gymnasium. Von 1966 bis 1990 gab er die literarisch-politische Zeitschrift Zaliv (Die Bucht) heraus. Boris Pahor schrieb zahlreiche Romane und Erzählungen.

Bücher von Boris Pahor

Pahor, Boris: Piazza Oberdan.

Cover: Piazza Oberdan

Kitab Verlag, Klagenfurt 2008, ISBN 3902585242, Paperback, 191 Seiten, 21,00 EUR

Aus dem Slowenischen von Reginald Vospernik. Boris Pahor erzählt anhand der Geschichte des Platzes, der von den Italienern nach Guilielmo Oberdank benannt und von den Österreichern nach einem Attentatsplan gegen Kaiser Franz Joseph gehängt wurde, die Geschichte der Slowenen in Triest. In der k.u.k.-Zeit lebten Slowenen, Italiener und ... mehr lesen
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Pahor, Boris: Blumen für einen Aussätzigen. Slowenische Novellen aus Triest

Cover: Blumen für einen Aussätzigen

Kitab Verlag, Klagenfurt 2004, ISBN 3902005386, Kartoniert, 223 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Slowenischen von Mirella Urdih-Merku. In seinen slowenischen Novellen aus Triest schildert Boris Pahor vor dem Hintergrund der politischen Ereignisse vom Ende des 1. Weltkrieges bis zur Gegenwart das Schicksal seiner Landsleute. Hier ist die Rede von einem Bäckerjungen vom Karst, der Selbstmord beging, von einem Chorleiter, der von den ... mehr lesen
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Pahor, Boris: Nekropolis. Erzählung

Cover: Nekropolis

Berlin Verlag, Berlin 2001, ISBN 382700408X, Gebunden, 279 Seiten, 18,41 EUR

Aus dem Slowenischen von Mirella Urdih-Merku. Wie das Unfassbare darstellen? "Selbstverständlich könnte jemand die Augen mit jenem besonders starren Blick abbilden, der vom Hunger hervorgerufen wird; er könnte aber weder die Unrast der Mundhöhle, noch die unwillkürlichen Regungen der Speiseröhre aufleben lassen." Fotografischer Realismus ist nicht ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen