Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 20.03.2010, 13.13 Uhr

Bücher der Saison

Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wilhelm Schmid

Wilhelm Schmid, geboren 1953 in Billenhausen (Bayerisch-Schwaben). Studium von Philosophie und Geschichte in Berlin, Paris und Tübingen. Außerplanmäßiger Professor an der Universität Erfurt und Gastdozent an der Staatlichen Universität Tiflis (Georgien). Regelmäßige Tätigkeit als "philosophischer Seelsorger" am Spital Affoltern am Albis bei Zürich. Wöchentliche Kolumne "Lebenskunst" in der Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag. Monatliche Kolumne "Lebenskunst" im Filosofie Magazine, Amsterdam. Lebt seit 1980 in Berlin.

Bücher von Wilhelm Schmid

Schmid, Wilhelm: Glück. Alles, was Sie darüber wissen müssen, und warum es nicht das Wichtigste im Leben ist

Cover: Glück

Insel Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3458173730, Gebunden, 79 Seiten, 7,00 EUR

Einfach nur glücklich sein: offenbar ein schwieriges Unterfangen. In seinem neuen Buch denkt Wilhelm Schmid darüber nach, was unser Glück ausmacht, was die Philosophie dazu beitragen kann und was wir persönlich tun können und müssen. Es geht um die geistige Haltung, die wir dem Leben gegenüber einnehmen; die Kunst, ... mehr lesen
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Schmid, Wilhelm: Mit sich selbst befreundet sein. Von der Lebenskunst im Umgang mit sich selbst. Bibliothek der Lebenskunst.

Cover: Mit sich selbst befreundet sein

Suhrkamp Verlag, Frankfurt 2004, ISBN 3518416561, Gebunden, 433 Seiten, 19,80 EUR

Einst hielt es die Philosophie für ihre vorrangige Aufgabe, Menschen zu einem bewußten Verhältnis zu sich und ihrem Leben anzuleiten - um auch zu einem angemessenen Umgang mit anderen in der Lage zu sein. Die moderne Philosophie geht dagegen zwar systematisch vom Subjekt aus, führt dieses in praktischer Hinsicht aber gerade nicht ... mehr lesen
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Caysa, Volker (Hrsg.) / Schmid, Wilhelm: Reinhold Messners Philosophie. Sinn machen in einer Welt ohne Sinn

Cover: Reinhold Messners Philosophie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3518122428, Kartoniert, 226 Seiten, 10,00 EUR

Reinhold Messner, Grenzgänger, Autor, Bergbauer, ist ein Phänomen: Seit 30 Jahren gehört er zu den erfolgreichsten Bergsteigern der Welt.. Im Grenzgang praktiziert Messner eine asketische wie ekstatische Lebensform: Um das Risiko inszenieren zu können, versagt er sich bestimmte Techniken, etwa das Anbringen von Bohrhaken oder das ... mehr lesen
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Schmid, Wilhelm: Schönes Leben?. Einführung in die Lebenskunst

Cover: Schönes Leben?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518412078, Gebunden, 182 Seiten, 15,24 EUR

Lebenskunst? Das Zeichen des modernen Lebens ist die fehlende Lebenskunst, denn dazu hat es der Moderne zu sehr an Muße gefehlt. Statt diesen Zustand tränenreich zu beweinen, geht es hier um die Arbeit an einer neuen Lebenskunst - für die Kultur einer anderen Moderne. Die Philosophie kann dazu einen Beitrag leisten, wenn sie ihren traditionellen Bezug ... mehr lesen
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Schmid, Wilhelm: Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste. Michel Foucaults Archäologie des platonischen Eros

Cover: Die Geburt der Philosophie aus dem Garten der Lüste

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 351839715X, Taschenbuch, 223 Seiten, 8,13 EUR

Die Liebe, das Verlangen, die Lüste – kaum etwas hat die Menschen, quer durch die Zeiten, mehr fasziniert als der Eros. Aber mit der angenehmen erotischen Erfahrung gehen seit jeher unangenehme Irritationen einher: Wie lassen sich die überbordenden Lüste mäßigen? Was ist das richtige Maß im Umgang mit den Lüsten? Denn die am erotischen Spiel Beteiligten ... mehr lesen
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Vexierspielkünstler

20.03.2010: Die FAZ hat Denis Johnsons Thriller "Keine Bewegung!" gelesen und freut sich über das Gespür des Autors für kriminelle Loser. Die FR folgt der zehnjährigen Dora durch Jacques Roubauds Abenteuer und Geheimnis verheißenden "Verwilderten Park". Sehr anregend findet die NZZ Eric Hobsbawms Buch über "Globalisierung, Demokratie und Terrorismus". Die taz spürt einen Hauch von Erlösung in Don DeLillos Roman "Der Omega-Punkt". Mehr lesen

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Engel der Nutzlosigkeit

05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen

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Emotional labiler Federfetisch

19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen

Kein Schlaf, nur Albträume

02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen

Papa war doch einfach der Beste

09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen