Bücher der Saison
Eine Auswahl der interessantesten, umstrittensten und meist besprochenen Bücher der Saison.
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Bücher von Hans Joachim Schädlich
Schädlich, Hans Joachim: Kokoschkins Reise. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2010, ISBN 3498064010, Gebunden, 190 Seiten, 17,95 EUR
Fjodor Kokoschkin, rüstiger Mittneunziger, emeritierter Professor, Biologe, Spezialität Gräser und Halme, an Bord der Queen Mary 2 auf der Überfahrt von Southampton und New York: jeder Tag auf See ein kleines Kapitel - Tischgespräche, die Speisekarte, die Abendunterhaltung von Hut-Parade bis Karaoke-Bar, ein diskreter Flirt. ... mehr lesen
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Schädlich, Hans Joachim: Vorbei. Drei Erzählungen

Rowohlt Verlag, Reinbek 2007, ISBN 3498063790, Gebunden, 160 Seiten, 16,90 EUR
Tusitala: Auf dem Schiff, mit dem der niederländische Admiral Roggeveen 1721 aufbrach, um das Südland zu finden, reist der schottische Arzt Dr. Clark mit Freunden und Verwandten des Dichters nach Samoa, er will Robert Louis Stevenson besuchen. Ereignisse des 19. und des 18. Jahrhunderts spiegeln sich ineinander. Torniamo a Roma: Winckelmann ... mehr lesen
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Schädlich, Hans Joachim: Anders. Roman

Rowohlt Verlag, Reinbek 2003, ISBN 3498063545, Gebunden, 220 Seiten, 19,90 EUR
Es geht in diesem Roman um die Identität des Individuums; ein besonderes Interesse das Autors gilt Menschen, die beim Wechsel politischer Herrschaftssysteme einen bewussten "Rollentausch" vollziehen. Zwei pensionierte Meteorologen fordern sich gegenseitig heraus, 'Fälle' zu recherchieren, einander Geschichten zu erzählen über ... mehr lesen
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Schädlich, Hans Joachim: Zwischen Schauplatz und Elfenbeinturm. Göttinger Sudelblätter

Wallstein Verlag, Göttingen 2001, ISBN 3892444927, Kartoniert, 39 Seiten, 14,32 EUR
Herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold. Enttäuscht von Günter Grass und Monika Maron setzt sich Hans Joachim Schädlich kritisch mit der Aufgabe des Schriftstellers auseinander. ... mehr lesen
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Schädlich, Hans Joachim: Gib ihm Sprache. Leben und Tod des Dichters Aesop

Rowohlt Verlag, Reinbek 1999, ISBN 3498063391, Gebunden, 91 Seiten, 14,32 EUR
"Äsop war zahnlos, seine Rede kaum verstehbar. Äsop schielte. Er reckte den Kopf vor. Seine Nase war platt, seine Haut schmutzfarben." So beginnt Schädlichs Nacherzählung des anonymen griechischen Äsop-Romans, überliefert in einer Handschrift aus dem 10. Jahrhundert. ... mehr lesen
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Bücher von Lesern empfohlen
Shahriar Mandanipur: Eine iranische Liebesgeschichte zensieren
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Javier Marias: Dein Gesicht morgen
Aus dem Spanischen von Elke Wehr. "Wollte Gott, dass niemand uns jemals um etwas bittet oder auch nur fragt, ...
Archiv: Bücherschauen
Das wäre ja der Tod
19.03.2010: Die FAZ schwärmt vom lakonischen Witz in Tom Drurys Roman "Der Tod des Vandalismus", dem sie mit Begeisterung zu den skurrilsten Orten der amerikanischen Provinz folgt. Die Sagen der Säufer, Zocker und Loser lässt sich die FR von Clemens Meyer erzählen. Großes Lob vergibt die SZ an Andreas Schäfers Roman "Wir vier". Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Engel der Nutzlosigkeit
05.03.2010: Reiche Ausbeute in diesem Monat: Wir fanden surrealistische Geschichten von Jiri Kratochvil und Leonora Carrington, Liebe überkreuz bei Ulrike Draesner, clevere Hacker bei Cory Doctorow, chinesische Gegenwartslyrik und einige Bücher, die den Rezensenten den Glauben an die Germanistik wiedergaben: Thomas Strässles Literaturgeschichte des Salzes und die Biografie der Brüder Grimm von Steffen Martus. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Emotional labiler Federfetisch
19.01.2010: Wäre Inspektor Jensen nicht von einem Feticheur mit einem Fluch belegt worden, dann wäre er nicht nach Island gefahren, nicht von einer Fremden im Bett gebissen worden und würde nicht von einem Psychopathen verfolgt. Dies alles und noch etwas Quantenphysik findet man in Linus Reichlins "Assistent der Sterne". Jochen Schmidt präsentiert mit "Gangster, Opfer, Detektive" eine 1.100 Seiten starke Typengeschichte des Kriminalromans. Mehr lesen
Kein Schlaf, nur Albträume
02.12.2009: In seinem Roman "Tokio im Jahr Null" lässt David Peace neben allen anderen Untätern auch noch einen Serienmörder umgehen. Das ergibt einen einzigen Albtraum. Die Frage ist allerdings: wessen? Mehr lesen
Papa war doch einfach der Beste
09.10.2009: In Neapel brennt der Müll, im Nordosten Italiens wird das schmutzige Geld in respektable Geschäftsgewinne verwandelt. Massimo Carlotto beschreibt in seinem Krimi "Wo die Zitronen blühen" die Anmaßungen einer Patrizierschicht, die ganze Städte ihrem Privilegiensystem unterworfen hat. Mehr lesen



