Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 13.02 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Peter Burke

Peter Burke, 1937 in Stanmore in England geboren, hat in Oxford studiert. Sechzehn Jahre lang lehrte er an der School of European Studies der University of Sussex, bevor er 1978 nach Cambridge wechselte, wo er heute Professor für Kulturgeschichte am Emmanuel College ist. Gastdozenturen führten Burke, der international als einer der bedeutendsten Kulturhistoriker gilt, in die meisten Länder Europas sowie unter anderem nach Indien, Japan und Brasilien. Seine Bücher, in denen er sich oft der Renaissance widmet, und seine rund 200 Artikel sind in über 30 Sprachen übersetzt.

Bücher von Peter Burke

Burke, Peter: Wörter machen Leute. Gesellschaft und Sprachen im Europa der frühen Neuzeit

Cover: Wörter machen Leute

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803136210, Gebunden, 280 Seiten, 24,50 EUR

Aus dem Englischen von Matthias Wolf. Peter Burke untersucht den sozial- und kulturgeschichtlichen Hintergrund der Sprachen, wie sie in der maßgeblichen Epoche zwischen Erfindung des Buchdrucks und Französischer Revolution in Europa gesprochen und geschrieben wurden. Im Mittelpunkt stehen dabei die Verflechtungen zwischen Idiomen und ... mehr lesen
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Burke, Peter: Was ist Kulturgeschichte?.

Cover: Was ist Kulturgeschichte?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518584421, Gebunden, 203 Seiten, 19,80 EUR

Aus dem Englischen von Michael Bischoff. "Gesellschaft" war gestern, heute ist "Kultur" - das Zauberwort der Epoche, und dies nicht nur im akademischen Kontext. Im Zuge dieses Cultural Turn ist auch das ehemals hässliche Entlein unter den historischen Wissenschaften, die Kulturgeschichte, zu neuem Ansehen gelangt und erlebt ... mehr lesen
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Burke, Peter: Augenzeugenschaft. Bilder als historische Quellen

Cover: Augenzeugenschaft

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2003, ISBN 3803136105, Gebunden, 252 Seiten, 28,00 EUR

Aus dem Englischen Matthias Wolff. In diesem Buch führt Peter Burke als Cicerone durch den Bildersaal der Geschichte und erweitert so den Fundus historischer Quellen. Bilder sind, fern aller Kunstbetrachtung, auch als Materialien zur historischen Erkenntnis zu lesen und bieten dem Historiker eine bisher ungenutzte Chance, Geschichte zu schreiben. ... mehr lesen
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Burke, Peter: Papier und Marktgeschrei. Die Geburt der Wissensgesellschaft

Cover: Papier und Marktgeschrei

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2001, ISBN 3803136075, Gebunden, 318 Seiten, 24,54 EUR

Aus dem Englischen von Matthias Wolf. In diesem Buch geht es um das neue Wissen - Wissen im Plural -, das sich nach Erfindung des Buchdrucks verbreitete. Welches Wissen, welche Informationen wurden wie, von wem und in welchen Zusammenhängen verbreitet und genutzt? Wer hatte ein Interesse an der Verschleierung von Wissen, an der Unterdrückung ... mehr lesen
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Burke, Peter: Kultureller Austausch.

Cover: Kultureller Austausch

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518121707, Taschenbuch, 112 Seiten, 7,62 EUR

Übersetzung von Burghardt Wolf. Der Einfluß der Globalisierung auf die Kultur ist umstritten, obwohl negative Folgen höchstwahrscheinlich nur zum Teil eintreten werden. Der Kulturhistoriker Peter Burke untersucht den kulturellen Austausch in vergleichender und historischer Perspektive. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen