Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Silvia Bovenschen

Silvia Bovenschen, geboren 1946, studierte Literaturwissenschaft, Soziologie und Philosophie und lebt als Literaturwissenschaftlerin und Essayistin in Berlin. 2000 wurde sie mit dem Roswitha-Preis der Stadt Bad Gandersheim und dem Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, 2007 erhielt sie den Ernst-Robert-Curtius Preis für Essayistik. Zuletzt erschienen "Älter werden" (2006), "Schlimmer machen, schlimmer lachen" (1990) und "Über-Empfindlichkeit. Spielformen der Idiosynkrasie" (2000).

Bücher von Silvia Bovenschen

Bovenschen, Silvia: Wie geht es Georg Laub?. Roman

Cover: Wie geht es Georg Laub?

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2011, ISBN 310003516X, Gebunden, 285 Seiten, 18,95 EUR

Georg Laub war erfolgreich, ein Schriftsteller, den man lesen, den man kennen wollte. Dann sank sein Stern. Jetzt wohnt er in einem heruntergekommenen Haus, in dem die Zeit still zu stehen scheint. Aber ein unerwünschter Besuch wirft ihn aus der Bahn. Er wird von einem seltsamen Schwindel ergriffen. Rätselhafte Ereignisse und Begegnungen ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Wer weiß was. Eine deutliche Mordgeschichte

Cover: Wer weiß was

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3100035151, Gebunden, 334 Seiten, 19,95 EUR

Ein Mord? Professor Urlach liegt auf dem Klo der Universität? Er hat ein Messer im Rücken? Wer hat da ein Motiv? Wer war am Tatort? Sollten diese aufgescheuchten Akademiker das Fragen nicht der Polizei überlassen? Aber warum ist Hauptkommissar Merker so nervös? Stehen nicht alle im Flutlicht des Verdachts? Wird so eine nahe Leiche ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Verschwunden.

Cover: Verschwunden

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100035135, Gebunden, 166 Seiten, 17,90 EUR

Ein Freundeskreis, ein fester Kern, einige lose Bekannte. Von ihnen allen lässt sich Daniela Geschichten vom Verschwinden erzählen. Gustav erzählt ihr von einer Frau, die auf offener Strecke aus dem Zug steigt, Josepha vom Riesen auf einer Nordseeinsel, eine nervöse Dame beichtet einen Anschlag auf das Christkind, und Olga ist verzweifelt, ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Älter werden. Notizen

Cover: Älter werden

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3100035127, Gebunden, 144 Seiten, 17,90 EUR

Älter werden wir alle, von Anfang an, und es gibt keine Aussicht auf Umkehr. Erst, wir sind noch ein Kind, wollen wir es unbedingt, dann, wir sind erwachsen, widerfährt es uns fast unmerklich, schließlich, die Jahre gehen ins Land, kommen die Tage des Rückblicks, auf die Zeit, in der wir die Zukunft noch vor uns hatten. "Älter ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Die imaginierte Weiblichkeit. Exemplarische Untersuchungen zu kulturgeschichtlichen und literarischen Präsentationsformen des Weibliche

Cover: Die imaginierte Weiblichkeit

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3518124315, Taschenbuch, 280 Seiten, 8,00 EUR

An der Autorin Silvia Bovenschen zeigt sich, dass die von der Außerparlamentarischen Opposition in Gang gesetzten Veränderungen auch die Geschlechterverhältnisse berühren. ... mehr lesen
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Bong, Jörg (Hrsg.) / Bovenschen, Silvia: Rituale des Alltags.

Cover: Rituale des Alltags

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3100035119, Gebunden, 288 Seiten, 19,90 EUR

Es fällt nicht immer leicht: Irgendwie muss der Mensch über den Tag kommen. Dort, wo die großen Lebensentwürfe scheitern, die großen Gebote ihre Verbindlichkeit einbüßen, die Berufswege sich verzweigen und verlieren, dort haben die alltäglichen Rituale und die Ritualisierungen des Alltäglichen ihren Ort. ... mehr lesen
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Bovenschen, Silvia: Über-Empfindlichkeit. Spielformen der Idiosynkrasie

Cover: Über-Empfindlichkeit

Suhrkamp Verlag, Frankfurt Main 2000, ISBN 3518411764, Gebunden, 240 Seiten, 20,35 EUR

Etwas hat uns für einen kurzen Moment erstarren lassen: ein Geruch, ein Zeichen, eine Bewegung, ein Wort, ein Detail ? nicht der Aufregung wert, und doch hat es uns in schrille Aufregung versetzt. Jeder hat eigene Formen der Idiosynkrasie, der unerklärlichen Überempfindlichkeiten. Solche Prägungen haben in den letzten Jahrhunderten kontroverse Beurteilungen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen