Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Monika Maron
Maron, Monika: Zwei Brüder. Gedanken zur Einheit 1989 - 2009

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2010, ISBN 3100488342, Gebunden, 208 Seiten, 17,95 EUR
Mit Fotografien von Jonas Maron. Als Monika Maron 2009 im Jubiläumsjahr der Mauerfalls mit dem Deutschen Nationalpreis ausgezeichnet wurde, musste das als politisches Signal verstanden werden. Geehrt wurde eine Autorin und Intellektuelle, die die deutsche Wiedervereinigung von Anfang an befürwortet, kritisch begleitet und kommentiert hat. ... mehr lesen
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Maron, Monika: Bitterfelder Bogen. Ein Bericht

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3100488288, Gebunden, 176 Seiten, 18,95 EUR
Mit Fotos von Jonas Maron. "B. ist die schmutzigste Stadt Europas", schrieb Monika Maron in ihrem Debütroman 'Flugasche' (1981). B. steht für Bitterfeld, bis heute ein Synonym für marode Wirtschaft und verkommene Umwelt. Dreißig Jahre später hat sie die Stadt wieder besucht und die Spur der Veränderungen ... mehr lesen
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Maron, Monika: Ach Glück. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100488202, Gebunden, 224 Seiten, 18,90 EUR
Ob dies nun der von Johanna insgeheim herbeigesehnte Neuanfang ist oder einfach nur ein Aufbruch, als sie kurzentschlossen dem Lockruf der alten russischen Aristokratin Natalia Timofejewna nach Mexiko folgt, weiß sie selbst nicht. Während sie in 10.000 Meter Höhe erwartungsvoll einer fremdartigen Welt entgegensieht, vielleicht der ... mehr lesen
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Maron, Monika: Wie ich ein Buch nicht schreiben kann und es trotzdem versuche.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3100488245, Gebunden, 112 Seiten, 15,90 EUR
"Natürlich weiß ich, daß es zweierlei ist, Sehnsucht zu haben oder über Sehnsucht zu schreiben." Ein Werkstattgespräch mit sich selbst: In ihrer Frankfurter Poetikvorlesung gibt Monika Maron dem Leser, der Literatur nicht nur als Inhalt begreift, sondern wissen will, wie sie entsteht, funktioniert, Einblick in ... mehr lesen
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Maron, Monika: Geburtsort Berlin.

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2003, ISBN 3100488180, Gebunden, 125 Seiten, 13,90 EUR
Mit Fotografien von Jonas Maron. Berlin ist bekannt für seine Kneipen, seine Hunde, die berüchtigte Berliner Schnauze und natürlich für die Mauer, die es aber nicht mehr gibt. Berlin und die Berliner: ein idealer Gegenstand für Monika Maron. Sie hat den größten Teil ihres Lebens in dieser Stadt verbracht, kann sich ... mehr lesen
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Maron, Monika: Endmoränen. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3100488105, Gebunden, 252 Seiten, 19,90 EUR
Auf dem Land, in einer nordöstlichen Endmoränenlandschaft, versucht sie, gleichsam in einem Panoramablick, ihren biografischen Standort zu bestimmen, rückblickend, vergleichend und ratlos, was die vor ihr liegende Zeit angeht... ... mehr lesen
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Maron, Monika: Herr Aurich. Erzählung

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3100488164, Gebunden, 62 Seiten, 10,23 EUR
Mit einem Nachwort von Katja Lange-Müller. Herr Aurich, Parteifunktionär, wenn auch einige Autostunden vom Zentrum der Macht entfernt, befindet sich in einem Mißverständnis mit sich selbst. Sogar offenkundige Anzeichen seines schwer erschütterten Gesundheitszustandes wie Herzrhythmusstörungen und einen lebensbedrohlichen Infarkt weiß er sich ... mehr lesen
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Maron, Monika: quer über die gleise. Essays, Artikel, Zwischenrufe

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3100488156, Broschiert, 159 Seiten, 17,38 EUR
Monika Maron denkt gegen den Strom. Ob sie die Ostmenschen vor der Ignoranz der Westmenschen in Schutz nimmt und vice versa die Männer vor den Hilfsangeboten der Pharmaindustrie - "Ein Mann ohne Versagensangst ist ein Alptraum" - oder die Generation der Mütter und Großmütter vor den Girlys: fast immer wirken Marons Kommentare im Sinne einer Richtigstellung ... mehr lesen
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Petur Gunnarsson: punkt punkt komma strich
Aus dem Isländischen von Benedikt Grabinski. Eine isländische Kindheitsgeschichte, die am Ende des Zweiten ...
Moti Kfir, Ram Oren: Sylvia Rafael
Als bei den Olympischen Spielen in München im September 1972 elf israelische Sportler von einer palästinensischen ...
Archiv: Bücherschauen
Uangenehm plausibel
11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen
Archiv: Bücherbrief
Dies pralle Leben
02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





