Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Harry Mulisch

Harry Mulisch, 1927 in Haarlem/Niederlande geboren, lebt heute in Amsterdam. In seinem umfangreichen Werk - Erzählungen, Romane, Theaterstücke, Gedichte, Essays, Studien, Reportagen, Libretti und Drehbücher - spielen der Zweite Weltkrieg und dessen Folge, der Kalte Krieg, eine wichtige Rolle. Harry Mulisch erhielt zahlreiche Literaturpreise, unter anderem den Niederländischen Staatspreis für Literatur.

Bücher von Harry Mulisch

Mulisch, Harry: Archibald Strohalm. Roman

Cover: Archibald Strohalm

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204644, Gebunden, 299 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens. Harry Mulischs Debütroman: Der Angestellte Archibald Strohalm gibt sein unauffälliges bürgerliches Leben auf, um dem missionierenden Puppenspieler, der ihn samstäglich mit seinen Aufführungen nervt, zu zeigen, wie es richtig geht. Als er am entscheidenden Tag sein Stück ... mehr lesen
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Mulisch, Harry: Siegfried. Eine schwarze Idylle

Cover: Siegfried

Carl Hanser Verlag, München 2001, ISBN 3446200908, Gebunden, 192 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens. Zwei Hausangestellte vom Obersalzberg, Hitlers Refugium, erzählen eine unglaubliche Geschichte: Adolf Hitler und Eva Braun hatten einen Sohn, Siegfried, den Hitler gegen Ende des Nationalsozialismus erschießen ließ. Ein spannender Roman, der nach der Ursache des Bösen sucht. ... mehr lesen
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Mulisch, Harry: Das Theater, der Brief und die Wahrheit. Eine Widerrede

Cover: Das Theater, der Brief und die Wahrheit

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446199160, Gebunden, 101 Seiten, 13,29 EUR

Aus dem Niederländischen übersetzt von Gregor Seferens. Als die holländische Aufführung von Rainer Werner Fassbinders Skandalstück Der Müll, die Stadt und der Tod vorbereitet wurde, gehörte der Schauspieler Althans zu den leidenschaftlichsten Warnern vor einem neuen Antisemitismus, er, der seine Familie im Konzentrationslager verloren und als ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen