Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Erica Fischer

Erica Fischer, 1943 in England geboren, freie Journalistin, Schriftstellerin und Übersetzerin, lebte von 1948 bis 1988 in Wien, wo sie Anfang der 70er Jahre die Neue Frauenbewegung mitbegründete. Seit 1994 lebt sie in Berlin. Ihr dokumentarischer Roman «Aimée & Jaguar» (1994) wurde in dreizehn Sprachen übersetzt und erfolgreich verfilmt.

Bücher von Erica Fischer

Fischer, Erica: Himmelstraße. Geschichte meiner Familie

Cover: Himmelstraße

Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg 2007, ISBN 3871345849, Gebunden, 256 Seiten, 19,90 EUR

Ein nasskalter Januartag, die Mutter ist gerade drei Wochen tot, da verschwindet der Bruder Paul aus der Wiener Wohnung. Brieflich teilt er mit, dass er beschlossen habe, nach Übersee auszuwandern. Die Schwester kann nicht glauben, was sie da liest. Nun ganz alleine übrig, taucht sie ein in die Erinnerungen ihrer Familie. Und erzählt ... mehr lesen
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Fischer, Erica / Ladwig-Winters, Simone: Die Wertheims. Geschichte einer Familie

Cover: Die Wertheims

Rowohlt Verlag, Berlin 2004, ISBN 3871344435, Gebunden, 384 Seiten, 19,90 EUR

1851 eröffnen die Brüder Abraham und Theodor Wertheim in Stralsund ihr erstes "Manufactur- und Modewaarengeschäft" - der rasante Aufstieg der jüdischen Kaufmannsfamilie beginnt. Abrahams Sohn Georg wagt 1884 den Sprung nach Berlin, und innerhalb weniger Jahre wird das Warenhaus Wertheim zum größten und prachtvollsten ... mehr lesen
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Fischer, Erica / Notten, Mariam: Ich wählte die Freiheit. Geschichte einer afghanische Familie

Cover: Ich wählte die Freiheit

Carl Hanser Verlag, München 2003, ISBN 3446202846, Gebunden, 287 Seiten, 19,90 EUR

Mariam Notten erzählt die Chronik ihrer afghanischen Familie: von der blutigen Ermordung der Urgroßmutter um 1900, die in den Verdacht der Untreue gerät, von der Großmutter, die sich in ähnlicher Situation durch einen Mord rettet, vom Schicksal der Mutter, die ihr Kind verliert und deshalb von der Familie ihres Mannes geächtet ... mehr lesen
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Fischer, Erica: Die Liebe der Lena Goldnadel. Jüdische Geschichten

Cover: Die Liebe der Lena Goldnadel

Rowohlt Verlag, Berlin 2000, ISBN 3871343986, Gebunden, 286 Seiten, 20,35 EUR

Die Familie Goldnadel, in den zwanziger Jahren aus Polen nach Frankreich eingewandert, ist auf der Flucht vor der Gestapo. Nach Tagen im Versteck auf einem Dachboden in Paris beschließen die Eltern, sich in die freie Zone abzusetzen und die Kinder nachkommen zu lassen. Der kleine Marcel kommt bei Verwandten unter, seine 17-jährige Schwester Lena findet ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen