Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 08.02.2012, 16.40 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Bogdan Musial

Bogdan Musial wurde 1960 in Wielopole/Südpolen geboren. 1985 politisches Asyl in der Bundesrepublik, 1992 Einbürgerung. 1990-1998 studierte er Geschichte, Politische Wissenschaften und Soziologie in Hannover und Manchester. 1998 Promotion zum Thema Judenverfolgung im besetzten Polen. Stipendiat der Friedrich-Ebert-Stiftung (1991-1998). Seit 1998 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Historischen Institut in Warschau. Bogdan Musial war einer der Hauptkritiker der Wehrmachtausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung. Er hat den Ausstellungsmachern eine Reihe von Fehlern nachgewiesen.

Bücher von Bogdan Musial

Musial, Bogdan: Stalins Beutezug. Die Plünderung Deutschlands und der Aufstieg der Sowjetunion zur Weltmacht

Cover: Stalins Beutezug

Propyläen Verlag, München 2010, ISBN 3549073704, Gebunden, 512 Seiten, 26,95 EUR

Den Aufstieg der Sowjetunion zur Weltmacht hätte es ohne materielle Unterstützung aus Deutschland nicht gegeben, das legt der Historiker Bogdan Musial in seinem neuen Buch dar. Bis zum deutsch-sowjetischen Krieg 1941 war es die Lieferung deutscher Maschinen und Anlagen im großen Stil, die den Aufbau der sowjetischen Schwer- und Rüstungsindustrie ... mehr lesen
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Musial, Bogdan: Sowjetische Partisanen 1941-1944. Mythos und Wirklichkeit

Cover: Sowjetische Partisanen 1941-1944

Ferdinand Schöningh Verlag, Paderborn 2009, ISBN 3506766872, Gebunden, 592 Seiten, 39,90 EUR

Bogdan Musials hat in russischen und weißrussischen Archiven eine Vielzahl neuer, bisher unbekannter Quellen erschlossen. Auf sie gestützt, beschreibt er vor dem Hintergrund der deutschen Besatzungspolitik Entstehung, Ziele, Organisation und Operationen der sowjetischen Partisanenbewegung. Den Schwerpunkt seiner umfassenden Darstellung bildet ... mehr lesen
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Musial, Bogdan: Kampfplatz Deutschland . Stalins Kriegspläne gegen den Westen

Cover: Kampfplatz Deutschland

Propyläen Verlag, Berlin 2008, ISBN 3549073356, Gebunden, 586 Seiten, 29,90 EUR

Hitlers Feldzug gegen die Sowjetunion war kein Präventivkrieg, wie von Goebbels verbreitet und noch heute zu hören. Es war ein Aggressionskrieg par excellence. Doch wahr ist auch, dass die Sowjetführung unter Stalin seit den zwanziger Jahren, verschärft in den Dreißigern, ein gigantisches Aufrüstungsprogramm verfolgte, ... mehr lesen
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Musial, Bogdan: Sowjetische Partisanen in Weißrussland. Innenansichten aus dem Gebiet Baranovici 1941-1944

Cover: Sowjetische Partisanen in Weißrussland

Oldenbourg Verlag, München 2004, ISBN 3486645889, Kartoniert, 271 Seiten, 24,80 EUR

Vom NS-Regime als Vorwand für Massenverbrechen genutzt, in der Sowjetunion mythisch überhöht und in der jüngsten Debatte über die Wehrmacht höchst umstritten: Bis heute ist die sowjetische Partisanenbewegung als konkrete historische Erscheinung schwer greifbar. Anhand von Quellen aus weißrussischen Beständen ... mehr lesen
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Musial, Bogdan (Hrsg.): Aktion Reinhardt. Der Völkermord an den Juden im Generalgouvernement 1941-1944

fibre Verlag, Osnabrück 2004, ISBN 3929759837, Gebunden, 494 Seiten, 29,80 EUR

Etwa die Hälfte der 5 bis 6 Millionen Opfer des Holocaust waren polnische Juden. Alle Vernichtungslager, in denen vor allem polnische, aber auch westeuropäische Juden vergast wurden, befanden sich auf polnischem Territorium, vier von ihnen im sog. Generalgouvernement: Treblinka, Majdanek, Sobibor und Belzec. Allein im Rahmen der "Aktion Reinhardt" ... mehr lesen
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Mallmann, Klaus-Michael (Hrsg.) / Musial, Bogdan (Hrsg.): Genesis des Genozids. Polen 1939-1941

Cover: Genesis des Genozids

Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2004, ISBN 3534180968, Gebunden, 240 Seiten, 42,00 EUR

Seit den 90er-Jahren herrscht in der Öffentlichkeit wie in der Geschichtswissenschaft ein starkes Interesse am deutschen Vernichtungskrieg im Osten. Das Interesse konzentrierte sich aber bisher - etwa in der Wehrmachtsausstellung - auf den sowjetischen und auf den jugoslawischen Schauplatz. Der Initialfeldzug gegen Polen und die anschließende ... mehr lesen
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Musial, Bogdan: Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen. Die Brutalisierung des deutsch-sowjetischen Krieges im Sommer 1941

Cover: Konterrevolutionäre Elemente sind zu erschießen

Propyläen Verlag, Berlin 2000, ISBN 3549071264, Gebunden, 240 Seiten, 20,40 EUR

Der 22. Juni 1941 ist ein zentrales Datum in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. An diesem Tag begann der Feldzug der deutschen Wehrmacht gegen die Sowjetunion, der an Brutalität alles Bekannte übertraf. zeitgleich setzte in den eroberten Gebieten die systematische Ausrottung von Juden ein. Die bisherige Forschung konzentrierte sich auf die deutsche ... mehr lesen
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Archiv: Bücherschauen

Seefahrergeschichten

08.02.2012: Die SZ feiert Michael Ondaatjes Geschichte seiner Schiffspassage von Sri Lanka nach England "Katzentisch". Auch Petur Gunnarssons Kindheitserinnerungen "Punkt Punkt Kommas Strich" kann sie sehr empfehlen. Als großes Vermächtnis würdigt die NZZ die "Römische Sozialgeschichte" des ungarischen Althistorikers Geza Alföldy. Sehr beeindruckt ist sie auch von Norbert Hummelts neuem Gedichtband "Pans Stunde". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

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Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

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23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen