Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Margaret Mazzantini

Margaret Mazzantini wurde 1961 in Dublin geboren, wo ihr Vater Italienisch unterrichtete. Die Mutter, eine irische Malerin, zog mit ihrem Mann nach Italien - Margaret wuchs mit ihren drei Schwestern in der Nähe von Rom auf. Seit 1982, nach dem Studium an der Schauspielakademie, spielt sie erfolgreich Theater. 1984 wurde ihr der Preis als "Beste Schauspielerin des Jahres" verliehen. Sie wirkte in mehreren Fernseh- und Spielfilmen mit. 1994 debütierte Margaret Mazzantini als Schriftstellerin mit dem Roman "Die Zinkwanne", der in Italien mit dem "Premio Opera Prima Rappalo Carige" und dem "Premio Selezione Campiello" ausgezeichnet wurde.

Bücher von Margaret Mazzantini

Mazzantini, Margaret: Das schönste Wort der Welt. Roman

Cover: Das schönste Wort der Welt

DuMont Verlag, Köln 2011, ISBN 383219536X, Gebunden, 702 Seiten, 22,99 EUR

Aus dem Italienischen von Karin Krieger. Eines Morgens lässt die Mittfünfzigerin Gemma ihr Leben in Rom hinter sich und fliegt mit ihrem Sohn Pietro nach Sarajevo. Die Stadt ist schwer gezeichnet von vier schrecklichen Kriegsjahren. Sie werden erwartet von Gojko, der Gemma während der Olympischen Winterspiele 1984 mit der Liebe ihres ... mehr lesen
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Mazzantini, Margaret: Geh nicht fort. Roman

Cover: Geh nicht fort

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2002, ISBN 362700096X, Gebunden, 340 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Italienischen von Petra Kaiser. Als Angela, die 15jährige Tochter des erfolgreichen Chirurgen Timoteo, mit ihrem Motorroller einen Unfall erleidet und bewußtlos mit schweren Kopfverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert wird, gerät Timoteos Welt ins Wanken. Während er unter Schock vor der Tür des Operationssaals wartet, ... mehr lesen
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Mazzantini, Margaret: Manola. Roman

Cover: Manola

Frankfurter Verlagsanstalt, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3627000404, Broschiert, 301 Seiten, 22,50 EUR

Aus dem Italienischen von Ulrich Hartmann. Ortensia und Anemone sind Zwillingsschwestern und dennoch grundverschieden. Sie sind sich nicht grün und legen Wert auf die Feststellung, zweieiige Zwillinge zu sein. Ortensia ist der Pechvogel der beiden, das Aschenputtel: magersüchtig, verhärmt, am ganzen Körper dicht behaart, steckt sie voller Komplexe ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen