Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 10.02.2012, 17.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

W.J.T. Mitchell

W.J.T. Mitchell ist Professor für Englisch und Kunstgeschichte an der University of Chicago. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist die Interaktion zwischen Sehen und Sprechen in bildender Kunst, Literatur und Medien. Für sein Werk hat Mitchell zahlreiche Preise erhalten. Sein "The Last Dinosaur Book" war für den Pulitzer Prize nominiert.

Bücher von W.J.T. Mitchell

Mitchell, W.J.T.: Das Klonen und der Terror. Der Krieg der Bilder seit 9/11

Cover: Das Klonen und der Terror

Suhrkamp Verlag, Berlin 2011, ISBN 351858569X, Gebunden, 288 Seiten, 28,90 EUR

Aus dem Amerikanischen von Michael Bischoff. Die Propagandaformel vom "Krieg gegen den Terror" ist seit geraumer Zeit nicht mehr in aller Munde, wirkt jedoch untergründig fort. Aber haben wir überhaupt jemals richtig begriffen, was damit gemeint ist, und vor allem, wie subtil und mit welchen Mitteln dieser Krieg geführt wurde und wird? ... mehr lesen
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Mitchell, W.J.T.: Bildtheorie.

Cover: Bildtheorie

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3518584944, Gebunden, 497 Seiten, 32,80 EUR

Aus dem Amerikanischen von Heinz Jatho. Was sind Bilder? Wie unterscheiden sie sich von Worten? Was genau sind Bilder heute, in einer Zeit, in der die Macht des Sichtbaren größer scheint als je zuvor und in der der "pictorial turn" den "linguistic turn" abgelöst hat? W. J. T. Mitchell, einer der Pioniere der ... mehr lesen
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Mitchell, W.J.T.: Das Leben der Bilder. Eine Theorie der visuellen Kultur

Cover: Das Leben der Bilder

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406573592, Gebunden, 272 Seiten, 14,95 EUR

Aus dem Englischen von Achim Eschbach, Anna-Viktoria Eschbach und Mark Halawa. Mit 58 Abbildungen. In seinem jüngsten Buch erkundet der amerikanische Begründer des "iconic turn" das Eigenleben, das Bilder in unserer Kultur führen. Ob es sich um Bilder in Museen oder Bilder in den Medien handelt - sie fordern Reaktionen von ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Golden german tor lass uns ein als große fisch

10.02.2012: Die SZ ermittelt mit Martin Amis' Roman "Die schwangere Witwe" jenen Nullpunkt, an dem sich Sex und Liebe trennten. Die FAZ geht mit Didier Decoin der Frage nach, warum 38 Menschen der um ihr Leben kämpfenden Kitty Genovese nicht halfen. Die FR feiert den "famose Falschmünzer" Juri Andruchowytsch und seinen Roman "Perversion". Begeistert ist sie auch von Michael Ondaatjes Roman "Katzentisch". Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen