Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 13.02.2012, 09.25 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Wolfgang Amadeus Mozart

Geboren am 27. Januar 1756 in Salzburg. An seine ersten Kompositionsversuche wagt er sich bereits im zarten Alter von sechs Jahren. Der Sohn des Violinlehrers, Hofkomponisten und Vizekapellmeisters des Fürsterzbischofs von Salzburg, Leopold Mozart, und dessen Frau Anna Maria, geborene Pertl, gilt als einer der größten Komponisten aller Zeiten. 24 Bühnenwerke, darunter so bekannte wie "Die Zauberflöte", "Don Giovanni" oder "Die Hochzeit des Figaro", 17 Messen und über 50 Sinfonien gehen unter anderem auf sein Schaffen zurück, das alle musikalischen Stile und Gattungen umfaßt. Mozart versteht es hervorragend, Anregungen aus der Tradition sowie der zeitgenössischen Kunst aufzugreifen und daraus seinen eigenen unverwechselbaren Stil zu entwickeln. Dieser zeichnet sich aus durch thematische und klangliche Vielfalt, verbunden mit hoher formaler Strenge. Mozarts Kompositionen leben von ihren melodischen, rhythmischen und dynamischen Kontrasten. Nach dem Bruch mit dem Erzbischof von Salzburg übersiedelt Mozart 1781 nach Wien, wo er ein Jahr später die Sängerin Constanze Weber heiratet. 1787 wird er zum kaiserlichen Kammerkomponisten ernannt und stirbt 1791 über der Arbeit am "Requiem".

Bücher von Wolfgang Amadeus Mozart

Mozart, Wolfgang Amadeus: Guten Morgen, liebes Weibchen. Mozarts Briefe an Constanze

Cover: Guten Morgen, liebes Weibchen

Bärenreiter Verlag, Kassel 2005, ISBN 3761818149, Gebunden, 149 Seiten, 16,95 EUR

Herausgegeben und kommentiert von Silke Leopold. Um Constanze Weber zu heiraten und mit ihr eine Familie zu gründen, riskierte Wolfgang Amadeus Mozart sogar den Bruch mit seinem übermächtigen Vater. Wir wissen wenig über das Zusammenleben des Paares in Wien, wenig über die Höhen und Tiefen dieser Ehe, aus der sechs Kinder ... mehr lesen
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Bauer, Jutta / Mozart, Wolfgang Amadeus: Bona Nox. Für jedes Alter

Cover: Bona Nox

Gerstenberg Verlag, Hildesheim 2005, ISBN 3806751005, Gebunden, 32 Seiten, 7,50 EUR

"Bona nox, bist ein rechter Ochs, bona notte, liebe Lotte ...", so beginnt ein bekanntes Kinderlied, das Mozart gedichtet und komponiert hat. Jutta Bauer macht daraus eine Bilderbuchgeschichte, in der der Ochs und die Nacht einer verirrten Lotte mächtig Angst einjagen wollen. Doch Lotte lässt sich nicht einschüchtern und findet ... mehr lesen
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Mozart, Wolfgang Amadeus: Mozart: Briefe und Aufzeichnungen. Gesamtausgabe. 8 Bände

Cover: Mozart: Briefe und Aufzeichnungen

dtv, Kassel 2005, ISBN 3423590769, Kassette, 4492 Seiten, 148,00 EUR

Zusammen mit dem Bärenreiter Verlag. Herausgegeben von Ulrich Konrad; gesammelt von Wilhelm A. Bauer und Otto Erich Deutsch; erläutert von Joseph Heinz Eibl. Zum 250. Geburtstag von Wolfgang Amadeus Mozart wird die Gesamtausgabe der Briefe und Aufzeichnungen in einer Taschenbuchedition vorgelegt. Sie umfasst die gesamte Korrespondenz Mozarts ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen