Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 12.02.2012, 21.04 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Geert Mak

Geert Mak, geboren 1946 in einem friesischen Dorf, war viele Jahre Redakteur des "NRC Handelsblad". Er ist einer der bekanntesten Publizisten der Niederlande und gehört nach drei großen Bestsellern zu den wichtigsten Sachbuchautoren des Landes.

Bücher von Geert Mak

Mak, Geert: Niederlande. Die Deutschen und ihre Nachbarn

Cover: Niederlande

C. H. Beck Verlag, München 2008, ISBN 3406578551, Gebunden, 252 Seiten, 18,00 EUR

"Die Deutschen und ihre Nachbarn"- unter diesem Titel geben Helmut Schmidt und Richard von Weizsäcker gemeinsam eine auf zwölf Bände angelegte Reihe heraus, die den Deutschen Politik, Gesellschaft und Kultur unserer europäischen Nachbarländer vorstellt. Was wir auf vielerlei Reisen in uns aufnehmen, das soll hier vertieft ... mehr lesen
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Mak, Geert: Die Brücke von Istanbul. Eine Reise zwischen Orient und Okzident

Cover: Die Brücke von Istanbul

Pantheon Verlag, München 2007, ISBN 3570550400, Paperback, 128 Seiten, 9,95 EUR

Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke. Wollte man ein Bauwerk auswählen, um die Geschichte Istanbuls, der einzigen Metropole, die auf zwei Kontinenten liegt, zu erzählen, dann müsste es die Galatabrücke sein. Seit eineinhalb Jahrhunderten ist sie der eigentliche Lebensnerv der Stadt, mit ihr verbindet sich das alte und das ... mehr lesen
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Mak, Geert: In Europa. Eine Reise durch das 20. Jahrhundert

Cover: In Europa

Siedler Verlag, München 2005, ISBN 3886808262, Gebunden, 944 Seiten, 49,90 EUR

Aus dem Niederländischen von Gregor Sefernes und Andreas Ecke. Für dieses Buch ist Geert Mak ein Jahr lang kreuz und quer durch Europa gereist. In jedem Monat seiner Reise nimmt sich Mak einen weiteren Abschnitt des 20. Jahrhunderts vor. Im Januar besucht er Paris, wo das 20. Jahrhundert mit der großen Weltausstellung seinen optimistischen ... mehr lesen
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Mak, Geert: Der Mord an Theo van Gogh. Geschichte einer moralischen Panik

Cover: Der Mord an Theo van Gogh

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3518124633, Kartoniert, 104 Seiten, 8,00 EUR

Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas. Am 2. November 2004 wurde der Filmemacher Theo van Gogh ermordet. Der Attentäter ist ein Marokkaner, sein Bekennerschreiben läßt den radikal-islamistischen Hintergrund der Tat erkennen. Ganz Europa ist schockiert, das "Scheitern der multi-kulturellen Träume" ... mehr lesen
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Mak, Geert: Das Jahrhundert meines Vaters.

Cover: Das Jahrhundert meines Vaters

Siedler Verlag, Berlin 2003, ISBN 3886807460, Gebunden, 576 Seiten, 28,00 EUR

Aus dem Niederländischen von Gregor Seferens und Andreas Ecke. Geert Mak hat eine Biografie der Niederlande geschrieben. Anhand von Interviews, alten Zeitungsausschnitten und Hunderten von erhalten gebliebenen Briefen erzählt er von den ländlichen Niederlanden zu Beginn des Jahrhunderts, vom Entstehen der katholischen, protestantischen ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Uangenehm plausibel

11.02.2012: FAZ und taz sind höchst unterschiedlicher Auffassung über Christian Krachts neuen Roman "Imperium": Die eine erfreut sich an Krachts "prunkend exquisiter" Sprache, die andere meint: Pauschalreiseprosa. Die NZZ ist erschüttert von Drago Jancars Roman "Nordlicht". Der FR graust es in Benjamin Steins neuem Roman "Replay". Die SZ ist zwiespältig bei Zeruya Shalev. Die taz pisst außerdem mit Vergnügen in den Wind. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Dies pralle Leben

02.01.2012: Albrecht Selge flaniert durch Berlin. Christina Maria Landerl streift durch Wien. Josh Weil liebt seinen Deutz-Traktor. Mary Bauermeister experimentiert mit Karlheinz Stockhausen. Doug Saunders erkundet die Geburtsstätte der neuen Mittelschicht. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Januar. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen