Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 25.05.2012, 14.00 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

William Boyd

William Boyd, geboren 1952 in Accra als Sohn schottischer Eltern, verbrachte seine Kindheit in Ghana. Er ging in Schottland zur Schule und studierte Romanistik, Anglistik und Philosophie in Nizza, Glasgow und Oxford, bevor er längere Zeit als Lektor und Drehbuchautor arbeitete. Boyd schrieb mehrere Romane, für die er zahlreiche Preise erhielt, darunter den Whitbread Novel Award. Der Autor lebt heute in London.

Bücher von William Boyd

Boyd, William: Eines Menschen Herz. Roman

Cover: Eines Menschen Herz

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446205659, Gebunden, 512 Seiten, 24,90 EUR

Aus dem Englischen von Chris Hirte. Logan Mountstuart, ein englischer Lebemann, arbeitet als Schriftsteller, Kunsthändler und Spion, lebt und liebt in London, Paris und New York und kreuzt den Weg zahlreicher Berühmtheiten wie Evelyn Waugh (der ihn auf einer Party küsst) und Virginia Woolf (die er entsetzlich zickig findet). Das ... mehr lesen
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Boyd, William: Ruhelos. Roman

Cover: Ruhelos

Berlin Verlag, Berlin 2006, ISBN 3827006929, Gebunden, 366 Seiten, 22,00 EUR

Aus dem Englischen von Chris Hirte. Oxford, 1976. Ganz England stöhnt über die Hitze, doch Ruth Gilmartin ist vor allem um ihre Mutter besorgt: Ständig beobachtet Sally den Wald hinter ihrem Garten, das Telefon beantwortet sie nur nach vereinbartem Klingelsignal und das Haus verlässt sie - obwohl unversehrt - nur im Rollstuhl. Schließlich ... mehr lesen
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Boyd, William: Das Schicksal der Nathalie X. Erzählungen

Cover: Das Schicksal der Nathalie X

Berlin Verlag, Berlin 2007, ISBN 3827007178, Gebunden, 189 Seiten, 18,00 EUR

Aus dem Englischen von Chris Hirte. Elf Erzählungen über enttäuschte Hoffnungen und hochgesteckte Ziele, über Liebe, Sehnsucht und Verrat. Lissabon der dreißiger Jahre: Ein Mal im Jahr treffen sich die junge Witwe Lily Campendonc und ihr ehemaliger Buchhalter Agostinho Boscßn und verbringen die Weihnachtstage miteinander ... mehr lesen
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Boyd, William: Einfache Gewitter. Roman

Cover: Einfache Gewitter

Berlin Verlag, Berlin 2009, ISBN 3827008786, Gebunden, 446 Seiten, 25,00 EUR

Aus dem Englischen von Chris Hirte. Eine scheinbar unbedeutende Entscheidung, und nichts ist mehr, wie es einmal war - in einer Millisekunde entgleitet ein ganzes Leben. William Boyd erzählt davon, was es heißt, alles zu verlieren - und neue Wege zu beschreiten. Ein Mann. Eine Zufallsbekanntschaft. Ein Aktenordner. Ein Toter. Von einer Sekunde ... mehr lesen
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Boyd, William: Nat Tate.

Cover: Nat Tate

Berlin Verlag, Berlin 2010, ISBN 3827009626, Gebunden, 96 Seiten, 24,00 EUR

Aus dem Englischen von Chris Hirte. Mit zahlreichen Abbildungen. Keiner narrte die New Yorker Kunstwelt wie er. Keinem ist es gelungen, einem fiktiven Künstler posthum zu Ruhm und Verkäufen bei Sotheby's zu verhelfen. Mit Nat Tate hat William Boyd seinen Ruf als begnadeter Fälscher und Meister des doppelten Spiels begründet; ... mehr lesen
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Boyd, William: Eine große Zeit. Roman

Cover: Eine große Zeit

Berlin Verlag, Berlin 2012, ISBN 3827010667, Gebunden, 480 Seiten, 22,90 EUR

Aus dem Englischen von Patricia Klobusiczky. "Wien, 1913. Lysander Rief, ein aufstrebender junger Schauspieler, hat alle Zelte in London abgebrochen und sich nicht zufällig in die Stadt Sigmund Freuds begeben. Vor seiner Hochzeit muss er sich einem delikaten Problem stellen. Doch als er im Wartezimmer von Dr. Bensimon Hettie begegnet, weiß er ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Ungesetzliche Liaison

25.05.2012: Die FAZ taucht mitgenommen aus Stefan Merrill Blocks Roman über seinen bipolaren Großvater auf und verliebt sich mit Peter Goldsworthys 15-jährigen Helden in eine Lateinlehrerin. Die SZ findet die erstaunlichsten Querverbindungen in Marcel Beyers Reisebeschreibungen, Gedichten und ornithologischen Recherchen. Und sie stellt fest: Wer heute über Plagiat und Urheberrecht reden will, muss Philipp Theisohn lesen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen