Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Stefano Benni

Stefano Benni wurde 1947 in Bologna geboren, wo er auch heute lebt. 1981 publizierte er seinen ersten Lyrikband, erlebte jedoch den literarischen Durchbruch erst zwei Jahre später mit seinem Science-Fiction-Roman Terra. Seither zählt Benni zu den bekannteren Autoren Italiens, wo von seinen Büchern - Romane, Erzählungen und Gedichte - mehr als 2,5 Millionen Exemplare verkauft wurden. Seit 1992 hat er zudem zahlreiche Theaterstücke verfasst, von denen die meisten am Teatro dell'Archivolto in Genua uraufgeführt wurden. 1989 führte er Regie bei dem Film "Musica per vecchi animali". Benni schreibt regelmäßig Kolumnen für "Panorama" und die Tageszeitung "Il Manifesto".

Bücher von Stefano Benni

Benni, Stefano: Geister. Roman

Cover: Geister

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2001, ISBN 3803131561, Gebunden, 414 Seiten, 20,35 EUR

Aus dem Italienischen von Hinrich Schmidt-Henkel. Kinder werden mit dem Hubschrauber zur Schule gebracht, die Kommunikation findet über Kopfhörer und Satelliten statt, die Weltkugel rast um sich selbst. Präsident Morton Max bereitet auf der Insel, über die er herrscht, ein Megakonzert vor: zum zehnjährigen Jahrestag des "Gerechten ... mehr lesen
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Benni, Stefano: Der Zeitenspringer. Roman

Cover: Der Zeitenspringer

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2004, ISBN 380313191X, Gebunden, 336 Seiten, 22,50 EUR

Aus dem Italienischen von Moshe Kahn. Ein poetischer Roman über die Liebe, Freundschaft und das Erlernen von Verantwortung. Der Bestsellerautor aus Italien blickt in seinem neuen Buch zurück auf die Kindheit und Jugend und entwirft das Bild einer Generation, die in den sechziger und siebziger Jahren aufwächst und sich eine - ganz ... mehr lesen
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Benni, Stefano: Der schnellfüßige Achilles. Roman

Cover: Der schnellfüßige Achilles

Klaus Wagenbach Verlag, Berlin 2006, ISBN 3803132002, Gebunden, 266 Seiten, 19,50 EUR

Aus dem Italienischen von Moshe Kahn. Auf dem Tisch von Ulysses häufen sich die Manuskripte und bringen mit ihren lebenshungrigen Figuren Abwechslung in seinen Alltag. Eines Tages nimmt Achilles, ein merkwürdiger Schriftsteller, per E-Mail Kontakt mit ihm auf. Durch Achilles gerät Ulysses in eine prekäre Situation, die ihn zu einer ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen