Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Reinhard Brandt

Reinhardt Brandt, geboren 1937, ist seit 1972 Professor für Philosophie in Marburg  und hat zahlreiche Arbeiten insbesondere zu Kant und zur Philosophie der Aufklärung veröffentlicht. 1982 gründete er zusammen mit Werner Stark das Marburger Kant-Archiv.

Bücher von Reinhard Brandt

Brandt, Reinhard: Kritischer Kommentar zu Kants Anthropologie in pragmatischer Hinsicht (1798).

Felix Meiner Verlag, Hamburg 1999, ISBN 3787313842, gebunden, 543 Seiten, 95,10 EUR

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Brandt, Reinhard: Philosophie in Bildern. Von Giorgione bis Magritte

Cover: Philosophie in Bildern

DuMont Verlag, Köln 2000, ISBN 377015293X, Kartoniert, 470 Seiten, 44,99 EUR

Mit 30 Abbildungen. In Brandts Buch erhalten die Malerphilosophen das Wort. Sie führen ihre eigene Anschauungswelt vor und formulieren philosphische Gedanken. Von Raffaels Philosphenporträts in der "Schule von Athen" bis zu Magritte bietet sich hier eine besondere Geschichte der Philosphie, der man sich auch sinnlich nähern ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Philosophie. Eine Einführung

Cover: Philosophie

Reclam Verlag, Ditzingen 2001, ISBN 3150181372, Kartoniert, 296 Seiten, 7,16 EUR

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Brandt, Reinhard: Universität zwischen Selbst- und Fremdbestimmung. Kants 'Streit' der Fakultäten'. Mit einem Anhang zu Heideggers 'Rektoratsrede'

Cover: Universität zwischen Selbst- und Fremdbestimmung

Akademie Verlag, Berlin 2003, ISBN 3050038594, Kartoniert, 339 Seiten, 49,80 EUR

Der "Streit der Fakultäten" (von 1798) stellt den Antagonismus der drei oberen Fakultäten (Theologie, Jurisprudenz, Medizin) und der unteren Philosophischen Fakultät dar. Die Streitfragen sind Probleme der praktischen, nicht der theoretischen Vernunft; die in ihrer Wahrheitssuche freie Philosophie konfrontiert die oberen Interessen-Fakultäten, ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard (Hrsg.) / Sturm, Thomas (Hrsg.): Klassische Werke der Philosophie. Von Aristoteles bis Habermas

Cover: Klassische Werke der Philosophie

Reclam Verlag, Leipzig 2002, ISBN 337920028X, Kartoniert, 380 Seiten, 12,90 EUR

Welche klassischen Werke der Philosophie haben das abendländische Denken bis heute nachhaltig geprägt? Reinhard Brandt gibt eine fundierte Antwort auf diese Frage. Vorgestellt werden Schriften aus über zwei Jahrtausenden Philosophiegeschichte, die für diese Ausgabe von namhaften Gegenwartsphilosophen wieder gelesen und kritisch kommentiert ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Arkadien in Kunst, Philosophie und Dichtung.

Cover: Arkadien in Kunst, Philosophie und Dichtung

Rombach Verlag, Freiburg 2005, ISBN 3793094405, Gebunden, 168 Seiten, 16,00 EUR

Das Ich im Zentrum von Vergils Arkadien-Dichtung. Guercinos und Poussins "Et in Arcadia ego": Wer spricht? "1645" als Jetzt-Inschrift einer Ruine: Die Gegenwart als Vergangenheit in der Zeitschleife bei Castiglione. Der geschichtsphilosophische Tod Arkadiens. Die Antike naiv? Keine Spur. ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Die Bestimmung des Menschen bei Kant.

Cover: Die Bestimmung des Menschen bei Kant

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2007, ISBN 3787318445, Kartoniert, 628 Seiten, 29,80 EUR

Nach Kant liegt der Zweck der menschlichen Existenz in der Moral und damit der Freiheit, auf sie richtet sich unser gesamtes Vernunftinteresse. Aus diesem gut bezeugten Zentrum werden in der vorliegenden Untersuchung die kopernikanische Wende, die Geschichtsphilosophie und vor allem die drei Kritiken interpretiert; dass die Kritik der reinen Vernunft ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Warum ändert sich alles?.

Cover: Warum ändert sich alles?

Carl Hanser Verlag, München 2008, ISBN 3446231129, Kartoniert, 195 Seiten, 17,90 EUR

Was meint die Rede vom Fortschritt wirklich? Besteht die Welt, wie Wittgenstein behauptet, nur aus dem, was der Fall ist? Was sollen unsere Kinder lernen? Und wie überlebt man die Wissenschaftsbürokratie? Reinhard Brandt protokolliert den Weltenlauf: Pointiert hält er fest, was ihm der Alltag zu denken gibt. Wer sich auf seine Notizen ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Können Tiere denken?. Ein Beitrag zur Tierphilosophie

Cover: Können Tiere denken?

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009, ISBN 3518260170, Kartoniert, 159 Seiten, 10,00 EUR

Wir Menschen leben in zwei Welten, die paradoxerweise zugleich eine ist. Das Tageslicht, Gerüche, die Hauswand, an der wir entlanggehen und die wir nicht durchschreiten können - diese unsere Lebenswelt unterscheidet sich zunächst nicht von der des Hundes, der uns begleitet. Tiere nehmen sinnlich wahr wie wir, sie erschrecken wie wir bei ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Immanuel Kant - was bleibt?.

Cover: Immanuel Kant - was bleibt?

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2010, ISBN 3787319565, Gebunden, 269 Seiten, 22,90 EUR

Das Frage-Buch von Reinhard Brandt beginnt mit einer Entdeckung: Die Raum-Zeit-Lehre der Kritik der reinen Vernunft enthält als Subtext einen Gottesbeweis. Welche Rolle spielt die Theologie in der Grundlage der kritischen Philosophie? Rettet sie die Anwendung der euklidischen Geometrie auf den Raum der reinen Anschauung? - Der zweistufige kategorische ... mehr lesen
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Brandt, Reinhard: Wozu noch Universitäten?. Ein Essay

Cover: Wozu noch Universitäten?

Felix Meiner Verlag, Hamburg 2011, ISBN 378732142X, Broschiert, 250 Seiten, 18,90 EUR

Das Ziel dieses streitbaren Essays ist hoch gesteckt: Es geht um die Verteidigung der Idee und der Institution Universität als Stätte der freien Forschung und Lehre gegen die Anmaßungen einer vermeintlich progressiven Neuordnung der akademischen Ausbildung nach dem Bologna-Reformmodell. ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen