Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Reinhard Brandt (Hrsg.), Thomas Sturm (Hrsg.)

Klassische Werke der Philosophie

Von Aristoteles bis Habermas

Cover: Klassische Werke der Philosophie

Reclam Verlag, Leipzig 2002
ISBN-10 337920028X
ISBN-13 9783379200288
Kartoniert, 380 Seiten, 12,90 EUR

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Klappentext

Welche klassischen Werke der Philosophie haben das abendländische Denken bis heute nachhaltig geprägt? Reinhard Brandt gibt eine fundierte Antwort auf diese Frage. Vorgestellt werden Schriften aus über zwei Jahrtausenden Philosophiegeschichte, die für diese Ausgabe von namhaften Gegenwartsphilosophen wieder gelesen und kritisch kommentiert wurden. Werke von: Platon - Politeia, Aristoteles - Nikomachische Ethik und Metaphysik, Spinoza - Ethik, Leibniz - Nouveaux Essais, Rousseau - Der Gesellschaftsvertrag, Kant - Kritik der reinen Vernunft, Hegel - Grundlinien der Philosophie des Rechts, Sartre - L'etre et le neant, Popper - Logik der Forschung.

Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 16.09.2002

"Zwei Fliegen", wolle der vorliegende Band "mit einer Klappe schlagen", kündigt Manfred Geier an: Zum Philosophieren bedürfe es sowohl der Kenntnis von philosophischen Werken als auch ihrer wichtigen Exegeten. Eine Ringvorlesung an der Universität Marburg hatte dem genügen wollen und 13 "namhafte deutsche Philosophen" geladen, um über "klassische Werke" der Philosophie zu sprechen, dabei unter anderem Otfried Höffe über Kant, Manfred Frank über Sartre und Peter Janisch über Popper, berichtet der Rezensent. Doch sei der Anspruch der Herausgeber, diese Auswahl in Schriftform zu präsentieren, zu hoch gegriffen, mäkelt Geier. Denn zum einen sei die Auswahl etwas "eigenwillig" - so fehlen hier Platon, Schopenhauer oder Nietzsche, zum anderen habe die gedruckte Version eine andere Qualität als das gesprochene Wort. Eine "unverzichtbare Einführung in die Geschichte des westlichen Denkens" sei der Band jedenfalls nicht, findet Geier, allein schon, weil die Autoren viel zu sehr von der "Relevanz" ihres persönlichen Philosophie-Favoriten überzeugt seien.

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