Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.
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Bücher von Ralf Dahrendorf
Dahrendorf, Ralf: Liberal und unabhängig. Gerd Bucerius und seine Zeit

C. H. Beck Verlag, München 2000, ISBN 3406464742, Gebunden, 301 Seiten, 24,50 EUR
1906 geboren, erlebte Bucerius das Scheitern der Weimarer Republik und die Zerstörung der bürgerlichen Freiheiten im Dritten Reich. Der mit einer Jüdin verheiratete Anwalt trat mutig für die Rechte Verfolgter ein. Diese Erfahrungen machten ihn als Politiker, Verleger und Publizisten zum aktiven Gestalter und zugleich wachsamen Kritiker ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Universities After Communism. The Hannah Arendt Prize and the Reform of Higher Education in East Central Europe

Edition Körber-Stiftung, Hamburg 2000, ISBN 3896840177, Broschiert, 176 Seiten, 12,27 EUR
Auf ihrem Weg zur funktionierenden Zivilgesellschaft müssen postkommunistische Staaten viele Hindernisse überwinden. Reformprozesse - insbesondere im Hochschulwesen - brauchen Zeit und Unterstützung. Mit dem Hannah-Arendt-Preis - zwischen 1995 und 1999 fünf Mal von der Hamburger Körber-Stiftung und dem Wiener Institut von der Wissenschaft für ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Die Krisen der Demokratie. Ein Gespräch mit Antonio Polito

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406487505, Broschiert, 116 Seiten, 12,90 EUR
Die Krisen der Demokratie. Ist die Demokratie am Ende? Hat sie eine Antwort auf die Globalisierung, durch die immer mehr Entscheidungen von größter Tragweite auf demokratisch nicht legitimierte politische Institutionen und auf nicht mehr kontrollierbare Großunternehmen verlagert werden? Wie geht sie mit den sozialen Folgen der wirtschaftlichen ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Über Grenzen. Lebenserinnerungen

C. H. Beck Verlag, München 2002, ISBN 3406493386, Gebunden, 190 Seiten, 19,90 EUR
In einem ungewöhnlichen Rückblick auf seine Anfänge erzählt Ralf Dahrendorf, warum für ihn das Jahr, in dem er 28 war, die Achsenzeit seines Lebens wurde. So hören wir von diversen Ansichten der Herkunft seiner Familie, seinem Elternhaus, seinem Vater, der sozialdemokratischer Reichstagsabgeordneter war, am Widerstand ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Auf der Suche nach einer neuen Ordnung. Eine Politik der Freiheit für das 21. Jahrhundert

C. H. Beck Verlag, München 2003, ISBN 3406505406, Gebunden, 147 Seiten, 14,90 EUR
In seinen Analysen stellt Ralf Dahrendorf dar, welche Gefahren der liberalen Ordnung in den demokratisch verfassten Staaten drohen und welche Hindernisse ihrer Etablierung in Ländern im Wege stehen, die sie kaum oder nie gekannt haben. In den westlichen Demokratien ist die Freiheit durch die demokratischer Willensbildung entzogene Globalisierung ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Der Wiederbeginn der Geschichte. Vom Fall der Mauer bis zum Krieg im Irak. Reden und Aufsätze

C. H. Beck Verlag, München 2004, ISBN 3406518796, Gebunden, 350 Seiten, 24,90 EUR
Ralf Dahrendorf legt in diesem Buch eine Auswahl seiner wichtigsten Reden und Aufsätze aus den vergangenen 15 Jahren vor. Sie bieten nicht nur einen Einblick in die Gedankenwelt des großen Soziologen, sondern sind zugleich eine kritische Bilanz der weltpolitischen Entwicklung seit dem Epochenjahr 1989. In den Zeiten des Kalten Krieges ist ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Versuchungen der Unfreiheit. Die Intellektuellen in Zeiten der Prüfung

C. H. Beck Verlag, München 2006, ISBN 3406540546, Gebunden, 240 Seiten, 19,90 EUR
Ralf Dahrendorf lotet in seinem neuen Buch eine Fülle von beispielhaften Biografien aus, um die Ursachen für die Unversuchbarkeit des liberalen Geistes freizulegen: Karl Popper, Isaiah Berlin, Raymond Aron und Norberto Bobbio, Hannah Arendt, Theodor W. Adorno und George Orwell treten auf - aber auch kontrastierende Persönlichkeiten ... mehr lesen
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Dahrendorf, Ralf: Homo Sociologicus. Ein Versuch zur Geschichte, Bedeutung und Kritik der Kategorie der sozialen Rolle

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2006, ISBN 3531311220, Broschiert, 126 Seiten, 14,90 EUR
16. Auflage. Der "Homo Sociologicus" ist einer der wichtigsten und einflussreichsten sozialwissenschaftlichen Texte der letzten 50 Jahre. Zur Neuauflage ist ein neues Vorwort von Lord Ralf Dahrendorf angefügt. ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





