Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Pirmin Meier

Pirmin Meier, geboren 1947 in Würenlingen/Kanton Aargau, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Seitdem arbeitet er als Gymnasiallehrer im luzernischen Beromünster und freier Schriftsteller. Sein Werk wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Bisher erschienen unter anderem "Paracelsus - Arzt und Prophet" und "Die Einsamkeit des Staatsgefangenen Micheli du Crest".

Bücher von Pirmin Meier

Meier, Pirmin: Eduard Spörri. Ein alter Meister aus dem Aargau

Cover: Eduard Spörri

AT-Verlag, Aarau 2000, ISBN 3855027285, Gebunden, 208 Seiten, 24,54 EUR

Zum 100. Geburtstag (21. Januar 2001) erscheint die erste Biografie von Eduard Spörri (1901-1995), der zu den bedeutenden figurativen Bildhauern der Schweiz im 20. Jahrhundert zählt. Pirmin Meier gibt mit historischen und volkskundlichen Glanzlichtern das geistige Portrait einer originellen, lebensvollen Persönlichkeit. Spörri gehörte zu den letzten ... mehr lesen
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Meier, Pirmin: Mord, Philosophie und die Liebe der Männer. Franz Desgouttes und Heinrich Hössli. Eine Parallelbiografie

Cover: Mord, Philosophie und die Liebe der Männer

Pendo Verlag, Zürich 2001, ISBN 385842417X, Gebunden, 388 Seiten, 24,54 EUR

Weil er seinen Schreiber Hemmeler erstochen hat, wird der Anwalt Franz Desgouttes am 30. September 1817 stranguliert und aufs Rad geflochten. Vor seiner Hinrichtung hält der Verurteilte vor der versammelten Volksmenge noch eine feurige Rede. Ein Raubmörder? Ein geistig Gestörter? Einige Intellektuelle wissen es besser: Desgouttes war ein "Mannliebender", ... mehr lesen
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Meier, Pirmin: Der Fall Federer. Priester und Schriftsteller in der Stunde der Versuchung

Cover: Der Fall Federer

Ammann Verlag, Zürich 2002, ISBN 3250104426, Gebunden, 399 Seiten, 24,90 EUR

Am 2. August 1902 wird der Priester und Publizist Heinrich Federer (1866 - 1928) auf der Stanserhornbahn in Nidwalden festgenommen. Es besteht Verdacht auf "widernatürliche Befriedigung des Gechlechtstriebes, begangen an einem zwölfjährigen Knaben". Der von Pirmin Meier aufbereitete "Fall Federer" ist ein feinfühlig erzählter ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen