Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Norbert Frei
Frei, Norbert: Karrieren im Zwielicht. Hitlers Eliten nach 1945

Campus Verlag, Frankfurt am Main - New York 2001, ISBN 3593367904, Gebunden, 364 Seiten, 25,46 EUR
Das Buch zur Fernsehserie. In Zusammenarbeit mit Tobias Freimüller, Marc von Miquel u.a.. Ärzte, Unternehmer, Journalisten, Juristen und Offiziere die Eliten des Dritten Reiches waren auch in der jungen Bundesrepublik gefragt. Dass von einer Stunde null 1945 nicht die Rede gewesen sein konnte, zeigen Karrieren wie die von Hermann Josef Abs, ... mehr lesen
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Frei, Norbert: 1945 und wir. Das Dritte Reich im Bewusstsein der Deutschen

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406529542, Gebunden, 224 Seiten, 19,90 EUR
Sechs Jahrzehnte sind vergangen, seit Hitlers Herrschaft im Bunker unter der Reichskanzlei ihr Ende fand. Doch die Erinnerung an die NS-Zeit erscheint gegenwärtiger denn je. Liegt der Grund dafür - paradoxerweise - im Aussterben der Zeitzeugen? Und was hieße das für die Zukunft? 1945 und wir ist eine aktuelle Analyse des ... mehr lesen
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Frei, Norbert (Hrsg.): Transnationale Vergangenheitspolitik. Der Umgang mit deutschen Kriegsverbrechern in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg

Wallstein Verlag, Göttingen 2006, ISBN 3892449406, Gebunden, 656 Seiten, 44,00 EUR
Nach dem Ende der nationalsozialistischen Besatzungsherrschaft in Europa sahen sich die Alliierten und die von Deutschland überfallenen Nationen, aber auch die einstigen deutschen Verbündeten und die beiden deutschen Staaten mit der ungeheuren Aufgabe konfrontiert, die Kriegs- und NS-Verbrechen der Deutschen zu ahnden. Anhand von 15 Länderstudien ... mehr lesen
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Bösch, Frank (Hrsg.) / Frei, Norbert (Hrsg.): Medialisierung und Demokratie im 20. Jahrhundert.

Wallstein Verlag, Göttingen 2007, ISBN 3835300725, Kartoniert, 179 Seiten, 28,00 EUR
Das 20. Jahrhundert ist durch die rasante Expansion der Massenmedien gekennzeichnet. Welche Folgen hatte dies für die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen? Einerseits scheinen die Medien jene Demokratisierung gefördert zu haben, die sich zumindest in der westlichen Welt langfristig durchgesetzt hat. Andererseits haben sie dazu ... mehr lesen
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Frei, Norbert: 1968. Jugendrevolte und Protest

dtv, München 2008, ISBN 3423246537, Gebunden, 286 Seiten, 15,00 EUR
Sexuelle Revolution, Popkultur, Autoritätskritik: 1968 hatte viele Gesichter. 1968 steht für ein rebellisches Jahrzehnt. In der Bundesrepublik, in Europa und rund um den Globus waren damals Hunderttausende auf den Straßen. Ein neues Lebensgefühl breitete sich aus, einen kurzen Sommer lang sogar hinter dem "Eisernen Vorhang". ... mehr lesen
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Ahrens, Ralf / Frei, Norbert / Osterloh, Jörg: Flick. Der Konzern, die Familie, die Macht

Karl Blessing Verlag, München 2009, ISBN 3896674005, Gebunden, 912 Seiten, 34,90 EUR
Kein Name verkörpert das Drama der deutschen Wirtschaft im 20. Jahrhundert klarer als der Name Flick. Zweimal folgte dem beispiellosen Aufstieg der politische und moralische Bankrott. Unter vier politischen Systemen, vom späten Kaiserreich über die Weimarer Republik und das Dritte Reich bis in die Bundesrepublik, war Flick erfolgreich- ... mehr lesen
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Conze, Eckart / Frei, Norbert / Hayes, Peter / Zimmermann, Moshe: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik.

Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 3896674307, Gebunden, 879 Seiten, 34,95 EUR
Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das Dritte Reich. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich? Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit? ... mehr lesen
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Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





