Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Laure Adler

Laure Adler wurde 1950 in Caen geboren. Nach der Promotion begann sie ihre Karriere als Journalistin. 1990 wurde sie Kulturbeauftragte des Elysée unter Mitterrand. Heute leitet sie den Radiosender France Culture. Sie hat einige Bücher zu Frauen in Geschichte und Gesellschaft geschrieben und erhielt 1998 den Prix Fémina de l'essai für ihre Biografie über Marguerite Duras. "Bis heute abend" ist ihr erster literarischer Titel. Die Autorin lebt in Paris.

Bücher von Laure Adler

Adler, Laure: Marguerite Duras. Eine Biografie

Cover: Marguerite Duras

Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3518411756, Gebunden, 715 Seiten, 39,88 EUR

Aus dem Französischen von Petra Willim. Mit journalistischer Professionalität hat sich Laure Adler der Herausforderung gestellt, Fiktion und Wirklichkeit im Leben der französischen Bestsellerautorin auseinander zu halten. Dabei macht sie auch vor den heiklen Fragen nicht Halt: Welcher Gewalt war Marguerite Duras innerhalb ihrer Familie ... mehr lesen
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Adler, Laure: Bis heute abend.

Cover: Bis heute abend

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2002, ISBN 3421056366, Gebunden, 192 Seiten, 16,90 EUR

Laure Adler verursacht fast einen Unfall. Einen Moment lang glaubt sie, alles sei vorbei. Später stellt sie fest, dass ihre Uhr durch den Angstschweiß beschlagen ist. Nur noch das Datum ist lesbar. Jäh wird ihr bewusst, dass sie auf den Tag vor siebzehn Jahren ihren kleinen Sohn verloren hat. Die Erinnerungen tauchen auf: an das Glück der Schwangerschaft, ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen