Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Klaus Dörner

Klaus Dörner, geboren 1933, ehemals leitender Arzt des Psychiatrischen Landeskrankenhauses Gütersloh und Professor für Psychiatrie der Universität Witten-Herdecke, Mitinitiator der Reformbewegung in der Psychiatrie.

Bücher von Klaus Dörner

Dörner, Klaus: Der gute Arzt. Lehrbuch der ärztlichen Grundhaltung

Schattauer Verlagsgesellschaft, Stuttgart - New York 2001, ISBN 3794520505, Gebunden, 334 Seiten, 35,28 EUR

Welcher Arzt will nicht ein "guter Arzt" sein? Denken und Handeln jedes Arztes sind darauf ausgerichtet und von einer unausgesprochenen Grundhaltung geprägt. Das Bestreben, ein guter Arzt zu sein, kann man nicht lehren, es hat aber bessere Chancen auf Verwirklichung, wenn man es sich bewusst macht, wenn man es erfahrungswissenschaftlich umschreibt ... mehr lesen
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Dörner, Klaus: Die Gesundheitsfalle. Woran unsere Medizin krankt. Zwölf Thesen zu ihrer Heilung

Cover: Die Gesundheitsfalle

Econ Verlag, München 2003, ISBN 3430122414, Gebunden, 201 Seiten, 18,00 EUR

Mehr medizinische Leistung produziert mehr Kranke. Mehr Kranke kosten mehr Geld. Mehr Kosten machen das Sozialwesen kaputt. Wir waren noch nie so gesund, dennoch sind 40 Prozent der Patienten chronisch krank und verursachen 75 Prozent der Ausgaben im Gesundheitswesen. Die neuen medizinischen Trends, inklusive der Wellness-Industrie, treiben in Wirklichkeit ... mehr lesen
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Dörner, Klaus: Das Gesundheitsdilemma. Woran unsere Medizin krankt. Zwölf Thesen zu ihrer Heilung

Cover: Das Gesundheitsdilemma

Ullstein Verlag, Berlin 2004, ISBN 3548367054, Kartoniert, 200 Seiten, 7,95 EUR

Seit sich die Medizin den Bedingungen des Marktes unterworfen hat, ist sie in eine Kostenfalle geraten. Während man die Menschen mit der Aussicht auf eine leidensfreie Gesellschaft ködert, boomt zwar die Gesundheitsindustrie, aber die Gesundheit wird uns damit paradoxerweise systematisch ausgetrieben. Denn die heutige Heilkunst, wie sie uns ... mehr lesen
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Dörner, Klaus (Hrsg.) / Ebbinghaus, Angelika: Vernichten und Heilen. Der Nürnberger Ärzteprozess und seine Folgen

Cover: Vernichten und Heilen

Aufbau Verlag, Berlin 2001, ISBN 3351025149, Gebunden, 380 Seiten, 34,77 EUR

Von 1946 bis 1949 verhandelte das amerikanische Militärgericht die Verbrechen hochrangiger NS-Ärzte: unzählige Menschenversuche an KZ-Häftlingen mit Fleckfieber, Malaria, Kälte, Höhendruck und Sterilisation, aber auch die Tötung psychisch Kranker und geistig Behinderter ("Euthanasie"). Angeklagt im Nürnberger Ärzteprozess waren 23 NS-Mediziner ... mehr lesen
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Dörner, Klaus: Leben und sterben, wo ich hingehöre. Dritter Sozialraum und neues Hilfesystem

Cover: Leben und sterben, wo ich hingehöre

Paranus Verlag, Neumünster 2007, ISBN 392620091X, Kartoniert, 220 Seiten, 19,00 EUR

"Will you still need me/ Will you still feed me / When I?m sixty-four": Wenn die Beatles diesen Song heute, also vierzig Jahre später, gesungen hätten, würden sie wohl sicher eighty-four als Alter gewählt haben, also das heutige durchschnittliche Heimaufnahmealter. Diese Erinnerung daran, wie rasant wir in den letzten Jahrzehnten ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen