Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Jörg Baberowski
Baberowski, Jörg / Conze, Eckart / Gassert, Philipp / Sabrow, Martin: Geschichte ist immer Gegenwart. Vier Thesen zur Zeitgeschichte
Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2001, ISBN 3421055645, Taschenbuch, 119 Seiten, 5,11 EUR
Die Reihe "Geschichte ist immer Gegenwart" zieht vornehmlich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts Entwicklungslinien in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf der lesefreundlichen Mischung von narrativer Struktur und analytischem Scharfblick. Der Begleitband bietet vier Beiträge zur Zeitgeschichtsschreibung, die den Grundsätzen und dem Motto ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg: Der rote Terror. Die Geschichte des Stalinismus

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2003, ISBN 342105486X, Gebunden, 290 Seiten, 24,90 EUR
Neben dem Holocaust zählt der stalinistische Terror zu den größten Grausamkeiten des letzten Jahrhunderts. 20 Millionen Menschen verlieren durch Stalin ihr Leben. Jörg Baberowski gibt einen Überblick über dieses finstere Kapitel, das, anders als die NS-Verbrechen, bis heute kaum aufgeklärt ist. Seit dem Zusammenbruch ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg: Der Feind ist überall. Stalinismus im Kaukasus

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München - Stuttgart 2003, ISBN 3421056226, Gebunden, 888 Seiten, 59,90 EUR
In den islamischen Kaukasusrepubliken erprobten die Bolschewiki erstmals jene Methoden der Unterdrückung und des Terrors, mit denen sie dann die gesamte Sowjetunion überzogen und deren menschenverachtender und menschenvernichtender Höhepunkt der Archipel Gulag war.Nach dem Sieg im russischen Bürgerkrieg reichte die Macht der Bolschewiki ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg (Hrsg.): Moderne Zeiten?. Krieg, Revolution und Gewalt im 20. Jahrhundert

Vandenhoeck und Ruprecht Verlag, Göttingen 2006, ISBN 352536735X, Gebunden, 205 Seiten, 26,90 EUR
Die neuere historische Forschung interpretiert die Kriege und Gewalttaten des 20. Jahrhunderts als Reflex der Moderne. Nationalsozialismus und Stalinismus werden ebenso als Resultate der Moderne verstanden, wie der Faschismus in Italien oder der New Deal in den USA. Die Autoren dieses Bandes hingegen betonen die vormodernen Wurzeln der Gewaltexzesse ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg: Der Sinn der Geschichte. Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault

C. H. Beck Verlag, München 2005, ISBN 3406527930, Paperback, 250 Seiten, 12,90 EUR
Jörg Baberowski bietet einen fundierten Überblick über einflussreiche Denker und Strömungen der Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele die Bedeutung ihrer Theorien für den Alltag des Historikers auf. Sein besonderes Augenmerk gilt dabei denjenigen philosophischen Theorien, die Aufschluss ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg / Doering-Manteuffel, Anselm: Ordnung durch Terror. Gewaltexzesse und Vernichtung im natinalsozialistischen und stalinistischen Imperium

J. H. W. Dietz Nachf. Verlag, Bonn 2006, ISBN 3801203689, Kartoniert, 116 Seiten, 16,80 EUR
In den Kriegsimperien Hitlers und Stalins sollten Ordnung und Eindeutigkeit durch Terror und Gewalt erzeugt werden. Mit essayistischem Scharfsinn und wissenschaftlicher Präzision analysieren die renommierten Historiker Jörg Baberowski und Anselm Doering-Manteuffel die Herrschaftskontexte von Stalinismus und Nationalsozialismus, die eine bis ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg: Verbrannte Erde. Stalins Herrschaft der Gewalt

C. H. Beck Verlag, München 2012, ISBN 3406632548, Gebunden, 606 Seiten, 29,95 EUR
Stalins Gewaltherrschaft fielen Millionen Menschen zum Opfer. Sie verhungerten, verschwanden im "Archipel Gulag" oder wurden im Laufe der "Säuberungen" von Partei, Staatsapparat und Militär ermordet. In seinem Buch entwickelt Jörg Baberowski neue Perspektiven auf die stalinistischen Verbrechen und führt den Leser hinab in die paranoide Welt des ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
Mit 33 Abbildungen. 1885 erschütterte die westliche Welt die Nachricht vom Fall der Stadt Khartum und der brutalen ...
Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





