Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Henning Ahrens

Henning Ahrens, geboren 1964, lebt als Schriftsteller und Übersetzer in der niedersächsischen Provinz. Er übersetzte u.a. J. C. Powys, Jonathan Safran Foer, Jonathan Coe und Hugo Hamilton und veröffentlichte die Lyrikbände "Stoppelbrand", "Lieblied was kommt" und "Kein Schlaf in Sicht". Zuletzt erschien sein Roman "Tiertage".

Bücher von Henning Ahrens

Ahrens, Henning: Stoppelbrand. Gedichte

Cover: Stoppelbrand

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart 2000, ISBN 3421053804, Gebunden, 96 Seiten, 14,32 EUR

Henning Ahrens erzählt moderne Balladen an Landschaft und Natur, Geliebte und Mitstreiter, Gesänge, Briefe und Geschichten aus dem Hinterland der modernen Alltagsrealität, dem Humus, aus dem unsere Wirklichkeit erwächst und in dem sie ruht. ... mehr lesen
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Ahrens, Henning: Lauf Jäger lauf. Roman

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2002, ISBN 3596155444, Taschenbuch, 256 Seiten, 12,00 EUR

Lauf Jäger lauf - so schrecklich-schön wie das Kinderlied ist auch der Roman von Henning Ahrens. Oskar Zorrow, unterwegs im ICE, erblickt aus dem Zugfenster einen Fuchs. Einem plötzlichen Impuls folgend, zieht er die Notbremse, um dem Tier hinterherzulaufen. Doch er wird selbst zum Gejagten und gerät in die Fänge einer Schar ... mehr lesen
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Ahrens, Henning: Langsamer Walzer. Roman

Cover: Langsamer Walzer

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2004, ISBN 3100005244, Gebunden, 318 Seiten, 18,90 EUR

Leise rieselt der Schnee auf eine Stadt, die in Trümmern liegt. Während alle Zivilisten auf das Kriegsende warten, sucht der Ghostwriter Schadhorst seine Liebste, sucht Commander Coeursledge seine Barbie, suchen zwei Reporter einen Interviewpartner, sucht Dr. Krock einen Rucksack, und Meta Jobst, Ex-Ikone des Infotainements, sucht mit ihrem ... mehr lesen
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Ahrens, Henning: Tiertage. Roman

Cover: Tiertage

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 3100005260, Gebunden, 284 Seiten, 18,90 EUR

Es ist ein heißer Sommer, im Dorf kennt jeder jeden. Man sucht Abkühlung im Baggersee. Da entsteigt Miranda Schmid den Fluten, die mit ihrer Familie ins grüne Haus gezogen ist, und die Welt ist auf einmal eine andere für Rudolf Wolters, den Stilllebenmaler, Viktor Hoppe, den Englischlehrer, und auch für Asta Frey, die im Roadster ... mehr lesen
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Ahrens, Henning: Kein Schlaf in Sicht. Gedichte

Cover: Kein Schlaf in Sicht

S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 2008, ISBN 3100005252, Gebunden, 92 Seiten, 16,90 EUR

Der großen Intensität des Gefühls gelingt es in diesen Gedichten, dem Alltag Leben einzuhauchen. Es sind Visionen, die mit den Lebenslügen aufräumen. Am Rande der Zeit, des Traums und des Hier und Jetzt entsteht eine leuchtende Eigenständigkeit, wie sie nur noch im Gedicht gelingen kann. Es ist nicht der Versuch, schöne ... mehr lesen
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Ahrens, Henning: Provinzlexikon.

Cover: Provinzlexikon

Albrecht Knaus Verlag, München 2009, ISBN 3813503240, Gebunden, 304 Seiten, 19,95 EUR

Mit Illustrationen von Jana Cerno. Alles, was Sie schon immer über die Provinz wissen wollten, in genau 274 Stichworten: Das neue Buch von Henning Ahrens ist ein Lese-, Entdeckungs- und Erinnerungsbuch für die vom Land und die aus der Stadt. Denn Provinz ist nicht nur ein Ort, sondern auch eine Haltung.
Provinz - ein Begriff, der viele ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen