Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Heinz Schlaffer

Heinz Schlaffer, geboren 1939, ist Professor für Literaturwissenschaft in Stuttgart. Er schrieb Bücher über Lyrik im Realismus, Erotisch-scherzhafte Dichtung, den Bürger als Helden, den Ästhetischen Historismus, Goethes Faust, Poesie und Wissen, Jorge Luis Borges, außerdem wissenschaftliche Aufsätze, Essays und Kritiken in Tageszeitungen.

Bücher von Heinz Schlaffer

Heinz Schlaffer: Geistersprache. Zweck und Mittel der Lyrik

Bestellen bei buecher.deCover: Heinz Schlaffer: Geistersprache. Zweck und Mittel der Lyrik

Carl Hanser Verlag, München 2012, ISBN 3446238824, Gebunden, 203 Seiten, 18,90 EUR

Heinz Schlaffer legt die Fundamente der Lyrik frei. Von der Antike bis zur Gegenwart kommt der Dichtung eine bestimmte Aufgabe in der Kultur einer Gemeinschaft zu: von der Anrufung der Götter bis zum Spruch für Menschen, vom Bettellied bis zum Erntedank, von der Beschwörung bis zum Liebeszauber. Um solche Zwecke zu erreichen, setzt das Gedicht außergewöhnliche ... mehr lesen

Heinz Schlaffer: Das entfesselte Wort. Nietzsches Stil und seine Folgen

Bestellen bei buecher.deCover: Heinz Schlaffer: Das entfesselte Wort. Nietzsches Stil und seine Folgen

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446209468, Gebunden, 223 Seiten, 19,90 EUR

Heinz Schlaffer analysiert die stilistischen, die grammatischen und sogar die typografischen Besonderheiten von Nietzsches Sprachrevolution: Nietzsche überschreitet die Regeln der Syntax, lädt seine Prosa auf mit Mitteln der Poesie, etabliert den Spruch als Kunst- und Denkform und schafft sich in Zarathustra zugleich eine Maske und ein Megafon. ... mehr lesen

Heinz Schlaffer: Die kurze Geschichte der deutschen Literatur.

Bestellen bei buecher.deCover: Heinz Schlaffer: Die kurze Geschichte der deutschen Literatur

Carl Hanser Verlag, München 2002, ISBN 3446201491, Gebunden, 157 Seiten, 12,90 EUR

Was ist an deutscher Literatur eigentlich "deutsch"? An dieser Frage orientiert sich diese Literaturgeschichte, von den Anfängen deutscher Dichtung bis zur Gegenwart. Das Buch meidet Terminologien, mit denen die heutige Literaturwissenschaft dem Laien das bessere Verständnis verwehrt und vermittelt gleichzeitig neue Einsichten in den inneren ... mehr lesen

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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Momente der Zartheit

16.04.2014: Eine unverzichtbare Grundlage für künftige Arbeiten sieht die FAZ im neuen Band von Rudolf Steiners Ausgewählten Schriften über die Entstehung der Anthroposophie. Die Zeit ebenso beeindruckt wie bewegt von den zornig-zarten Gedichten Yahya Hassans (hier unser Vorgeblättert). Und die FR sieht Dominique Manottis Literaturbetriebssatire "Ausbruch" trotz Carlos und Brigate Rosse auf der Höhe der Zeit. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Kulturelle Heimsuchung

10.03.2014: Jonathan Lethem führt uns in den Garten der Dissidenten, Alfonsina Storni führt uns in das Großstadtleben von Buenos Aires in den Dreißigern. Tom Reiss erzählt die Geschichte des wahren Grafen von Monte Christo. Jaron Lanier macht Umverteilungsvorschläge für die Profite aus dem Digitalen. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats März. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

ans winken denken bei der wut

31.03.2014: Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und das Lyrikkabinett empfehlen die besten Lyrikbände des Jahres 2013. Zum Nachlesen und Nachhören. Mehr lesen

Und ein volles Glas auf dem Schrank beobachtet uns

25.03.2014: Im Nürnberger Poetenladen gibt es die Rubrik "Stele", erdacht hat sie als kleine Nachruf-Kolumne der Dichter Hans Thill. Dichter gedenken darin ihrer verstorbenen Kollegen. Heute erinnert die Tagtigall an den ungarischen Dichter Szilárd Borbély, der im letzten Monat, am 19. Februar 2014, aus dem Leben schied. Mehr lesen

Zwischen Schweigen und Schreiben

26.02.2014: Es gibt eine Theorie, die besagt: Wir leben nicht sehr viel. Die meiste Zeit erinnern oder hoffen wir. Der Dichter Andreas Altmann verwendet in "Die lichten lieder der bäume liegen im gras und scheinen nur so" als Erzählzeit die Gegenwart und setzt seine Erinnerungen der Gegenwart des Gedichtes aus. Mehr lesen