Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 24.05.2012, 14.09 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Elazar Benyoetz

Elazar Benyoëtz wurde 1937 als Sohn österreichischer Juden in Wiener Neustadt geboren. 1939 emigrierte die Familie nach Israel, wo er in hebräischer Sprache aufwuchs. 1957 erschien sein erster Gedichtband, seitdem lebt Elazar Benyoëtz als freier Schriftsteller. 1964 kommt er im Rahmen des Programms "Artists in Residence" der Ford-Foundation nach Berlin, 1965 gründet er die von der Deutschen Forschungs-Gemeinschaft geförderte Bibliographia Judaica. Seit 1969 lebt er wieder in Israel. Elazar Benyoëtz hat 1988 den Adelbert-von-Chamisso-Preis erhalten und ist Träger des Bundesverdienstorden für seine Verdienste um die deutsche Sprache.

Bücher von Elazar Benyoetz

Benyoetz, Elazar: Die Zukunft sitzt uns im Nacken.

Cover: Die Zukunft sitzt uns im Nacken

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446198636, Gebunden, 280 Seiten, 20,35 EUR

Das neue Werk des Dichters Elazar Benyoëtz ist Summe seines poetologischen Nachdenkens und eindringliches Zeugnis seiner Sensibilität für die deutsche Sprache. Eine Sammlung von Aphorismen, in der die Abbreviatur, das Konzentrat, das enthüllende Wortspiel ihre ganze Kraft entfalten. ... mehr lesen
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Benyoetz, Elazar: Finden macht das Suchen leichter.

Cover: Finden macht das Suchen leichter

Carl Hanser Verlag, München 2005, ISBN 3446204717, Gebunden, 253 Seiten, 19,90 EUR

Elazar Benyoetz verleiht mit dem vorliegenden Band der aphoristischen Sentenz eine verloren gegangene Dramatik und Unheimlichkeit. Das Spektrum seiner Aphorismen reicht über die Identität des Judentums bis zum Gebet und der Gotteserfahrung und steht in der uralten Tradition der biblischen Spruchweisheiten. ... mehr lesen
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Benyoetz, Elazar: Die Eselin Bileam und Kohelets Hund.

Cover: Die Eselin Bileam und Kohelets Hund

Carl Hanser Verlag, München 2007, ISBN 3446208291, Gebunden, 216 Seiten, 17,90 EUR

Wie eine Summe aus seinem Werk liest sich dieses Buch, das Elazar Benyoetz sich zu seinem siebzigsten Geburtstag, wie er sagt, versprochen hat: aus dem Geist der Tora erzählend, im Sinne des Talmud reflektierend, virtuos mit der deutschen Sprache jonglierend. ... mehr lesen
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Benyoetz, Elazar: Vielzeitig. Briefe 1958-2007

Cover: Vielzeitig

Brockmeyer Verlag, Bochum 2011, ISBN 3819606874, Gebunden, 368 Seiten, 39,90 EUR

"Mein Weg ins Deutsche - war er gewagt, war er verhängt. Warum musste aus einem hebräischen Lyriker ein deutscher Aphoristiker werden. Solange ich noch schreiben kann, bleibe ich mir die Antwort darauf schuldig. Die großen Fragen sind nur ohne Antwort groß." Der vorliegende Briefband ist der Versuch, dieser Frage ihren Umriss zu ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Faktenhuber

24.05.2012: Aichinger hören, empfiehlt die Zeit. Bei Felicitas Hoppe hält sie sich die Ohren zu: Das klappert. Die SZ stellt eine Alkibiades-Biografie vor. Die NZZ sucht mit Adorno den Konvergenzpunkt von Philosophie und Soziologie. Gründliche Ermittlung bescheinigt die FR dem Reporterteam Koldehoff/Timm im Kunstfälscherprozess Beltracchi. Die FAZ zieht höchste finanzpolitische Autorität heran, um Thilo Sarrazin Unfug vorzuwerfen. Mehr lesen

Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen