Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Elazar Benyoetz

Die Zukunft sitzt uns im Nacken

Cover: Die Zukunft sitzt uns im Nacken

Carl Hanser Verlag, München 2000
ISBN-10 3446198636
ISBN-13 9783446198630
Gebunden, 280 Seiten, 20,35 EUR

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Klappentext

Das neue Werk des Dichters Elazar Benyoëtz ist Summe seines poetologischen Nachdenkens und eindringliches Zeugnis seiner Sensibilität für die deutsche Sprache. Eine Sammlung von Aphorismen, in der die Abbreviatur, das Konzentrat, das enthüllende Wortspiel ihre ganze Kraft entfalten.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.08.2000

Ein Großteil von Jakob Hessings einfühlsamer Besprechung dieses Buchs befasst sich mit der Lebensgeschichte des israelischen Aphoristikers, der in deutscher Sprache schreibt und dem Wesen dieser kürzesten aller literarischen Gattungen. Hessing schreibt von der Profanisierung des biblischen Hebräisch im neuen Israel, die der in Wien geborene Benyoetz stark empfunden habe und seiner Rückkehr zur deutschen Sprache. "Benyoetz nimmt die deutsche Sprache beim Wort", meint Hessing und führt an einem Beispiel die Auffaltung eines Aphorismus` zur historischen Aussage vor. Ohne Pathos, findet Hessing, stelle Benyoetz seine Worte frei und "die Ironie fängt alle Härte seiner Worte auf".

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Rezensionsnotiz zu Süddeutsche Zeitung, 08.04.2000

Bekannt geworden ist der 1937 in Wien geborene und seit 1939 in Jerusalem lebende Autor mit ein paar Aphorismensammlungen, schreibt Walter Helmut Fritz, und aus der hier vorliegenden zitiert er ausführlich bzw. gibt sie paraphrasierend wieder. Beispielsweise weiß der Autor, "dass die großen Fragen nur ohne Antwort groß sind" oder "dass man sich mit der Lüge Luft macht, mit der Wahrheit aufatmet" etc.. Was Fritz beeindruckt, ist die Fähigkeit des Autors, Redewendungen "durch leichte Verschiebungen oder Entstellung eine neue Bedeutung " zu geben.

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Mehr Bücher aus dem Themengebiet

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

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12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

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