Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Eckart Conze

Eckart Conze, geboren 1963, lehrt seit 2003 als Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Marbug. Er hat unter anderem zur Geschichte der Bundesrepublik, zu den internationalen Beziehungen im 19. und 20. Jahrhundert sowie zur Geschichte des Adels in Deutschland publiziert.

Bücher von Eckart Conze

Conze, Eckart: Von deutschem Adel. Die Grafen von Bernstorff im zwanzigsten Jahrhundert

Cover: Von deutschem Adel

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), Stuttgart, München 2000, ISBN 3421053448, Gebunden, 560 Seiten, 29,65 EUR

Nach 1918 geriet der deutsche Adel politisch ins Abseits. Gleichwohl blieb er sozial und kulturell eine einflußreiche Gruppe. Zum ersten Mal liegt eine Darstellung vor, die auf breiter Materialbasis den Weg einer Adelsfamilie im zwanzigsten Jahrhundert nachzeichnet. Am Beispiel von drei Familienzweigen der Grafen von Bernstorff beschreibt Eckart Conze ... mehr lesen
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Baberowski, Jörg / Conze, Eckart / Gassert, Philipp / Sabrow, Martin: Geschichte ist immer Gegenwart. Vier Thesen zur Zeitgeschichte

Deutsche Verlags-Anstalt (DVA), München 2001, ISBN 3421055645, Taschenbuch, 119 Seiten, 5,11 EUR

Die Reihe "Geschichte ist immer Gegenwart" zieht vornehmlich aus der Geschichte des 20. Jahrhunderts Entwicklungslinien in die Gegenwart. Besonderes Augenmerk liegt auf der lesefreundlichen Mischung von narrativer Struktur und analytischem Scharfblick. Der Begleitband bietet vier Beiträge zur Zeitgeschichtsschreibung, die den Grundsätzen und dem Motto ... mehr lesen
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Conze, Eckart / Wienfort, Monika (Hrsg.): Adel und Moderne. Deutschland im europäischen Vergleich im 19. und 20. Jahrhundert

Cover: Adel und Moderne

Böhlau Verlag, Köln 2004, ISBN 3412186031, Gebunden, 354 Seiten, 39,90 EUR

Adelsgeschichte erlebt derzeit einen Aufschwung und erfreut sich wachsenden Interesses. Im Mittelpunkt der Forschung steht dabei die Frage, wie eine traditionale Elite sich den Herausforderungen der Moderne stellte. Wie lässt sich dessen Geschichte beschreiben? Ist sie charakterisiert durch Abstieg und Bedeutungsverlust oder durch Beharrungskraft ... mehr lesen
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Conze, Eckart: Die Suche nach Sicherheit. Eine Geschichte der Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis in die Gegenwart

Cover: Die Suche nach Sicherheit

Siedler Verlag, München 2009, ISBN 3886809196, Gebunden, 1071 Seiten, 39,95 EUR

Am Anfang war nicht Adenauer, am Anfang war nicht der 8. Mai 1945, und am Anfang war auch nicht die Teilung der Nation. Am Anfang von Eckart Conzes Geschichte der Bundesrepublik Deutschland steht der deutsche Staat im Jahr 2009, seine Politik, seine Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur sechzig Jahre nach seiner Gründung. Conzes Darstellung ist konsequent ... mehr lesen
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Conze, Eckart / Frei, Norbert / Hayes, Peter / Zimmermann, Moshe: Das Amt und die Vergangenheit. Deutsche Diplomaten im Dritten Reich und in der Bundesrepublik.

Cover: Das Amt und die Vergangenheit

Karl Blessing Verlag, München 2010, ISBN 3896674307, Gebunden, 879 Seiten, 34,95 EUR

Der Mythos, das Auswärtige Amt sei von 1933 bis 1945 ein Hort des Widerstands gewesen, gehört zu den langlebigsten Legenden über das Dritte Reich. Wie aber verhielten sich die Angehörigen des Auswärtigen Dienstes nach Hitlers Machtübernahme wirklich? Und wie stellten sie sich dann in der Bundesrepublik zu ihrer Vergangenheit? ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen