Bücherschau der Woche
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Literaturbeilagen
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Bücher von Antonio Fian
Fian, Antonio: Alarm. Dramolette III.

Droschl Verlag, Graz 2002, ISBN 3854205953, Gebunden, 406 Seiten, 19,00 EUR
Andre Heller fährt Taxi, Jörg Haider arbeitet an seiner Aschermittwochrede, Chris Lohner wartet auf die Schnellbahn, Robert Menasse entdeckt sich in News - solcherart sind die Idyllen in Antonio Fians neuer Dramolettesammlung. Und doch steht über dem, was weiter geschah, der Titel "Alarm" - freilich ohne das übliche Rufzeichen -, ... mehr lesen
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Fian, Antonio: Bis jetzt. Erzählungen

Droschl Verlag, Graz 2004, ISBN 3854206526, Gebunden, 278 Seiten, 20,43 EUR
Antonio Fian schreibt mit äußerstem Sprach-Ernst witzige Texte, solche, die man gerne aberwitzig nennt. Witzig sind sie, weil sie geistreich sind, hellwach ihr gesellschaftliches Umfeld im Blick haben und die Absurdität der Lage und der Ereignisse nicht durch Realismus entschärfen. Das macht sie gleichzeitig auch sehr ernst. ... mehr lesen
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Fian, Antonio: Fertige Gedichte.

Droschl Verlag, Graz 2005, ISBN 3854206976, Kartoniert, 48 Seiten, 7,80 EUR
Antonio Fians Kunst besteht, hier wie in seinem ganzen Schreiben, in der Reduktion: nicht der 500seitige Familienroman, sondern das manchmal nur 10zeilige Dramolett, nicht 50 Sonette, sondern 1 Sonettenkranz! Dass es in den 'Üblen Gedichten' um Tod, Mord und Verzweiflung ging, war für den aufmerksamen Leser zwischen den witzigen, parodistischen, ... mehr lesen
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Fian, Antonio: Bohrende Fragen. Dramolette IV

Droschl Verlag, Graz 2007, ISBN 3854207166, Gebunden, 200 Seiten, 19,00 EUR
Robert Menasse schaut sich die Millionenshow an, Jörg Haider erzählt seinen Enkeln Heldenmärchen, Rilke besucht den Bundeskanzler - das sind die Situationen, in denen Antonio Fian die Prominenz aus Kultur, Politik und Journalismus ertappt; aber auch das einfache Volk, zwischen Proletariat und Bourgeoisie, ist dramolettefähig: Passanten ... mehr lesen
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Fian, Antonio: Im Schlaf. Erzählungen nach Träumen

Droschl Verlag, Graz 2009, ISBN 3854207581, Gebunden, 105 Seiten, 16,00 EUR
Träume sind die besten Erzählungen - meinte zumindest der Surrealismus und lieferte nicht immer ganz überzeugende Beispiele für diese Behauptung. Womit Breton & Co - und auch Freud - aber auf jeden Fall recht hatten: Träume sind eine unerschöpfliche Quelle aberwitzigen Humors und absurdester Einfälle. Man muss ... mehr lesen
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Fian, Antonio: Man kann nicht alles wissen. Dramolette, Band 5

Droschl Verlag, Graz 2011, ISBN 3854207808, Gebunden, 187 Seiten, 19,00 EUR
In den mehr als 80 Dramoletten von Man kann nicht alles wissen begegnen wir wieder den vielen Facetten des österreichischen Wesens bzw. Unwesens, den Wortführern im politischen und kulturellen Feld, wir erleben Hermann Nitschs Verwandlung vom Knaben zum Künstler und lesen ein neues Interview mit Norbert Gstrein. Aber nicht nur Politiker ... mehr lesen
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Von Lesern empfohlene Bücher
Erhard Oeser: Das Reich des Mahdi
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Lukas Hartmann: Räuberleben
Geächtet, verteufelt, gejagt das ist das Schicksal des Räuberhauptmanns Hannikel und seiner Familie. Ein historischer ...
Archiv: Bücherschauen
Krisen des modernen Ichs
26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief
Nerv für klare Worte
07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen
Archiv: Kolumnen
Oh Herr, lass' Bryson regnen!
28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen
Untergänge und Aufstiege
23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub
08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen





