Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Aus dem Archiv

Links

Kommentierte Linkliste zu internationalen Zeitungen, Zeitschriften und Verlagen.

Antonio Fian

Bis jetzt

Erzählungen

Cover: Bis jetzt

Droschl Verlag, Graz 2004
ISBN-10 3854206526
ISBN-13 9783854206521
Gebunden, 278 Seiten, 20,43 EUR

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Klappentext

Antonio Fian schreibt mit äußerstem Sprach-Ernst witzige Texte, solche, die man gerne aberwitzig nennt. Witzig sind sie, weil sie geistreich sind, hellwach ihr gesellschaftliches Umfeld im Blick haben und die Absurdität der Lage und der Ereignisse nicht durch Realismus entschärfen. Das macht sie gleichzeitig auch sehr ernst.

Rezensionsnotiz zu Neue Zürcher Zeitung, 08.06.2004

Zum ersten Mal sind in diesem Band die Prosatexte des aus Kärnten stammenden Schriftstellers Antonio Fian zusammengetragen, in denen es laut Paul Jandl vor allem ums Wiedererkennen geht. Zur Person des Autors trägt der Rezensent für die landesunkundigen Leser nach, dass Fian sich in seiner Heimat mit Österreich-Dramoletten einen Namen gemacht hat, die außer einem bösen Blick ebenso die Kürze auszeichnete. Auch in seinen skizzenhaften Prosatexten bevorzugt er das Lapidare, Lakonische. Die Beziehung zu Österreich sei bei Fian stets politisch grundiert, die Heimat eher der "Schrecken Heimat", an dem sich Schriftsteller abarbeiten, die in Fians Erzählungen unschwer als Herr Bernhard oder Frau Jelinek zu erkennen sind, meint Jandl. Das Böse geschehe bei Fian ganz nebenbei, wie bei dem Mann, der sich mit der Hand gegen die Stirn schlägt und seinen Schädel zertrümmert - "Farcen von tödlicher Komik", so Jandl.

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Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Vorgeblättert

Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945, Band 3

07.05.2012: Der Band 3 der Edition "Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933-1945" dokumentiert die Judenverfolgung im Protektorat Böhmen und Mähren seit März 1939 und im Deutschen Reich vom Beginn des Zweiten Weltkriegs bis zum September 1941. Lesen Sie hier einige Dokumente. Mehr lesen

Goncalo M. Tavares: Die Versehrten

19.04.2012: Mylia trotzt seit Jahren den Prognosen der Ärzte über ihren bevorstehenden Tod; Ernst, ihr ehemaliger Geliebter, ist seit seinem Aufenthalt in der Nervenklinik ein gebrochener Mann, und Hinnerk ist ein vom Krieg Gezeichneter. In einer schicksalhaften Nacht treffen all diese Personen aufeinander. Hier eine Leseprobe aus Goncalo M. Tavares' Roman "Die Versehrten". Mehr lesen

Laszlo Vegel: Sühne

12.04.2012: Ausgehend vom Vielvölkerstaat Jugoslawien beginnt László Végel eine Erkundung Europas und macht sich auf die Suche nach einem Ort, an dem eine sinnvolle Existenz möglich ist. Im Mittelpunkt der Vermessung der europäischen Möglichkeiten steht der wiederaufkommende Faschismus in Südosteuropa. Lesen Sie hier einen Auszug aus "Sühne". Mehr lesen

Archiv: Buchautoren