Perlentaucher - Das Kulturmagazin

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zuletzt aktualisiert 26.05.2012, 14.01 Uhr

Bücherschau der Woche

Hatten Sie in den letzten Tagen keine Zeit, die Zeitung zu lesen oder bei uns vorbeizuschauen ? Macht nichts, denn hier können Sie unsere Rezensionsnotizen der letzten sechs Erscheinungstage nach Zeitung oder Themen sortiert abfragen.

Literaturbeilagen

All unsere Notizen zu den Buchkritiken in den Literaturbeilagen von FAZ, FR, NZZ, SZ, taz und Zeit.

Adriaan van Dis

Adriaan van Dis, 1946 in Bergen aan Zee geboren, studierte "Afrikaanse" Sprache und Literatur an der Universität Amsterdam und verbrachte mehrere Monate in Südafrika, bis ihm bis 1990 der Aufenthalt verboten wurde. Nach seinem Debut mit "Nathan Sid" im Jahr 1983 schrieb er verschiedene Romane und Reisereportagen.

Bücher von Adriaan van Dis

Dis, Adriaan van: Palmwein oder Die Liebe zu Afrika. Roman

Cover: Palmwein oder Die Liebe zu Afrika

Carl Hanser Verlag, München 2000, ISBN 3446198644, Gebunden, 152 Seiten, 14,32 EUR

Susan Courtland, eine weiße Amerikanerin, ist auf einer Insel vor der westafrikanischen Küste hängengeblieben. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Liebe zu einem Eingeborenen und einem weißen Reeder. Und sie mischt sich in die politischen Querelen der Inselbewohner ein. ... mehr lesen
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Dis, Adriaan van: Doppelliebe. Geschichte eines jungen Mannes

Cover: Doppelliebe

Carl Hanser Verlag, München 2004, ISBN 3446204547, Gebunden, 320 Seiten, 21,50 EUR

Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Haas. Das Porträt eines jungen Mannes im Amsterdam der siebziger Jahre: Als Dichter, Dieb, Revoluzzer und Gigolo wechselt er, der nicht weiß, ob er Männer oder Frauen liebt, zwischen den Lagern hin und her wie ein Spion. Alles dreht sich um die eine Frage: Wie will ich leben? Ein ... mehr lesen
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Dis, Adriaan van: Ein feiner Herr und ein armer Hund. Roman

Cover: Ein feiner Herr und ein armer Hund

Carl Hanser Verlag, München 2009, ISBN 3446209964, Gebunden, 239 Seiten, 17,90 EUR

Aus dem Niederländischen von Marlene Müller-Hans. Er ist ein feiner Herr und trägt teure Schuhe, er ist ein Flaneur in den Straßen von Paris. Als eines Abends ein Hund aus einem brennenden Haus direkt in seine Arme springt, ist es der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Der Hund, der mit Flüchtlingen aus Afrika nach Frankreich ... mehr lesen
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Archiv: Buchautoren

Archiv: Bücherschauen

Krisen des modernen Ichs

26.05.2012: FAZ und NZZ sind beeindruckt von Drastik und Zartheit in John Cheevers neu übersetztem Roman "Willkommen in Falconer". Ganz groß findet die FAZ auch Alexander Garcia Düttmanns neues Buch "Naive Kunst". Die SZ guckt Safaa Fathys Film über Derrida. Die taz staunt über Germán Kratochwils spätes Debüt "Scherbengericht", in dem das Wien der Kaiserzeit mit dem Patagonien der Gegenwart verbunden wird.
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Archiv: Bücherbrief

Nerv für klare Worte

07.05.2012: Matthias Nawrat erzählt von einem schwer verliebten Gemüsefahrer. Helene Bessette erzählt von einem besessenen Pfarrer. Ketil Bjoernstadt erzählt von der Sandwich-Generation, Nedim Gürsel von Allahs Töchtern. Außerdem reisen wir mit Stephen Greenblatt in die Renaissance und mit David van Reybrouck in den Kongo. Dies alles und mehr in den besten Büchern des Monats Mai. Mehr lesen

Archiv: Kolumnen

Oh Herr, lass' Bryson regnen!

28.03.2007: "Lassen wir uns nicht einreden, Ibsen wäre altmodisch", wir entkommen ihm eh nicht. Arno Widmann liest Ibsens Dramen, eine Amerikafibel für erwachsene Deutsche von Margret Boveri, Per Olov Enquists Roman über die Pfingstbewegung, "Lewis Reise", Briefe von Peter Hacks, die Benediktusregeln, Foltergemälde von Fernando Botero und "Eine kurze Geschichte von fast allem" - Manna-Ersatz von Bill Bryson. Mehr lesen

Untergänge und Aufstiege

23.01.2007: Eine Debatte über schwarze Löcher und weiße Zwerge, ein Politkrimi von Ulrike Sommer, der Hinduismus des Mahatma Gandhi, Elena Ferrantes radikaler Roman über die kalte Gewalt einer verlassenen Frau, Michael Kittners Geschichte des Arbeitskampfs.
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Sehnsucht nach dem Staub

08.01.2007: Er bewundert einen prächtigen Bildband über Indien, empfiehlt Alain de Libera und Al-Farabi als Impfung gegen christlichen Hochmut gegenüber dem Gott der Muslime, bewundert einen prachtvoll gewachsenen Krieger, jagt Gespenster mit einem echten Aufklärer und erliegt der Schönheit von George Steiners Melancholie. Mehr lesen